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Gibt es Leben außerhalb der Erde? Science-Fiction-Autoren und andere träumen seit Jahrhunderten von anderen Welten, die der Erde gleichen und die von intelligenten Lebenwesen bevölkert sind. Seit den 60er Jahren wird das Thema auch zunehmend bei Wissenschaftlern populär, und Forschern wie Frank Drake oder Carl Sagan ist es zu verdanken, dass heute offiziell nach Außerirdischen gesucht wird.

Die Astronomie hat uns in den letzten Jahrhunderten eindrucksvoll gezeigt, dass das Universum gigantisch ist, angefüllt von Abermilliarden Galaxien, die wiederum aus Milliarden von Sternen und anderen kosmischen Wundern bestehen. Und erst recht die Entdeckung zahlreicher extrasolarer Planeten legt den Schluß nahe, dass die Erde nur eine von unzähligen Welten in dieser und in anderen Galaxien sein muß. Welten – so zahlreich wie der Sand am Strand eines Meeres. Da drängt sich die Frage auf: sind wir Menschen allein? Gibt es noch andere Lebewesen, die auf fernen Planenten leben und sich die gleichen oder ähnliche Fragen über ihre Stellung im Universum stellen? Bislang wurden dafür noch keine Beweise gefunden, die Erde ist der einzige Planet in unserer Galaxie, auf dem Leben in einer ungeahnten Vielfalt nachweisbar ist. Und doch gibt es zumindest Indizien dafür, dass unsere Galaxie vor Leben übersprudelt.

Voraussetzungen für Leben

  • Man braucht einen Zentralstern, der ungefähr die Masse der Sonne hat
  • eine bestimmte Masse – ist sie zu groß, wird alles Leben erdrückt bzw. ist die Temperatur zu hoch; ist sie zu klein, kann der Planet keine Atmosphäre halten
  • eine bestimmte Temperatur: D.h. Wasser darf nicht gefrieren und nicht kochen – der Planet muss also eine bestimmte Entfernung von der Sonne haben (bewohnbare Zone) und er muss ausgekühlt sein, also eine feste Oberfläche haben.
  • Er braucht einen benachbarten Gasriesen, ähnlich dem Jupiter oder Saturn.
  • Dieser Planet darf nicht zu nah sein, so dass der den Planeten nicht aus seiner Bahn wirft. Aber er muss nah genug sein, um Asteroiden und Meteoriten durch seine Schwerkraft anzuziehen und von dem bewohnbaren Planeten abzulenken.
  • Er braucht eine konzentrische Bewegung um die Sonne (keine elliptische) und er muss mit einer gewissen Geschwindigkeit rotieren – so bleibt er stabil in der Bahn, und keine Seite ist auf Dauer extremen Temperaturen ausgesetzt.
  • Er braucht Plattentektonik bzw. Konvektionsströme, damit laufend Nährstoffe aus der Tiefe an die Oberfläche gelangen.
  • Er braucht genügend CO2, damit Pflanzen auf ihm siedeln können, die wiederum die Atmosphäre mit Sauerstoff anreichern.

Indizien für außerirdisches Leben

Welche Indizien sprechen für die Existenz außerirdischen Lebens? Macht man sich klar, dass darunter nicht nur “kleine grüne Männchen” zu verstehen sind, sondern bereits einfachste Lebensformen, so kommt schon eine beachtliche Liste zusammen:

1. Zwar sind nur etwa 5 % aller Sterne in unserer Galaxie vom Sonnentypus – aber bei 400 Milliarden Sternen sind das immer noch 20 Milliarden Sterne – also Gelegenheit genug für die Evolution von Leben. Selbst Doppelsterne kommen hier in Betracht. Voraussetzung ist jedoch, dass die Sterne so weit voneinander entfernt sind, dass erdähnliche Planeten eine stabile Umlaufbahn halten können.

2. Seit 1991 wissen wir, dass es auch anderswo in unserer Milchstraße Planetensysteme gibt. Zwar hat man bislang noch kein Spiegelbild unseres Sonnensystems entdeckt, doch haben die Astronomen erst einen verschwindend geringen Teil der Sterne untersucht. Jedoch: Planeten sind eine Grundvoraussetzung für die Entstehung von Leben. Betrachtet man sich die bislang entdeckten Planetensysteme, sieht es allerdings düster aus. Keiner dieser Planeten ist ein geeigneter Ort für die Enstehung von Leben. Damit sich Lebensformen entwickeln können, bedarf es zunächst eines langlebigen Sterns, der einem Planeten in richtiger Entfernung optimale Bedingungen für die Evolution von Lebensformen bietet. In der Regel sind das sonnenähnliche Sterne wie beispielsweise Alpha Centauri oder 18 Scorpii. Das allein reicht aber wahrscheinlich nicht aus. Der Astronom George Wetherill stellte die Theorie, dass nur in einem Planetensystem, das einen “Jupiter” besitzt (also einen großen Gasriesen in etwa 5 AU Entfernung), überhaupt hochentwickelte Lebensformen entstehen können. Wetherill ist der Ansicht, dass Jupiter und auch Saturn in unserem Sonnensystem als “Kometenstaubsauger” wirken und so zahlreiche Kometen, die auf dem Weg in das innere Sonnensystem sind, ablenken oder sogar anziehen – im Sommer 1994 wurde das durch den Einschlag des Kometen Shoemaker-Levy 9 auf dem Jupiter eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Fehlt also ein entsprechender Gasriese, dann gelangen weit mehr Kometen in die inneren Bereiche eines Planetensystems und können dort weitaus mehr Verwüstungen anrichten. Es erscheint zweifelhaft, ob sich dann so komplexe Lebensformen wie auf der Erde entwickeln können. Bislang konnten nur bei zwei Sternen solche Gasriesen nachgewiesen werden, bei Lalande 21185 und bei Upsilon Andromedae. Doch sollte man die Hoffnung nicht aufgeben, schließlich stehen wir erst ganz am Anfang der Suche, und in der Galaxie gibt es immerhin noch bis zu 400 Milliarden Sterne zu erforschen.

3. Astronomen haben bereits viele junge Sterne entdeckt, die von protoplanetaren Scheiben umgeben sind – beispielsweise AB Aurigae, Beta Pictoris oder HR 4796 A. Immerhin: 50% aller jungen Sterne haben solche Scheiben ausgebildet. Das könnte bedeuten, dass auch 50% aller Sterne unserer Galaxie von Planeten umkreist werden, so dass Planeten in der Galaxie etwas alltägliches sind.

4. David Stevenson vom CalTech hat die These aufgestellt, dass die Sonne in der Frühzeit ihrer Entwicklung von mehreren Erden umgeben gewesen sein könnte, sich jedoch nur eine in einer stabilen Umlaufbahn um die Sonne halten konnte. Die übrigen Planeten, so vermutet Stevenson, sind in den interstellaren Raum abgedriftet, doch könnte es auf ihnen einfache Lebensformen geben. Stevenson glaubt, dass diese Planeten von einer dichten Wasserstoff-Atmosphäre umgeben sind und genug Wärme durch Vulkanismus produziert wird – genug Wärme selbst für Ozeane voller Wasser. Bislang konnte keiner dieser Planeten entdeckt werden, man wird es wohl nach dieser langen Zeit auch nicht mehr können, doch glaubt Alan Boss von der Carnegie Instution in Washington DC, dass es unzählige solcher Planeten aus den verschiedensten Sonnensyxtemen im interstellaren Raum geben könnte. Andere Wissenschaftler bezweifeln nicht, dass in der Frühzeit des Sonnensystems Planeten aus dem System herausgeschleudert wurden, allerdings ist zweifelhaft, ob solche Planeten eine Atmosphäre besitzen und überhaupt in der Lage sind, selbst einfachste Lebensformen zu erhalten.

5. Die Forschung der letzten Jahrzehnte hat ergeben, dass in interstellaren Gas- und Staubwolken eine regelrechte kosmische Bioküche brodelt. Solche Wolken befinden sich beispielsweise in Richtung des galaktischen Zentrums oder im Perseus-Arm unserer Galaxie. Hier konnte der Wissenschaftler Russ Taylor den Nachweis erbringen, dass in interstellaren Wolken primitive Moleküle gedeihen. Motor des Ganzen ist eine Supernova. Anderen Forschern gelang der Nachweis organischer Moleküle in fremden Galaxien wie dem Andromedanebel oder dem Sternensystem NGC 253. 1987 entdeckten hier Astronomen Alkohol – wenn auch weit unter der gefährlichen Promillegrenze. Organische Moleküle fanden sich auch im Orion-Nebel M 42. Hier befindet sich der sogenannte “Orion-Balken”, in dem man polyzyklische aromatische Kohlenwassserstoffe (sog. PAH) nachweisen konnte. Wissenschaftler wie der brillante und umstrittene britische Astronom Sir Fred Hoyle nehmen an, dass Lebenskeime aus interstellaren Staub- und Gaswolken auf Planeten gelangen können und dort bei günstigen Bedingungen zur Entstehung des Lebens beitragen. Ob diese “Panspermien”-Theorie nun zutrifft oder nicht – sicher ist, dass in unserer Milchstraße eine unerwartet komplexe Bioküche an den Fundamenten des Lebens arbeitet.

6. Auch unser Sonnensystem bietet Überraschungen. So präsentierten 1996 amerikanische Wissenschaftler das sensationelle Ergebnis jahrelanger Forschung: auf dem Mars muß es zumindest in der Frühzeit vor etwa 3 Milliarden Jahren einfache Lebensformen gegeben haben. Andere Wissenschaftler kritisierten dies heftig und stellten im Gegenzug die Theorie auf, bei den angeblichen Lebensspuren vom Mars handele es sich um das Produkt anorganischer Vorgänge. “Stein des Anstoßes” ist ein Meteorit vom Mars – ALH 84001 – in dessen Inneren NASA-Wissenschaftler Hinweise auf PAH’s gefunden haben – für sie der Beweis von Leben. Heute ist der Mars eine tote, wüste Welt, doch könnte sich möglicherweise an den Polen des Roten Planeten noch ein Rest dieser Lebensformen erhalten haben. Interessanter könnten dagegen einige Monde des Jupiter sein. So umgibt beispielsweise den Jupitermond Europa eine dicke Eisschicht. Darunter, so vermuten manche, könnte sich ein Ozean flüssigen Wassers befinden – und wo Wasser ist, da ist das Leben nicht mehr fern. Gleiches wird neuerdings auch für die Jupitermonde Ganymed und Kallisto angenommen. Läge unter den Eispanzern dieser Monde wirklich ein Ozean flüssigen Wassers und hätte sich auf jedem dieser Monde Leben entwickelt, so könnten die Wissenschaftler an drei dicht beieinanderliegenden Orten drei völlig unterschiedliche Evolutionen untersuchen. Auch der Saturnmond Titan ist von großem Interesse. Zwar ist es an seiner Oberfläche bitterkalt (- 200 Grad Celsius), doch hat die Atmosphäre dieses Mondes einen hohen Anteil an Stickstoff. Das, das Vorkommen von Methan und die rötliche Färbung der Wolkenschichten deuten darauf hin, dass dort so manche organische Substanz das Licht der Welt erblickt hat.

Dies sind 6 Argumente für das Leben. Eigentlich müßte es also in der Milchstraße nicht nur so von Leben wimmeln, es müßten sogar Außerirdische die Erde bereits besucht haben. Immerhin ist die Galaxie etwa 15 Milliarden Jahre alt – Zeit genug für die Evolution von Aliens und ihren Flug zu den Sternen. Aber – sie sind bislang nicht hier gewesen. Wo, will man mit dem Nobelpreisträger Enrico Fermi fragen, sind sie? Denkbar sind folgende Alternativen:

1. Es gibt sie nicht. Denkbar wäre, dass sich nur auf der Erde höheres und intelligentes Leben entwickelt hat – in der übrigen Galaxie gibt es nur einfache Lebensformen. Mehrere Gründe könnten gegen die Existenz anderer intelligenter Lebensformen sprechen. Einige sollen hier aufgezählt werden:

Hypernovae. Dabei handelt es sich um gewaltige kosmische Explosionen, die hundertfach mehr Energie freisetzen als Supernovae. Begleitet werden sie von heftigen Gammablitzen. In unserer Galaxie fand man bislang keine Spuren einer Hypernova, doch entdeckten Astronomen in der Galaxie M 101 zwei Überreste solcher Hypernovae – gewaltige Trümmerwolken, die enorme Mengen an Röntgenstrahlung aussenden. Ursächlich für Hypernovae können massive Sterne von über 40 Sonnenmassen sein. Würde sich eine solche Katastrophe in unserem Milchstraßensystem ereignen, würde durch das gigantische Gammastrahlengewitter jegliches Leben in der Milchstraße auf einen Schlag vernichtet werden. Manche Astronomen haben den Verdacht, dass der Stern Eta Carinae möglicherweise in einer Hypernova verglühen wird – unerfreuliche Aussichten. Aber andere Astronomen sind da skeptisch, sie glauben, nicht jeder massive Stern muß in einer gewaltigen Explosion enden, und Eta Carinae zeigt Anzeichen dafür, dass er nicht in einer Hypernova verglüht – was zu wünschen wäre.

2. Nur unser Sonnensystem ist optimal für die Entstehung intelligenten Lebens. Unser Sonnensystem ist ein Exot unter den Sonnensystemen in der Galaxie, es ist eines der ganz wenigen, das ausreichend Voraussetzungen für die Evolution des Lebens bietet, da sich einmal die felsigen, terrestrischen Planeten – und mit ihnen die Erde – dicht an der Sonne befinden, während die großen Gasriesen weiter draußen ihre Bahnen ziehen und zahlreiche Kometen daran hindern, dem inneren Sonnensystem zu nahe zu kommen. Trotz aller Suche nach extrasolaren Planetensystemen – ein dem unsrigen vergleichbares wurde bislang nicht gefunden. Statt dessen handelt es sich bei der überwiegenden Zahl extrasolarer Planeten um sogenannte “Pegasianische Planeten”, also Welten, die trotz ihrer Größe – sie haben mindestens die Hälfte der Jupitermasse – sehr dicht um ihre Sonnen kreisen. Betrachtet man sich unser Sonnensystem, so fallen die große Lücke auf, die einmal zwischen Mars und Jupiter und dann zwischen den übrigen Gasriesen bestehen. Hier konnten sich keine Planeten bilden, da die enorme Gravitation der Gasriesen, insbesondere die des Jupiters, die Entstehung von Planeten verhinderte. Man kann also davon ausgehen, dass auch die massereichen Pegasianischen Planeten die Entstehung weiterer Planeten im Umkreis mehrerer AU verhindern. Eine zweite Erde wird man also bei 51 Pegasi oder Upsilon Andromedae nicht finden. Bleibt die Hoffnung, dass einige Gasriesen, die sich in ausreichendem Abstand zu ihrer Sonne befinden, Monde haben, auf denen sich vielleicht Leben entwickelt hat. Ein hübscher, aber spekulativer Gedanke. Und selbst wenn es solche Monde gibt, so könnte das Leben dort einen schweren Stand haben: Astronomen vermuten nämlich, dass es auf Sternen, die sehr dicht von einem jupitergroßen Planeten umkreist werden, zu “Superflares” kommen kann, gewaltigen Ausbrüchen, die alles in den Schatten stellen, was wir von der Sonne kennen: würde sich auf ihr ein Superflare ereignen, würde dies sogar das Eis auf den Jupitermonden schmelzen lassen. Die Erde würde bei einem solchen Ereignis sterilisiert werden. Sind Pegasianische Planeten die Regel und Sonnensysteme wie das unsrige die Ausnahme? Bislang sieht es so aus, doch suchen wir erst seit 1995 intensiv nach extrasolaren Planeten. Angesichts unserer derzeitigen Technologie und der enormen Anzahl von Sternen in der Galaxie haben die Astronomen bisher nur einen verschwindend kleinen Bruchteil der Sterne untersucht. Warten wir also weitere Forschungsergebnisse ab.

3. Anthropisches Prinzip: Mit dem von Barrow und Tipler 1986 entwickelten kosmologischen anthropischen Prinzip wird im Anschluß daran die Unwahrscheinlichkeit menschlicher Existenz belegt. Dieser Ansatz ist das Ergebnis jahrzehntelanger erfolgloser Bemühungen, der Drake-Formel eine plausible Lösung abzuringen. In seiner schwachen Ausprägung ist das Anthropische Prinzip ist unumstritten: Wenn wir in dieser Welt sind, um sie zu beobachten, muß sie so beschaffen sein, dass wir in ihr existieren können, d.h., alle Naturgesetze und Konstanten ermöglichen erst das Leben. Ändert man ein Naturgesetz oder eine Konstante, entsteht wahrscheinlich ein Universum, das völlig lebensfeindlich wäre. Soweit kann Tipler und Barrow noch gefolgt werden. Eigenartig mutet aber der Gedankengang an, wenn mit diesem richtigen und grundlegenden Prinzip argumentiert wird, außer uns könne es keine weitere Intelligenz in unserer Galaxie geben. Tipler und Barrow gehen davon aus, dass sich intelligentes Leben nur auf Planeten entwickeln kann, die einen sonnenähnlichen Stern umkreisen. Diese Sterne haben eine Lebensdauer von etwa 10 Milliarden Jahren. Davon abhängig ist die Entwicklung intelligenten Lebens. Zwei Möglichkeiten gibt es: entweder, die Evolution der Intelligenz ist wesentlich kürzer als 10 Milliarden Jahre oder aber sie ist wesentlich länger als 10 Milliarden Jahre. Wendet man auf die erste Alternative das Prinzip der Mittelmäßigkeit an, dann müßte es bereits vor sehr langer Zeit auf der Erde Menschen gegeben haben – das ist aber nicht der Fall, der Mensch trat erst 3,8 Milliarden Jahren Evolution auf der Erde auf. Das Problem dabei ist, dass hier unsere Evolution als Maßstab genommen wird, was, wie Carl Sagan bereits in “Cosmos” schrieb, aber überhaupt nicht der Fall sein muß. Warum soll es nicht Intelligenzen geben, deren Evolution viel gradliniger als unsere verlief und die bereits 2 Milliarden Jahre nach Bildung der ersten Lebensformen entstanden waren? Doch folgen wir Walter weiter und schauen wir uns die zweite Alternative an. Sie besagt, die Evolutionszeit der Intelligenz sei wesentlich länger als 10 Milliarden Jahre. Das hat nicht zu bedeuten, dass sich intelligente Lebensformen immer so lange entwickeln, es kann, je nach Evolution, auch schneller gehen – wir sind ein gutes Beispiel dafür. Nimmt man an, es gibt 5×107 Planeten in der Galaxie, auf denen Leben entstanden ist, dann wäre die Wahrscheinlichkeit, dass sich auf einem dieser Planeten Intelligenz entwickelt, geringer als 2×10-3. Das bedeutet: Außer uns gibt es in dieser Galaxie keine weiteren intelligenten Lebensformen. Folgt man Tipler und Barrow, darf Intelligenz erst nach der mittleren Lebensdauer eines sonnenähnlichen Sterns auftreten, also nach etwa 5 Mrd. Jahren. Das, so wird argumentiert, sei die Antwort auf die Frage, warum der Mensch gerade jetzt, in der gegenwärtigen Evolutionsstufe des Universums entstanden ist. Und weil die Entstehung weiterer Intelligenzen rechnerisch nahezu unwahrscheinlich sei, gäbe es in unserer Galaxie keine weiteren Intelligenzen. Das Problem dabei ist, dass unsere Evolution als Maßstab für die Evolution auf anderen Planeten genommen wird, ja, man sogar von einer sehr viel längeren Evolution ausgeht. Wie gesagt – wir wissen derzeit nicht, ob es Lebensformen auf Planeten ferner Sonnensysteme gibt, wir kennen nur unsere Erde mit der Evolution ihrer Lebensformen. Doch ist es wohl nicht angebracht, diese als generelles Modell zu nehmen, denn die Evolution auf der Erde wurde nicht zuletzt auch durch diesen Planeten geprägt. Wenn uns die Erforschung des Universums etwas gezeigt hat, dann ist es der Umstand, dass es uns immer wieder überrascht hat und alte, liebgewonnene Theorien über den Haufen geworfen werden mußten. Hinzu kommt – und hier kann man es drehen und wenden, wie man will: Das anthropische Prinzip ist der Versuch, nach einer irgendwie privilegierten Stellung des Menschen in unserer Galaxie oder dem Universum zu suchen, ein Abglanz des menschlichen Bemühens, sich zur Krone der Schöpfung zu erklären, als Maßstab allen Seins. Carl Sagan weist in seinem Buch “Pale Blue Dot” zu recht darauf hin, dass zwischen dem Anthropischen Prinzip und dem geozentrischen Weltbild eines Ptolemäus ein unmittelbarer Zusammenhang besteht.

4. Es gibt sie nicht, denn wenn es sie gäbe, müßten sie längst hier sein. Einige Forscher nehmen an, dass eine außerirdische Zivilisation, wenn sie denn einmal die Fähigkeit zum interstellaren Raumflug erlangt hat, die Galaxie kolonisieren müßte. Eine uns weit überlegene, ältere Zivilisation müßte demnach schon längst hier sein – doch da dies nicht der Fall ist, gibt es sie nicht. Dieser scheinbar so logischen Argumentation liegt folgender Gedankengang zugrunde: Nimmt man an, die Galaxie hat etwas mehr als 100 Milliarden Sterne und ein Raumschiff braucht 500 Jahre zu dem nächsten Stern, dann wäre die Galaxie in etwa 50 Millionen Jahren kolonisiert. Gäbe es viele Zivilisationen, dann müßte die Galaxie durchweg kolonisiert sein und die Außerirdischen wären hier zwangsläufig aufgetaucht. Doch so logisch dieser Ansatz auch sein mag, überzeugend ist er nicht. Wer sagt denn, dass jede Zivilisation zwangsläufig die Galaxie durch und durch kolonisieren muß? Selbst wenn wir es uns für die Menschheit vorstellen könnten, heißt das noch nicht, dass andere Intelligenzen genauso denken. Vielleicht aber würden sie sich auch mit einem relativ gut abgrenzbaren, kleinen Raumbereich begnügen? Oder vielleicht bietet der umliegende Raum keine Kolonisierungsmöglichkeiten? Vielleicht läge der nächste, erdähnliche und kolonisierbare Planet von der Erde aus gesehen in etwa 80 Lichtjahren Entfernung, während alle übrigen, dazwischenliegenden Systeme entweder lebensfeindlich sind oder nur als Bergbaukolonie taugen? Würden wir diesen Planeten kolonisieren wollen? Zunächst wäre es, schon vom ökonomischen Standpunkt aus, sinnvoller, das eigene Planetensystem zu kolonisieren, bevor man sich auf den kostspieligen und langen Weg zu den Sternen macht. Als nächstes muß man sich die Frage stellen, warum Zivilisationen ihr Planetensystem verlassen sollten, um andere Welten zu kolonisieren. Hier lassen sich mehrere Gründe denken, unter anderem der bevorstehende Tod der Heimatsonne, der zum Exodus der gesamten Rasse führen würde (Obgleich man hier vermuten könnte, dass eine entsprechend fortschrittliche Zivilisation den Tod ihrer Sonne verzögern könnte). Sir Arthur C. Clarke hat dieses Motiv als Hintergrund für seinen Roman “Die Lieder der fernen Erde” genommen, in dem die Sonne zur Nova wird und die Menschen dazu nötigt, nach neuen Welten Ausschau zu halten. Bezüglich der Kolonisierung zieht der Astronom und SETI-Mitarbeiter Seth Shostak Vergleiche zur Kolonisierungsprojekten in unserer Geschichte:

Bis 1492 haben die Europäer keine Kolonisierungsbestrebungen gezeigt, obgleich sie dazu längst in der Lage waren. Es könnte demnach sein, dass Zivilisationen, die ihre galaktische Nachbarschaft kolonisieren könnten, überhaupt kein Interesse daran zeigen, sondern sich auf ihr eigenes Planetensystem konzentrieren.

Nachdem Columbus 1492 Amerika erreicht hatte, erreichte die Kolonisierungswelle einen ungeahnten Schwung. Bereits dreißig Jahre später waren Spanier und Portugiesen an allen Küsten der neuen Welt. Dies könnte dafür sprechen, dass eine einmal begonnene Kolonisierung durch Außerirdische sehr schnell vorangeht. Dabei darf man allerdings nicht vergessen, dass die Spanier von zwei Motiven angetrieben wurden: Der Verbreitung des Christentums und dem Gold, das sie in Mittel- und Südamerika reichlich fanden. Derartige Motive bei Außerirdischen anzunehmen, ist unzulässig, da wir keine außerirdische Zivilisation kennen und uns über ihre – möglicherweise völlig anderen – Beweggründe keine Vorstellungen machen können. Unsere Geschichte weist auch Beispiele auf für imperialistische Aktivitäten, die zwar zunächst in Schwung kamen, denen dann aber die Luft ausging. Beispielsweise die Polynesier: Sie hüpften von einer Pazifik-Insel bis zur nächsten, besiedelten sie und zogen von dort aus weiter – eine passende Analogie zur Besiedelung der Galaxie. Doch irgendwann verloren die Polynesier die Lust am Kolonisieren, sie erreichten jedenfalls nicht die amerikanischen Küsten, um sich dort niederzulassen. Denkbar wäre, dass es bei einer außerirdischen Zivilisation ähnlich gelaufen ist, sie vielleicht ein Imperium mit einem Durchmesser von mehreren tausend Lichtjahren gegründet haben, aber dann in einigen hundert Lichtjahren Entfernung von uns schlichtweg den Schwung verloren haben.

Beispiel China: Im 15. Jahrhundert bauten die Chinesen eine großangelegte Erkundungs- und Eroberungsflotte. Doch kurz darauf kam in Peking ein neuer Kaiser an die Macht, dessen Interesse mehr nach Innen als auf Expansion gerichtet war. So wurde die ganze schöne Flotte wieder eingestampft.

Beispiel Ägypten: die Ägypter gründeten eine der fortschrittlichsten Kulturen der Antike, doch haben sie, anders als die Griechen, keine Kolonisierungsbemühungen unternommen. Es gab zwar zwei berühmte Reisen (Nach Punt unter Hatchepsut im 15. Jhdt. v. Chr. und um ganz Afrika unter Pharao Necho im 7. Jhdt. v. Chr.), aber Niederlassungen außerhalb Ägyptens wurden nicht gegründet. Denkbar wäre also, dass eine außerirdische Zivilisation Interesse daran hat, ihre galaktische Nachbarschaft zu erkunden, aber keine Kolonien gründen wird. Berücksichtigt man die großen Entfernungen, die zwischen den einzelnen Zivilisationen bestehen dürften, verwundert es nicht, wenn “sie” hier noch nicht aufgekreuzt sind.

Diese Gründe sind natürlich keine ernsthafte Antwort auf die Frage “Wo sind sie?.” Sicher mögen einige Zivilisationen mit ihren Kolonisierungsprojekten in einer Sackgasse enden, doch es mag andere geben, die sich ähnlich expansiv und rücksichtslos ausbreiten, wie es die europäischen Kolonisten seit dem 15. Jahrhundert getan haben. Diese müßten also hier in unserem Sonnensystem anzutreffen sein, sind es aber nicht. Die Antwort mag in den großen Entfernungen in der Galaxie und den Schwierigkeiten liegen, die ein interstellarer Raumflug mit sich bringt. Wir Menschen können uns die riesigen Distanzen in unserer Milchstraße nicht vorstellen, bereits das Sonnensystem macht da Schwierigkeiten, und selbst auf der Erde fällt es schwer, sich Entfernungen von mehreren tausend Kilometern wirklich begreiflich zu machen. Der Mensch durchforscht derzeit das Sonnensystem. Die Distanzen sind hier bereits so groß, dass diese Forschung mit der gegenwärtigen Technologie Jahrzehnte in Anspruch nimmt. Und die Sterne? Alpha Centauri, das nächstgelegene Sternensystem, ist 4.5 Lichtjahre entfernt. In galaktischen Maßstäben ein Katzensprung, für uns jedoch unerreichbar. Nehmen wir an, die Sonne hat einen Durchmesser von 1.4 cm. Die Erde würde sie in einem Abstand von 1.5 Metern umkreisen, Jupiter in 8 Metern Entfernung und Pluto in 59.10 Metern – ein überschaubares Modell. Der Mond wäre hier von der Erde übrigens 0.34 cm entfernt. Wie weit wäre Alpha Centauri entfernt? Etwa 450 Kilometer, wobei wir bereits in 430 km Entfernung auf Proxima träfen. Barnards Stern wäre 560 km, Sirius 820 km entfernt. Und 18 Scorpii, einen Sonnenzwilling, würden wir in einer Entfernung von etwa 8000 km antreffen. Reduziert auf den irdischen Maßstab wirken diese Entfernungen nicht beeindruckend, lassen sie sich doch problemlos mit dem Auto oder dem Flugzeug bewältigen. Doch wenn man sich einmal bewußt macht, dass wir derzeit gerade mal in der Lage sind, uns mit Raumsonden in einem Durchmesser von 120 Metern zu bewegen und mit bemannten Raumfahrzeugen gerade mal eine Distanz von 0.34 cm überwunden haben, dann wird klar, welche ungeheuren Aufgaben auf uns zukommen, wenn wir zu den Sternen reisen wollen. Die riesigen Entfernungen machen den bemannten interstellaren Raumflug zu einer gefährlichen und vor allem irsinnig teuren Unternehmung. Wenn wir Menschen eines Tages unsere Nachbarsonnen erkunden, werden wir das nicht mit bemannten Raumschiffen, sondern mit Raumsonden tun. Um das Wagnis des bemannten Fluges auf sich zu nehmen, bedarf es schon besonderer Gründe. Ein solcher wäre vielleicht der Tod der Sonne in einigen Jahrmilliarden (wenn es dann überhaupt noch irgendeine Zivilisation in unserem Planetensystem gibt). Zunächst werden wir uns mit der Besiedelung des Sonnensystems begnügen. Außerirdische Zivilisationen mögen sich ähnlich verhalten. Zwar können wir uns über ihre Motive keine Vorstellungen mache, doch auch die Außerirdischen müssen mit den für sie vorhandenen Ressourcen auskommen. Sie werden sie wohl zunächst für dringlichere Probleme einsetzen, anstatt in der Galaxie herumzuschippern. Vorstellbar ist allerdings, dass sie Raumsonden aussenden, um interessante Sterne zu erkunden. dass ist auch der Grund, warum der SETI-Mitarbeiter Allan Tough seine Kollegen aufgefordert hat, im neuen Jahrtausend verstärkt nach der Präsenz solcher Sonden im Sonnensystem zu suchen.

5. Es gibt sie und sie waren bzw. sind hier. Beweise für diese Vermutung gibt es nicht, und so manches Indiz, das hierfür zusammengetragen wurde, hat sich in den letzten Jahren in Wohlgefallen aufgelöst. Leider wird auf diesem Sektor, der weniger von Wissenschaftlern als von “Sonntagsforschern” betrieben wird, mehr herumspekuliert als wirklich geforscht. Mit sinnvollen Ergebnissen darf daher kaum gerechnet werden.

6. Wenn es sie gibt und sie hier waren oder hier sind, warum machen sie sich nicht bemerkbar? Denkbar wäre, dass sich eine oder mehrere Zivilisationen in einer Art galaktischer Club zusammengefunden haben und sie entscheiden, wann sie Kontakt mit einer jüngeren Zivilisation aufnehmen. Carl Sagan hat diesen Gedanken in “Unser Kosmos” angedacht und in seinem Roman “Contact” ausgemalt. Aber vielleicht kommt es nicht zu einem plötzlichen Kontakt, sondern es findet eine langsame Konditionierung statt, und zwar durch sorgfältige Ausgabe von Informationsbruchstücken.

7. Es gibt sie – aber sie waren noch nicht hier. Das impliziert wiederum mehrere Möglichkeiten: Entweder erreicht eine Zivilisation ein bestimmtes technologisches Stadium in ihrer Entwicklung, zerstört sich jedoch selbst, bevor sie zu den Sternen aufbrechen kann; oder: Zivilisationen sind nicht an einer Kolonisierung der Galaxie interessiert, erforschen vielleicht nahegelegene Sternensysteme, halten sich aber von einer Durchquerung des kosmischen Ozeans zurück. Dafür könnte die Annahme einiger Wissenschaftler sprechen, dass Zivilisationen so weit voneinander entfernt sind, dass ein Besuch anderer Kulturen nicht in Frage kommt. Shostak stellt die Vermutung auf, dass die Besiedlung unserer Galaxie mit der der USA vergleichbar sein könnte: In den Vereinigten Staaten gibt es urbanisierte Zentren, große Ballungsräume, in denen Millionen Menschen leben; auf der anderen Seite gibt es dort aber auch öde Gegenden, beispielsweise in Nevada, Utah oder Montana, wo man meilenweit reisen muß, um den nächsten Menschen zu treffen. Es wäre also denkbar, dass es auch in unserer Galaxie wahre “Ballungsräume” gibt, in denen mehrere Zivilisationen nebeneinander existieren, vergleichbar der dichtbevölkerten Galaxie in “Star Trek”; ebenso könnte es dünnbesiedelte Regionen geben, beispielsweise jenen Bereich der Milchstraße, in dem sich derzeit die Sonne aufhält. Analog zu Nevada oder Utah müßte man also tausende von Lichtjahren reisen, um zur nächsten Zivilisation zu gelangen. Ein Unterschied besteht aber doch: In den USA können die Menschen aus Nevada mit denen aus New York oder Kalifornien problemlos in Kontakt treten; In unserer Milchstraße mag es in 100.000 Lichtjahren Entfernung, genau auf der gegenüberliegenden Seite, ein galaktisches Ballungszentrum aus zahllosen Zivilisationen geben – wir würden aufgrund der riesigen Distanz davon niemals etwas erfahren.

Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit, die die STSCI-Mitarbeiter Villard und Livio in die Diskussion eingebracht haben. Sie glauben, dass die Galaxie erst “jetzt”, also seit etwa 3 Milliarden Jahren, die optimalen Voraussetzungen für die Evolution höherer Lebensformen bietet. Erst seit 3 Milliarden Jahren also hat das Leben in unserer Milchstraße die Chance, sich richtig zu entwickeln, so dass jetzt theoretisch zahllose junge technische Zivilisationen in der Milchstraße existieren könnten. Auf die Frage, warum sie nicht hier sind, meint Livio, dass es nicht korrekt wäre, unsere menschlichen Eigenschaften auf Außerirdische auszudehnen. Nur weil wir neugierig sind und einen ausgeprägten Drang haben, uns “auszudehnen”, müssen andere Zivilisationen das nicht auch so sehen. Livio legte seiner These die Annahme zugrunde, dass Kohlenstoff, der Grundbaustein des Lebens, erst vor etwa 3 Milliarden, frühestens vor 7 Milliarden Jahren, in so ausreichenden Mengen vorhanden war, dass sich Leben bilden konnte. Bis dahin mußten Generationen schwerer Sterne in Supernovae verglühen, um genügend Kohlenstoff freizusetzen.

Doch können sich außerirdische Zivilisationen nicht in der gesamten Galaxie ansiedeln. Ähnlich wie unser Sonnensystem besitzt auch die Milchstraße eine Ökosphäre. Sie hat einen Durchmesser von etwa 1500 Lichtjahren und ist durchschnittlich 30.000 Lichtjahre vom galaktischen Zentrum entfernt. In dieser Zone gibt es nur wenig oder gar keine tödliche Strahlung, dafür aber genügend schwere Elemente, aus denen erdähnliche Planeten gebildet werden könnten. Allerdings gibt es gelegentlich in Spiralarmen gefährliche Zonen, nämlich dort, wo aus kosmischen Brutstätten neue Sterne entstehen. Manche dieser Sterne sind massereich, schnellebig und verglühen in Supernovae. Je näher man dem galaktischen Zentrum kommt, desto mehr nimmt die tödliche Röntgen- und Gammastrahlung zu. In der “Bulge”, jener Wölbung in der Mitte der Galaxie, stehen die Sterne eng beieinander, so dass Planetensysteme kaum eine reelle Chance haben dürften. Je weiter man sich von der galaktischen Ökosphäre entfernt, desto weniger schwere Elemente stehen zur Bildung erdähnlicher Planeten. Zwar mag es durchaus kleine Felskugeln geben, doch diese reichen nicht aus, eine Atmosphäre und damit flüssiges Wasser zu halten. Insgesamt verbleiben von den 20 Milliarden Sternen vom Sonnentypus vielleicht nur 5 Milliarden Sterne übrig, die als Sonnen erdähnlicher Planeten in Frage kommen. Das ist aber immer noch eine beachtliche Zahl. Natürlich müssen sich auch innerhalb eines Sonnensystems nicht nur Planeten innerhalb der Ökosphäre befinden, sondern auch Leben hervorgebracht haben. In unserem Sonnensystem befindet sich die Erde genau in der Mitte der Ökosphäre. Der Sonne vergleichbare Sterne haben eine ähnliche Ökosphäre, und wenn sie, wie beispielsweise die Sterne Epsilon Eridani oder 18 Scorpii, genügend schwere Elemente aufweisen, könnte es dort auch erdähnliche Welten geben. Ob sich dort dann aber auch intelligentes Leben entwickeln muß, ist eine ganz andere Frage. Übrigens hat jeder Stern seine Ökosphäre. Wie weit sie von dem jeweiligen Stern entfernt ist, hängt davon ab, wie groß der Stern ist. Bei Sternen, die kleiner als die Sonne sind, rückt die Ökosphäre dichter heran, bei größeren Sternen entfernt sie sich. Ist die Masse eines Sternes um 17% geringer als die der Sonne, wird es für erdähnliche Planeten problematisch. Dann nähert sich die Ökosphäre dem Stern derart, dass die Gezeitenkräfte zu wirken beginnen. Ähnlich wie der Mond unserer Erde werden Planeten ihren Sternen immer die gleiche Hemisphäre zuwenden, so dass auf der Tagseite ewige Gluthitze herrscht, während die Nachtseite in kosmischer Kälte gefriert. So wird man bei Roten Zwergen wie Lalande 21185 oder Barnard’s Star vergeblich nach erdähnlichen Planeten suchen.

Bei größeren Sternen sind erdähnliche Planeten theoretisch denkbar, jedoch bedeutet jede Massezunahme zugleich eine Verkürzung der Lebenszeit eines Sterns. So beträgt die Lebensdauer von Sirius, der etwa das doppelte der Sonnenmasse hat, nur einige hundert Millionen Jahre, und die des Sterns Rigel im Orion nur einige wenige Millionen Jahre. Gäbe es bei diesen Sternen erdähnliche Planeten, hätte das Leben kaum Zeit, sich dort richtig zu entwickeln. Im übrigen gehen Astronomen davon aus, dass sich bei massereichen, heißen Sternen keine Planetensysteme bilden können, da die intensiven Sternenwinde in der Jugendzeit dieser Sterne die protoplanetare Scheibe ins Weltall zerblasen, bevor sich Planeten formieren können. Zuguterletzt spielt auch der Erdmond eine entscheidende Rolle. Ohne ihn gäbe es weder eine stabile Erdachse noch geregelte klimatische Verhältnisse. Der Mond hat also dem Leben auf der Erde einen entscheidenden Schub gegeben. Der Mond ist aus einer kosmischen Katastrophe vor 4.5 Milliarden Jahren hervorgegangen, als ein etwa marsgroßer Protoplanet mit der Urerde kollidierte, Teile aus der Erdkruste riss, die sich mit den Resten des Planeten zum Mond formten. Derartige Katastrophen haben sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in anderen Sonnensystemen ereignet, nur ob daraus ein weiteres Erde-Mond Paar hervorging, ist derzeit nicht bekannt. Aus diesem Grund ist auch die berühmte Green-Bank Gleichung, die der Radioastronom Frank Drake zu Beginn der 60er Jahre gemeinsam mit anderen Wissenschaftlern entwickelt hat, im Grunde ohne Wert. Mit dieser Formel wollen SETI-Wissenschaftler belegen, wieviel sendefähige Zivilisationen es derzeit in der Galaxie gibt. Um jedoch zu einer klaren und eindeutigen Aussage zu kommen, bedarf es fester Werte, die sich in die Formel einsetzen lassen. Und daran fehlt es. Im Grunde ist diese Formel nur dazu geeignet, die Glaubensrichtung des jeweiligen Anwenders zu dokumentieren. Wer von einer Galaxie voller Zivilisationen ausgeht, der gelangt auch zu einem hohen Ergebnis. Weniger optimistische Anwender erhalten ganz andere Resultate (ich kam beispielsweise auf 15 derzeit sendefähige Zivilisationen).

8. Wenn sie nicht kommen, dann horchen wir eben ins All, ob sie sich vielleicht melden. Dies ist der Ansatz des SETI-Projekts, das 1960 von dem amerikanischen Radioastronomen Frank Drake ins Leben gerufen wurde und seitdem trotz zahlreicher Höhen und Tiefen besteht. Drake ging von der Annahme aus, außerirdische Zivilisationen, die einen bestimmten technologischen Entwicklungsstand erreicht hätten, würden Radiosignale verwenden – entweder um miteinander zu kommunizieren oder aber um eine Flaschenpost ins All zu senden. Diese Signale müßte man hören können. Also machten Drake und zahlreiche Getreue, darunter Wissenschaftler wie Kent Cullers, Jill Tarter oder Seth Shostak sich an die Arbeit und suchten in immer neuen Projekten den Himmeln nach Signalen Außerirdischer ab – bislang erfolglos. Einzig und allein das mysteriöse “Wow-Signal”, das Jerry Ehman im August 1977 aufzeichnete, schien auf einen künstlichen Ursprung hinzudeuten. Dieses Signal war ein extremes Nahbandsignal, das 30mal stärker als alle Hintergrundgeräusche pulsierte und das sich mit den Sternen bewegte. Das eigentliche Intelligenzmerkmal bestand darin, dass es sich – ähnlich dem Läuten eines Telefons – von selbst an- und ausschaltete, während es sich im Teleskopstrahl befand. Ehman war so beeindruckt davon, dass er “wow” an den Rand des Computerausdrucks schrieb. Leider wiederholte sich das Signal nicht, so dass es als Kuriosum ad acta gelegt wurde. Trotz des optimistischen Ansatzes des SETI-Projekts liegt seine eigentliche Berechtigung wohl eher darin, dass es den Beteiligten interessante Forschungsmöglichkeiten an anderen, “normalen” Objekten im All ermöglicht. Was ist an SETI kritisch? Da wäre zunächst die Annahme, Außerirdische würden Radiosignale senden. Warum sollten sie das tun? Müssen sie sich so verhalten wie wir Menschen, müssen sie die gleiche technische Entwicklung durchlaufen? Außerdem ist das Abhören der Signale trotz der eminent verbesserten Computertechnologie immer noch lückenhaft. So kann beispielsweise ein Signal eingehen, wenn die SETI-Crew gerade beim Kaffeetrinken ist. Oder aber folgendes Beispiel: vor 150 Jahren sendete eine technische Zivilisation auf einem Planeten des Alpha Centauri A Systems ein Signal in Richtung Erde – es kam hier auch an, doch das war 1853 – damals gab es auf der Erde nirgends ein Radioteleskop, so dass das Signal ungehört verhallte. Spekulieren wir weiter, dass sich die Centauri-Zivilisation um 1870 selbst vernichtete in einem Atomkrieg, so dass man sie 1960 nicht mehr abhören konnte. Allerdings versucht SETI das Lückenproblem mit dem Projekt SETI@home zu stopfen – nun beteiligen sich auch gewöhnliche PC’s an der Suche nach dem entscheidenden Signal. Ein weiterer kritischer Punkt ist die Stärke des Signals. Nimmt man an, dass der durchschnittliche Abstand zwischen zwei Zivilisationen mindestens 2000 Lichtjahre beträgt, dann müßte ein Radiosignal, das diese Entfernung ohne größeren Verlust an Informationen überbrücken kann, sehr stark sein. Erforderlich wäre eine erhebliche Energiemenge, um ein solches Signal zu senden. Anderenfalls verlöre sich das Signal alsbald im kosmischen Hintergrundrauschen. So wäre es immerhin denkbar, dass uns schon einige Signale erreicht haben, diese jedoch einfach zu schwach waren, um wahrgenommen zu werden.

Wenn es sie gibt – wie sehen sie aus?

Wenn es Außerirdische gibt – wie sehen sie aus? Wie verhalten sie sich? Haben sie eine Religion, richten sie ihre Gesellschaft nach bestimmten Moralvorstellungen aus? Haben sie eine Sprache? Werden wir sie überhaupt jemals verstehen können?

Über das Aussehen Außerirdischer haben sich die Menschen seit Jahrhunderten Gedanken gemacht. Abgesehen von einigen wirklich phantasievollen Entwürfen glichen die Aliens der Science-Fiction Romane und Filme den Menschen oder waren zumindest mit der irdischen Biologie in irgendeiner Form kompatibel. Doch nichts davon dürfte auf echte Aliens zutreffen. Ihre Natur ist für uns völlig fremd, weil wir noch nichts über sie wissen. Doch zumindest kann man Vermutungen über ihr Aussehen und ihre Denkweise aufstellen. Vieles – aber nicht alles – spricht dafür, dass intelligente Aliens ähnlich aufgebaut sind wie wir Menschen: Vielzellige Landbewohner mit einem Knochengerüst, mindestens zwei Armen und Beinen, Greifwerkzeugen, einer bestimmten Körpergröße (undenkbar sind Zwerg-, aber auch Riesenaliens) und den wesentlichen Sinnesorganen nahe dem Gehirn, um die Reaktionszeiten zu minimieren. Vielleicht werden solche Aliens entfernt humanoid aussehen, keineswegs werden sie aber dem Menschen gleichen: Homo Sapiens Sapiens ist das Produkt der irdischen Evolution, die sich so auf anderen Planeten sicher nicht wiederholt hat. Intelligente Aliens haben ihre eigenen biologischen Merkmale, die sich von den unsrigen unterscheiden. Daher ist eine Paarung zwischen Mensch und Alien, wie man es immer wieder in der SF sieht, unmöglich, ja, es ist sogar fraglich, ob Aliens ein der “Liebe” vergleichbares Gefühl entwickelt haben. Womit wir bei Denkweise und Moral der Aliens wären. Schaut man sich Hollywoodstreifen wie “Independence Day” oder TV-Serien wie “Babylon 5″ an, dann fällt eines auf: Außeriridische denken wie wir Menschen, sie legen Verhaltensweisen an den Tag, die die Menschen – und die Film-Aliens ! – als “gut” oder “böse” bewerten. Der Grund dafür mag der dramaturgische Aufbau der Geschichte sein, er läßt sich aber auch in der Unfähigkeit des Menschen finden, sich eine völlig andersartige Zivilisation vorzustellen. Haben Aliens eine Moral? Möglicherweise: Moralverhalten hat in der menschlichen Gesellschaft die Funktion, das Überleben zu sichern. Denkbar wäre also, dass auch außerirdische Zivilisationen sich von Moralvorstellungen leiten lassen, die primär für sie selbst gelten. Gleiches mag für Religionen gelten. Doch wie diese im einzelnen ausgestaltet sein werden, das läßt sich nicht vorhersagen. Insbesondere läßt sich nicht sagen, ob Aliens, die untereinander zwar ein Moralverhalten an den Tag legen, sich auch uns gegenüber entsprechend verhalten würden. Ein Beispiel aus der Geschichte mag dies belegen: Die japanische Gesellschaft ist von traditionellen Etiketten und Verhaltensregeln geprägt, sie hat die Höflichkeit institutionalisiert. Und doch haben sich japanische Soldaten während des 2. Weltkrieges äußerst brutal gegenüber ihren Kriegsgegnern aufgeführt. Der Grund dafür mag darin liegen, dass sich Japaner außerhalb der von Familie und Gesellschaft vorgegebenen Beschränkungen und der besonderen Situation (Krieg) davon befreit fühlen und sich wie andere Menschen benehmen. Ähnlich mögen sich Außerirdische uns gegenüber verhalten – keine erbaulichen Aussichten.

Resumée Wie man sieht: es gibt gute Gründe, die gegen und für die Existenz außerirdischer Zivilisationen sprechen. Leider steht der erforderliche Beweis bislang aus, doch sollte die Suche keineswegs aufgegeben werden. Falsch wäre es, sich angesichts des ungeheuren Sternenmeers unserer Galaxie auf theoretische Gedankengebäude zu verlassen und von vornherein außerirdische Zivilisationen pauschal abzulehnen oder zu befürworten. Vielleicht werden uns die geplanten Projekte der NASA einen Schritt näher bringen – wenn die Nachfolger des Hubble Space Telescope mit ungleich schärferen Augen ihre Beobachtung aufnehmen und erdgroße Planeten bei Nachbarsternen entdecken können. Wissenschaftler der NASA planen sogar, eine Spektralanalyse des Lichts dieser Planeten durchzuführen, um die Zusammensetzung der Atmosphäre zu bestimmen. Vielleicht entdeckt man auch auf diesem Wege eine zweite Erde, zu der wir eines fernen Tages Robotersonden schicken werden, um sie näher zu erforschen. Ich möchte mit einem Zitat von Seth Shostak schließen*:

“Wer behauptet, der Mensch sei allein und die Suche nach anderen Zivilisationen sei von vornherein zum Scheitern verurteilt, läßt keinen Spielraum, keine Manövrierfläche. Schließt man sich dieser Vermutung an und verzichtet auf die Suche nach kosmischen Nachbarn, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie auch nicht gefunden werden. Die Vermutung erfüllt sich dann selbst. Setzt man andererseits trotz dieser pessimistischen Annahme die Suche fort, erhöht sich zumindest die Wahrscheinlichkeit, dass – falls die Vermutung falsch sein sollte – letztendlich bewiesen werden kann, dass sie falsch ist: indem man nämlich Außerirdische findet.”

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Kornkreise

Dezember 10th, 2010

Das Phänomen der Kornkreise ist weitreichend bekannt und auch seine Verbindung mit Ufos ist eine von vielen Menschen akzeptierte Tatsache. Doch handelt es sich bei diesen fast schon künstlerischen Meisterwerken wirklich um die Spuren von Ufos?

Aus der Luft betrachtet könnte man tatsächlich annehmen, dass es sich bei diesen Konstrukten um Abdrücke eines gelandeten Ufos oder um geheime Botschaften Außerirdischer handelt, doch ob dies wirklich der Wahrheit entspricht, ist eine Frage die im folgenden beantwortet werden soll. Kornkreise erfreuen sich zwar heutzutage nicht mehr all zu großen Interesses, sind sie jedoch nach wie vor ein großer Bestandteil des Phänomens Ufo.

Ursprung und Geschichte

Das Phänomen hat seinen Ursprung in Australien und in England, als dort 1966 in Australien und 1972 in England die ersten neuzeitlichen Kornkreise gesichtet wurden. Besonders rund um die alten Kultstätten der Kelten in England häuften sich die Sichtungen von in Mustern umgelegtem Getreide. In dieser Gegend trifft man auf etliche prähistorische Stätten, wie Stonehenge, Avebury, die rätselhaften Silbury Hills oder das Hügelgrab von West Kennet.

Das  "Fahrrad" von Barbury Castle nahe Swindon, Wiltshire vom 16.  Juni 1991.
Das “Fahrrad” von Barbury Castle nahe Swindon, Wiltshire vom 16. Juni 1991.

Im Laufe der Jahre häuften sich die Meldungen über angebliche Kornkreise dann weltweit immer mehr. So kommt es im Jahre 1978 zu einem bekannten Vorfall, als der Bauer Ivan Stevens seine Ernte mit dem Mähdrescher einholen will. Als er vor seinem Feld steht, entdeckt er in seinem Feld einen exakt ins Kornfeld gedruckter Kreis. Er kann sich das nicht erklären – noch im gleichen Jahr berichten weitere Bauern von solchen Kornkreisen.

Doch schon in prähistorischen Felsmalereien oder in eingemeißelten Steinen findet man Abbildungen scheinbarer Kornkreise. Auf solche Steine stößt man überwiegend an keltischen Kraftorten. Ob es sich bei den Malereien und Einmeißelungen jedoch wirklich um Kornfelder handelt, ist fraglich.

Die deutschen Einwanderer in den USA (die Pennsylvanian Dutch) nannten die übernatürlichen Muster im Getreide auch Hexen Danz (Hexentanz), weil sie diese für Spuren der zur Walpurgisnacht tanzenden Hexen hielten.

Mit  Kornkreismustern übersät ist der Opferstein von Ickfield Moor, Yorkshire  (England).
Mit Kornkreismustern übersät ist der Opferstein von Ickfield Moor, Yorkshire (England).

Beobachtungen

Oft werden von Zeugen erhöhte militärische Aktivitäten in der Nähe der Kornkreisgebiete gemeldet. So wird von Helikoptern berichtet, die mit hellen Suchscheinwerfern eigenartigen Lichtkugeln hintererjagen. Mehrere Zeugen, so schreibt Andreas Müller im UFO-Kurier, verwiesen darauf hin, dass diese Aktionen weit über das bisher bekannte Maß an militärischer Präsenz hinausging. Solche leuchtenden Kugeln werden oft in der Nähe von Kornkreisen gesehen.

Eine besondere Beobachtung machte 1999 ein holländischer Junge namens Robert im Alter von 19 Jahren, der angeblich bei einer echten Kornkreiserzeugung mit dabei gewesen sein will. In einer Juni-Nacht habe er nach seinen Aussagen ein rosa-lila farbenes Licht beobachtet, dass vor seinen Augen einen Kornkreis erzeugte. Das leuchtende Objekt soll die Form eines amerikanischen Footballs gehabt haben und nicht größer, als ein Basketball gewesen sein. Er habe das Licht in etwa 50 Metern Entfernung aus seinem Schlafzimmer gesehen. Dort habe es eine Größe von 10 Metern Durchmesser angenommen und etwa 3-4 Meter über dem Kornfeld geschwebt. Als nächstes gab es für etwa 10 Sekunden eine elektrische Entladung an der Unterseite des Objektes, wobei der Junge ein elektrisch klingendes Geräusch gehört haben will.

Dann sei das Objekt plötzlich wieder verschwunden. Doch dort, wo der Leuchtball vorher geschwebt hatte, war nun angeblich ein Kornkreis mit einem Durchmesser von 10 Metern entstanden. Nicht weit entfernt wurde ein zweiter kleinerer Kornkreis mit einem Durchmesser von 3 Metern gefunden. Nach den Aussagen der Eltern des Jungen waren die Kreise um 22 Uhr des vorherigen Abends definitiv noch nicht dort. Die Art und Weise, wie dieser Junge die Entstehung des Kornkreises beschrieb, deckt sich auch mit den Aussagen anderer Zeugen, die eine Kornkreisentstehung beobachteten.

Verschiedene Theorien

Zur Klärung des Phänomens der Kornkreisentstehung wurden zahlreiche Theorien aufgestellt, die eine Erklärung für diese mysteriösen Erscheinungen geben sollen.

Plasmawirbel-Theorie
Diese Theorie stammt von dem englischen Meteorologen Dr. Terence Meaden. Sie besagt, dass sogenannte “Plasma- Wirbel” für die Erzeugung von Kornkreisen verantwortlich sein könnten. Seiner Meinung nach könnten sich über unebenem und hügeligem Gelände kleine wirbelnde Luftmassen bilden, die sich drehend zu Säulen aufbäumen und dann spontan wieder zusammenfallen. So könnten die Halme des Getreides nach unten zu Kreisen gedrückt werden. Unter bestimmten Wetterbedingungen können die Luftwirbel dann sogar elektrisch geladen sein, und so komplexe Strukturen im Gras formen. Bis heute wurde solch ein Phänomen jedoch noch nicht nachgewiesen.

Erd-Energie-Theorie
Die Erd-Energie- Theorie geht davon aus, dass in der Erde noch unentdeckte Energien stecken könnten, die auf das Getreide einwirken könnten. Rutengänger haben versucht diese Theorie zu testen, kamen jedoch zu keinem schlüssigen Ergebnis.

Pilz-Theorie
Einige Pilzarten bilden Kreise und Ringe. Diese werden durch die Verfärbung der Pflanzen erst sichtbar. Jedoch bezweifeln die Forscher deren Verantwortlichkeit für die Kornkreise.

Kugelblitz-Theorie
Kugelblitze sind zwar selten und nicht eindeutig nachgewiesen, jedoch könnte die Art des Blitzes bei diesem Phänomen möglicherweise einen kleineren Kornkreis erzeugen.

Menschen-Theorie
Auch Menschen sind in der Lage Kornkreise zu erzeugen. Bekanntlich gibt es Gruppen die sich dem Hobby der Kornkreiserzeugung widmen. Ob sie jedoch nur eine Kopie der auf echte Weise entstandener Kornkreise sind, oder ob alle Kornkreise von Menschen erzeugt wurden, ist nach wie vor ungeklärt.

Außerirdischen-Theorie
Diese These besagt, dass Kornkreise ihren Ursprung durch die Erzeugung von Außerirdischen haben könnten. Früher wurden einfache Kornkreise als Landeplätze von UFO ´s interpretiert. Später sah man in den Symbolen eine mögliche Absicht von Außerirdischen, mit den Menschen zu kommunizieren. Kornkreise werden von einigen Menschen aber auch für einfache Botschaften aus dem Weltall gehalten, die möglicherweise schon längere Zeit unterwegs zur Erde waren, um sich hier im Getreide zu manifestieren und uns etwas mitzuteilen. Manche glauben außerdem, dass Wesen aus der Zwischenwelt – Geister, Feen, Kobolde, Engel oder Teufel – für die Erzeugung von Kornkreisen verantwortlich sind.

Tier-Theorie
Im Jahre 2000 gab der deutsche Jagdverband offiziell bekannt, dass die Kornkreise durch liebestolle Rehe, die zur Brunftzeiten in Kreisbahnen laufen, für die Kreise verantwortlich seien. Allerdings wären die Kreise dann nicht so exakt geformt. Auch von brünstigen Igeln, so glaubt man, könnten diese Kreise stammen.

Echt oder unecht?

Kornkreis  bei Crabwood Farm House nahe Winchester, Hampshire 13. August 2002.
Kornkreis bei Crabwood Farm House nahe Winchester, Hampshire 13. August 2002.

Es gibt nach Aussagen von Kornkreis- Spezialisten in der Tat vom Menschen erzeugte Kornkreise. Das umstöße jedoch nicht die Tatsache, dass es auch echte, auf eine andere Weise entstandene Kornkreise gäbe. Unechte Kornkreise ließen sich so anhand verschiedener Merkmale klar von Originalen unterscheiden.

So werden bei echten Kornkreisen die Halme weder geknickt noch abgebrochen, sondern durch eine Art Energie an einem unteren, verdickten Wuchsknoten zur Seite geneigt. Auch entstehen echte Kornkreise meist über Nacht und überraschend. Menschen hingegen bräuchten für die Erschaffung solcher Formen mehrere Tage. Auch seien die Formen der Kornkreise menschlichen Ursprungs nicht so präzise und genau ausgelegt, wie bei echten Kornkreisen. Auch sei das umgelegte Getreide bei Originalen miteinander verwoben. Zudem wachsen die Getreidehalme echter Kornkreise angeblich nicht weiter, während sie dies bei den vom Menschen erzeugten Kornkreisen tun.

Sensible und spirituelle Menschen sollen in den Kornkreisen eine vibrierende Energie fühlen. Sogar technische Geräte sollen in der Nähe echter Kreise nur mit Störungen laufen. So wollte der Radiosender BBC Wilshire Sound den Kornkreisforscher Francine Blake am Dienstag, den 5. Mai 1998 zu einem der Kornkreise interviewen. Nach wenigen Minuten stellten sich jedoch technische Probleme mit dem Tonband ein – plötzlich spielte sich das Band immer schneller ab und stoppte schließlich einfach automatisch. 50 Meter außerhalb des Kornkreises funktionierte das Gerät wieder tadellos. Brachte man es nun wieder zurück in den Kreis, wurden erneut die gleichen Störungen festgestellt.

Der Wahrheit auf den Grund gegangen

Der Wahrheit auf den Grund gehen wollte 1992 der englische Pflanzenphysiologe Rupert Sheldrake. Er veranstaltete einen Versuch, der für allemal klären sollte, ob es Menschen wirklich gelingen würde einen Kornkreis anzufertigen. Das Experiment wurde als eine Art Wettbewerb zwischen 12 verschiednen Teams organisiert. Für jedes einzelne Team ging es darum in nur einer Nacht ein Kornfeld so perfekt wie möglich, unentdeckt und lautlos anzufertigen. Dem Gewinner winkten 3000 englischen Pfund. In der Nacht vom 11. zum 12. Juli startete das ungewöhnliche Experiment auf einem Weizenfeld in West Wycombe in der englischen Grafschaft Buckinghamshire bei London. 20 freiwillige Nachtwächter sollten die Arbeit der Teams genau überwachen und darauf achten, dass alle Bedingungen eingehalten würden.

Pflanzenphysiologe Rupert Sheldrake.
Pflanzenphysiologe Rupert Sheldrake.

Das Experiment begann gegen 22 Uhr in der Abenddämmerung und brachte erstaunliche Überraschungen. Etwa 50 Menschen waren in dem rund 66 mal 240 Meter großen Feld nun damit beschäftigt ihre Kornfelder zu erzeugen. Obwohl die Nacht relativ hell war und das Getreide nur kniehoch stand, waren die Wettbewerbsteilnehmer in kürzester Zeit in der Dunkelheit verschwunden. Nur wer in die Richtung des Abendhimmels sah, konnte menschliche Silhouetten erkennen. Auch blieb es während der ganzen Aktion so ruhig, dass man niemals Menschen in dem Feld vermutet hätte, lediglich das Rauschen der Getreidehalme im Wind war zu hören.

Um 3:30 war das Experiment beendet. Alle Teams hatten ihre Arbeit nun mit äußerst primitiven Mitteln verrichtet. Eine Eisenstange zum Markieren des Kreismittelpunkts, ein paar Schnüre zum Abmessen des Kreises, ein Brett, eine Plastikfolie oder eine kleine Rolle zum Niedertreten des Getreides – das war’s. Mehr war nicht nötig. Keiner der Teilnehmer hatte Laser oder Infrarotscheinwerfer dabei. Erstaunlicherweise waren alle Teams bis auf zwei, die den Wettbewerb nicht ernst nahmen, mit der Arbeit fertig geworden. Der zweite Preis ging sogar an einen Einzelteilnehmer namens Jim Schnabel, der jedoch problemlos erster hätte werden können, wäre er nicht während der Arbeit eingeschlafen.

Die fünfköpfige Jury war von dem Ergebnis sehr beeindruckt, denn die Qualität der Kornkreise wahr entgegen einiger Erwartungen sehr gut. Zwar wies Jürgen Krönig, Vorsitzender der Jury und Autor des Buchs “Spuren im Korn”, darauf hin, dass der “Fluss” des niedergetretenen Getreides nicht ganz dem Standard entspreche, der bei “echten” Kornkreisen üblich wäre. Doch das kann auf die Unerfahrenheit der Teilnehmer zurückzuführen sein; auf den Stress, unter dem sie standen oder auch auf die Beschaffenheit des Getreides.

Das Experiment bewies nicht, dass alle Kornkreise lediglich einfache Fälschungen von Menschen waren, es zeigte jedoch, dass es Menschen in der Tat möglich ist, Kornkreise in kurzer Zeit und unentdeckt zu erzeugen.

Hier ein paar schnapschüsse von Kornkreisen

Long Road, nr Soberton, Hampshire. Reported 12th April 2002

North Down, nr Beckhampton, Wiltshire. England 6th May 2002

Sompting (2), nr Worthing, West Sussex. England 28th June 2002

Westhampnet airfield, nr Chichester, WestSussex. England 28th June 2002

High Halden, nr Ashford, Kent England 27th May 2002

St John The Baptist Church, nr Dodworth, South Yorkshire. England 29th June 2002

Uffington White Horse, nr Woolstone, Oxfordshire. England 23th June 2002

North Farm, nr West Overton, Wiltshire. England 23th June 2002

Avebury Stone Circle, nr Avebury, Wiltshire. England 21th June 2002

Waden Hill, nr Avebury, Wiltshire. England 21th June 2002

Avebury Manor, nr Avebury, Wiltshire. England 18th June 2002

Barton Hill Road, Streatley, nr Luton,Bedfordshire. England 17th June 2002

Silbury Hill, nr Avebury, Wiltshire. England 4th June 2002

Barton Hills, nr Hexton, Hertfordshire. England 22th July 2002

Avebury Trusloe, nr Beckhampton, Wiltshire. England 2nd June 2002

Halewick Lane, Sompting, Nr Worthing, West Sussex. England 3rd June 2002

Telegraph Hill, Lilley, nr Luton, Hertfordshire. England 1st June 2002

Cathill, nr Barnsley, South Yorkshire. England 19th July 2002

Woodborough Hill, nr Alton Priors, Wiltshire. England 18th July 2002

North Down (2), nr Beckhampton, Wiltshire. England 18th July 2002

Windmill Hill, nr Avebury, Wiltshire. England 18th July 2002

Windmill Hill, nr Avebury, Wiltshire. England 25th July 2002

Pewsey White Horse, nr Pewsey, Wiltshire. England 17th July 2002

Sharpenhoe Clappers, nr Luton, Bedfordshire. England 15th July 2002

East field, nr Alton Barnes. Wiltshire. England 15th July 2002

East field, nr Alton Barnes. Wiltshire. England 12th July 2002

Bourton, nr Bishop Cannings, Wiltshire. England 12th July 2002

North Farm (2), nr West Overton, Wiltshire. England 9th July 2002

Englishcombe, nr Bath, North Somerset. England 7th July 2002

Normanton Down long barrows, nr Stonehenge, Wiltshire. England 4th July 2002

Upper Beeding, nr Steyning, West Sussex. England 8th July 2002

Low Hangbank, nr Darlington, North Yourkshire. England 7th July 2002

Liss, nr Peterfield, Hampshire. England 1st July 2002

West Overton Village, nr Avebury, Wiltshire. England 28th July 2002

Weyhill, nr Andover, Hampshire. England 28th July 2002

Etchilhampton Hill, nr Devizes, Wiltshire. England 28th July 2002

A303 Andover By-Pass, Hampshire. England 28th July 2002

The Gallops, nr Beckhampton, Wiltshire. England 28th July 2002

Avebury Stone Circle (2), nr Avebury, Wiltshire. England 28th July 2002

Ivinghoe Beacon, nr Dunstable,Buckinghamshire. England 26th July 2002

Stanton Bridge, nr Honey Street, Wiltshire. England 26th July 2002

Stanton Bridge, nr Honey Street, Wiltshire. England 26th July 2002

Barbury Castle, nr Wroughton, Wiltshire. England 24th July 2002

Latton Park, nr Harlow, Hertfordshire. England 23rd July 2002

South Field, nr Alton Priors, Wiltshire. England 22nd July 2002

Rogate, nr Petersfield, West Sussex. England 21st July 2002

Beacon Hill, nr Highclere, Hampshire. England 21st July 2002

Crooked Soley, nr Hungerford, Wiltshire. England 28th August 2002

Beckhampton, nr Avebury, Wiltshire. England 26th August 2002

Woodingdean, nr Brighton, East Sussex. England 21st August 2002

The Ridgeway(2), nr Avebury, Wiltshire. England 18th August 2002

The Ridgeway(1), nr Avebury, Wiltshire. England 18th August 2002

Crabwood Farm House, nr Winchester, Hampshire. England 15th August 2002

Crabwood Farm House, nr Winchester, Hampshire. England 15th August 2002

Crabwood Farm House, nr Winchester, Hampshire. England 15th August 2002

West Stowell, nr Pewsey, Wiltshire. England 15th August 2002

Winchester, Hampshire. England 15th August 2002

East field(3), nr Alton Barnes. Wiltshire. England 14th August 2002

Wabi Farm, nr Etchilhampton, Wiltshire. England 11th August 2002

Nursteed, nr Devizes, Wiltshire. England 11th August 2002

Firle Beacon, nr Lewes .East Sussex. England 7th August 2002

Chirton, Nr Devizes, Wiltshire. England 7th August 2002

Avon Walkway, nr Bitton, South Gloucestershire. England 4th August 2002

Uffington White Horse (2), nr Woolstone, Oxfordshire. England 3rd August 2002

Windmill Hill (2), nr Avebury, Wiltshire. England 2nd April 2002

Adam’s Grave. nr Alton Barnes. Wiltshire. England 21st September 2002

Zueschen, Hessen. Germany 20th May 2002

North of Kassel, Hessen. Germany 1st May 2002

Waldwisse. France 7th July 2002

Davidshyttan, Hedemora. Sweden 4th July 2002

Teton, Idaho. USA 10th August 2002

Molex Property, Naperville Illinois. USA 25th July 2002

Methven, Canterbury, South Island. New Zealand January 2002

Methven, Canterbury, South Island New Zealand January 2002

Halset farm, Furnes, near the city Hamar. Norway 8th August 2002

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Luftschlacht in L.A

Dezember 9th, 2010

Belegen angebliche Top Secret-Dokumente Abschüsse von UFOs während der historischen Luftschlacht über Los Angeles 1942?

Historisches Pressefoto der Luftschlacht über Los Angeles | Quelle: ‘Los Angeles Times’ via ProQuest, wikipedia.com

Greeley/ USA – Die “Luftschlacht von Los Angeles” in der Nacht vom 24. auf den 25. Februar 1942 zählt zweifelsohne nicht nur zu den merkwürdigsten Kriegsereignissen in den USA, sondern auch zu den Klassikern der UFO-Forschung und von Verschwörungstheorien. Über das, was 1983 von der US-Regierung als falscher Alarm aufgrund von Panik und Wetterballons erklärt wurde, spekulieren einige UFO-Forscher bis heute, dass es sich um außerirdische Fluggeräte, bzw. um unidentifizierte Flugobjekte gehandelt haben könnte. Jetzt scheinen ehemals geheime Dokumente der US-Regierung, letztere Annahmen zu bestätigen und haben erneut eine hitzige Debatte entfacht.

Wie langjährigen UFO-Forscher, Experimentalphysiker und einstige Raumfahrtingenieur Dr. Robert Wood aktuell im Journal der US-amerikanischen UFO-Forschungsorganisation MUFON, dem “MUFON Journal” berichtet, stammen die aktuell diskutierten fünf Dokumente aus einer unerwarteten Zusendung aus dem Jahr 2000 an den ehemaligen US-Marine Timothy Cooper, der bereits zuvor, in den 1990er Jahren, im Rahmen seiner eigenen UFO-Nachforschungen unter Berufung auf das US-Gesetz zur Informationsfreigabe (Freedom of Information Acts, FOIA) erhalten hatte.

Aus den zahlreichen und seit ihrer Erstveröffentlichung ebenfalls heftig umstrittenen Unterlagen, gehen auch fünf Dokumente hervor, wie sie sich direkt auf die sogenannte “Luftschlacht von Los Angeles” im Jahre 1942 zu beziehen scheinen.

+ + + Hintergrund:
Damals kam es in der Nacht vom 24. auf den 25 Februar zu einem Luftalarm und Luftabwehrkampfhandlungen gegen einen bis heute unbekannten Gegner. Während über das ganze Stadtgebiet und Umland eine vollständige Verdunklung verhängt wurde, begann um 3:16 Uhr morgens die “37th Coast Artillery Brigade” mit dem Beschuss der gemeldeten Angreifer, bei dem bis 4:14 Uhr mehr als 1.400 Patronen abgefeuert wurden und auch Abfangmaschinen des “4th Interceptor Command” aufstiegen. Grund für die Feindabwehr war ein befürchteter Angriff japanischer Verbände, wie sie nur rund eineinhalb Monate zuvor mit dem Angriff auf den US-Stützpunkt Pearl Harbor den Eintritt der USA in den 2. Weltkrieg ausgelöst hatten. Nachdem keinerlei durch die vermeintlichen Angreifer verursachten Schäden am Boden festgestellt werden konnten, hingegen jedoch zahlreiche Gebäude durch eigenen Beschuss der US-Armee, sogenanntes “friendly fiere” beschädigt, drei Zivilisten getötet wurden und drei weitere Zivilisten aufgrund von Herzanfällen gestorben waren, wurde erst gegen 7:21 Uhr vollständige Entwarnung gegeben.

Tatsächlich erläuterte ein Untersuchungsbericht der US Air Force von 1983, dass die Alarme durch “unidentifizierte Objekte” ausgelöst wurden. “Zahlreiche Meldungen beschrieben blinkende Lichter und Leuchtfeuer (flares) am Himmel in der Nähe von Verteidigungseinrichtungen.” Zunächst wurde aufgrund der Abnahme der Erscheinungen gegen 22:23 Uhr wieder eine erste Entwarnung gegeben, diese jedoch in den frühen Morgenstunden des 25. Februar wieder aufgehoben, als die Lichter erneut am Nachthimmel auftauchten. Laut dem “Air Force”-Bericht wurde damals sogar auf Radar ein “unidentifiziertes Ziel 120 Meilen westlich von Los Angeles” geortet. Obwohl das “von Seeseite anfliegende mysteriöse Objekt später wieder verschwunden zu sein schien”, kam es zu immer mehr Meldungen über “feindliche Flugzeuge”. Gegen 3:06 Uhr wurde ein “Ballon mit rotem Leuchtfeuer” über Santa Monica gesichtet und umgehend von der Luftabwehr beschossen, was die “Luftschlacht von Los Angeles” dann erst richtig in Gang brachte.

Als Erklärung für die zunehmenden Meldungen “feindlicher Objekte” vermutete der Bericht der Air Force, dass die Abwehrmunition im Schein der Suchscheinwerfer von vielen für weitere Angreifer gehalten wurde.

Die Beschreibungen der Objekte bezogen sich hingegen meist auf “Ballons” von unterschiedlicher Größe und in unterschiedlichen Höhen. Schlussendlich, so die Air Force, habe wahrscheinlich die Angst vor einem japanischen Angriff sowie fehlinterpretierte Wetterballons zu einer Panikreaktion geführt. Berichte darüber, dass sogar einige der gesichteten Objekte getroffen wurden und abgestürzt seien, wurden dementiert und konnten bis heute nicht bestätigt werden.

+ + +

Die Dokumente, wie sie Cooper im Jahr 2000 zugesandt wurden, befinden sich mittlerweile im Besitz von Robert Wood.

Franklin D. Roosevelt | Copyright: Public Domain

Zu besagten fünf Dokumenten gehört zunächst ein einst als “secret” (geheim) klassifiziertes Memorandum zur “Luftschlacht von Los Angeles” vom 26. Februar 1942, das den damaligen Präsidenten Franklin D. Roosevelt über die Ereignisse aufklärte und im Original noch heute offiziell in der “George C. Marshall Foundation Library” in Lexington im US-Bundesstaat Virginia eingesehen werden kann – dessen Authentizität also außer Frage steht.

Ein weiteres Memo stammt angeblich von Roosevelt selbst. Eine handschriftliche Notiz auf dem Dokument verweist jedoch auf dem Umstand, dass es sich um eine abgetippte Version des präsidialen Memos aus den Akten des Energieministeriums (Department of Energy, DOE) handele.

In diesem als “Top Secret” klassifizierten Memorandum vom 27. Februar 1942 richtet sich der Autor (F.D.R, Franklin D. Roosevelt) an dem Stabschef der US-Army und diskutiert darin die Überstellung von “Materialien, die sich im Besitz der Army befinden und wie sie von großer Wichtigkeit für die Entwicklung einer ‘Super-Kriegswaffe’ sein könnten. Dem Argument, dass derartige Informationen mit unserem Alliierten, der Sowjetunion, teilen sollten, stimme ich nicht zu.” Des Weiteren beruft sich F.D.R. auf Unterredungen mit Dr. Vannevar Bush und anderen Wissenschaftlern über den Umgang und Nutzung der Ergebnisse des “Studiums der himmlischer/überirdischer Geräte” und stellt schlussendlich der Army im Aussicht, von der Auswertung der Erforschung und deren Anwendungen, die aus diesen “neuen Wunder” resultieren, zu profitieren.

Obwohl das Memo keine weiteren Hinweise auf die Natur der “himmlischen Geräte” und “neuen Wunder” macht, sehen einige UFO-Forscher darin Beschreibungen außerirdischer Flugkörper, wie sie – vor dem Hintergrund des Datums des Memorandums – möglicherweise durch das Luftabwehrfeuer von Los Angeles abgeschossen und dann geborgen wurden.

Zur Frage um die Authentizität des Memos erläutert Wood, dass derzeit noch ausstehende Ergebnisse einer forensisch-linguistischen Analyse zeigen sollen, ob Syntax und Sprache mit jener von Roosevelt übereinstimmt. Da es sich lediglich um eine Abschrift des Memorandums handelt, erscheine eine Untersuchung der verwendeten Tinte, Papierart und Wasserzeichen nicht weiterführend.

George C. Marshall | Copyright: Public Domain

Beim dritten Dokument handelt es sich dann um das vermeintliche Antwort-Memo von Stabschef George C. Marshall (Marshallplan) vom 5. März 1942, in dem dieser erklärt eine Untersuchung belege “unkonventioneller Phänomene im Luftraum” (unconventional aerial phenomenon, sic.) bis ins Jahr 1897. Auch wenn Teile dieses Memos unlesbar sind, gehen daraus doch Informationen hervor, wie sie die Bergung zweier Objekte in Verbindung mit der “Battle of Los Angeles” beschreiben.

Auffallend an diesem Dokument ist die Tatsache, dass dem Originaltext offenbar im Nachhinein der Titelzusatz “Interplanetary Phenomenon Unit” (Einheit für interplanetare Phänomene) in einer anderen Schrifttype hinzugefügt wurde. Zudem wurde die Klassifizierung “Top Secret” unterstrichen – eine für die damalige Zeit gängige Vorgehensweise, wie sie auch in anderen, thematisch nicht verwandten, Dokumenten zu finden sei, so Wood. Zugleich streicht er heraus, dass die Nennung einer derartigen Einheit mit Gerüchten um derartige Aktivitäten übereinstimmt, wie sie 1947 von den Army Air Corps and die Air Force übertragen worden sein soll.

Vor diesem Hintergrund scheint auch ein viertes Memo aus den an Cooper zugestellten Dokumenten direkten Bezug auf die Ereignisse von Los Angeles zu nehmen. In diesem Memo wendet sich Präsident Roosevelt an eine Gruppe, die als “Special Committee on Non-Terrestrial Science and Technology” (Sonderkomitee für nicht-irdische Wissenschaft und Technologie) bezeichnet wird. Wie es scheint, handelt es sich um ein Antwortschreiben auf eine vorige Anfrage für eine Aufstockung des Budgets des Komitees, “möglicherweise für ein ‘reverse engineering’-Projekt”, so Wood, in dem die vermeintlich geborgene “nicht-irdische Technologie” erforscht, rekonstruiert und für eigenen Zwecke genutzt werden soll. Auch dieses Schriftstück werde derzeit einem forensisch-linguistischen Vergleich mit authentischen Originalen aus Roosevelts Hand unterzogen. In seiner angeblichen Antwort von 1944 erläutert der Präsident, dass nach einem Sieg über die Nazis und dem Kriegsende wieder genügend Gelder für das Projekt zur Verfügung stehen würden.

Zur Klassifizierung des Dokuments mit “double top secret” kommentiert Woods: “Ursprünglich dachten wir, dass dies zu gut sei, um wahr zu sein. Dann zeigte eine Recherche im der Kongressbibliothek jedoch schnell, dass die gleiche Klassifizierung auch für geheime Dokumente über die Invasion Italiens verwendet wurden.”

Dr. Vannevar Bush | Copyright: Public Domain

Das fünfte Dokument nimmt für sich in Anspruch von Dr. Vannevar Bush zu stammen und 1947 an den damaligen US-Präsidenten Harry Truman gerichtet zu sein. Dr. Vannevar Bush gilt als eine der wichtigsten Personen der US-Kriegsführung im Zweiten Weltkrieg, war neben vielen anderen Tätigkeiten wissenschaftlicher Berater von Präsident Roosevelt und koordinierte nicht zuletzt auch das “Manhattan Project” zur Entwicklung der Atombombe. In der UFO-Literatur und in Verschwörungstheorien gilt Bush einigen Forschern als Mitglied des Geheimkomitees “Majestic-12″, das angeblich 1947 gegründet wurde, um UFO-Aktivitäten zu untersuchen und auch für die Vertuschung von Informationen über abgestürzte UFOs und folgender Ereignisse verantwortlich sein soll.

Als Vorsitzender des “Office of Scientific Research and Development” (OSRD) zur Koordinierung der Forschung zu militärischen Zwecken während des Zweiten Weltkrieges, hält Wood es für “logisch, dass [Bush] auch mit dem ‘Non-Terrestrial Science and Technology Committee’ in Verbindung gestanden hätte und diesem vielleicht sogar vorstand.”

Harry S. Truman | Coypright: Public Domain

“Nach Roosevelts Tot hielt es Bush offenbar für notwendig (auch vor dem Hintergrund der massiven Berichterstattung über Fliegende Untertassen in den Monaten Juni und Juli des Jahres 1947) den neuen Präsidenten Truman über die Bergungen aus den frühen Kriegsjahren formell zu informieren und ein aggressives ‘reverse engeneering”-Programm vorzuschlagen”, so Woods Deutung des Memo-Inhalts. Zumindest geht aus dem zweiseitigen Schriftstück hervor, dass die Erforschung dieser Technologie von größtem Interesse für die USA sei, um damit den Lebensstandard in den Vereinigten Staaten zu erhöhen. Auch dieses Dokument werde derzeit einer vergleichenden Analyse mit zeitgenössischen originalen Bush-Memos unterzogen.

Das Hauptproblem der Cooper-Dokumente liegt allerdings in dem Umstand, dass Forscher wie Stanton Friedman bereits ernstzunehmende Zweifel an der Authentizität zahlreicher Unterlagen vorgelegt haben. Allerdings verweist Wood darauf, dass die aktuell diskutierten fünf Memoranden von diesen Zweifeln nicht betroffen sind und ermahnt, dass möglicherweise einige Quellen der Cooper zugesandten Dokumente gefälschte Kopien überstellte, dass aber zugleich das ebenfalls beinhaltete und hier zitierte erste Memorandum vom 26. Februar 1942 an Roosevelt belege, dass auch authentische Dokumente unter den Unterlagen zu finden sind.

Sollten sich die Dokumente als authentisch herausstellen, so sieht Wood darin wichtige Unterlagen, wie sie Bergung außerirdischer Flugobjekte in den frühen Kriegsjahren belegt und damit auch den erstaunlichen Technologiegewinn der USA nach dem Zweiten Weltkrieg erklären könnte. Vor diesem Hintergrund könnte die “Schlacht von Los Angeles” das “wichtigste Ereignis in der Entwicklung der modernen Gesellschaft darstellen”, spekuliert Wood abschließend. “Zugleich könnte es die erstaunliche Verfeinerung der Geheimhaltung der Eroberung und Bergung von UFOs und UFO-Technologie angeregt haben.”

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Das Schwarze Loch könnte alles, was wir von der Realität wissen, umstoßen. Mit seiner unvorstellbaren Dichte verzerrt es Raum und Zeit, ja es kann sogar das Verbindungsstück zu einem anderen Universum sein.

Ein Schwarzes Loch ist eine Öffnung im Weltraum, die durch einen Gravitationskollaps ins Universum gerissen wird; eine Zone, welche die Materie verschlingt und aus dem nichts, nicht einmal das Licht, entweichen kann. In einem Schwarzen Loch gibt es kein oben oder unten, kein rechts oder links. Zeit und Raum gehen ineinander über.

Unsere Zeit auf der Erde geht unaufhaltsam vorwärts. Fliehe ein Astronaut in ein Schwarzes Loch, würde er von der Unendlichkeit aufgesogen und aus der Existenz gerissen werden. Um das Schwarze Loch befindet sich eine Schlucht von wenigen Kilometern Durchmesser, wo der Raum nicht existiert. Hier ist die Gravitation stärker als irgendwo sonst im Universum. Nichts kann ihr entrinnen.

Sowohl die Theorie vom Schwarzen Loch als auch der Beweis für seine Existenz ist der Forschung des 20. Jahrhunderts zu verdanken. Zum ersten Mal wurde es bereits 1798 erwähnt, und zwar vom französischen Astronom Pierre Laplace. Er stellte die verblüffende und widersprüchliche Theorie auf, dass die hellsten Sterne vielleicht gar nicht zu scheu sind. Laplace leitete diese These vom Newtonscheu Gravitationsgesetz ab. Hat ein Stern die gleiche Dichte wie die Erde, wäre seine Masse so groß, dass seine Oberflächengravitation kein Licht entweichen ließe. Da solche “schweren” Sterne viel Licht erzeugen, zog Laplace den Schluss, dass die hellsten Sterne unsichtbar sind.

Seine Theorie von der Gravitation, die kein Licht entweichen lässt, enthält einen Gedanken der Astronomie. Heute ist man der Ansicht, dass Sterne von so großer Dichte in Wirklichkeit gar nicht existieren. Das Schwarze Loch entstehe nicht durch eine gewaltige Explosion, wie Laplace glaubte, sondern durch eine Implosion, bei der die Materie in sich zusammenfällt und zu einer unvorstellbaren Dichte komprimiert.

Die Hauptquelle für die Forschung über das Schwarze Loch stammte nicht von Laplace, sondern von Einstein. In seiner Allgemeinen Relativitätstheorie, die er 1916 veröffentlichte, ersetzt er Newtons Gravitationskraft durch eine völlig neue These über die “Verzerrung” von Raum und Zeit. Nachfolgende Messungen und Versuche schienen Einsteins Vorstellung zu bestätigen und die Theorie vom Schwarzen Loch zu untermauern. Mit Einsteins neuem Bild über das Universum glauben die Astronomen nun den Weg um und in das Schwarze Loch berechnen zu können.

Wenige Monate nach Veröffentlichung der Relativitätstheorie beschrieb mit Hilfe dieser Gleichung der deutsche Astronom Karl Schwarzschild das Schwarze Loch. Zu der Zeit aber konnte sich noch niemand eine so starke Gravitation vorstellen, wie Schwarzschild sie angab. Seine Berechnungen verstaubten auf seinem Schreibtisch. 1939 aber stellten die amerikanischen Physiker J. Robert Oppenheimer (der “Vater der Atombombe”) und H. Snyder fest, dass bei der Implosion eines Sternes sich ein Schwarze Loch bildet.

Noch immer wurde die Existenz des Schwarzen Loches nicht ernst genommen. Wie sollte man schwarze, winzige Objekte in Millionen Kilometer Entfernung aufspüren: Die Theorie vom Schwarze Loch schien einen toten Punkt erreicht zu haben. Dann aber in den sechziger und siebziger Jahren entdeckte man mit Hilfe neuer Geräte in der Strahlen-Astronomie seltsame Objekte am äußersten Ende des Universums, die viele bisherigen Kenntnisse revolutionierten. Man besann sich wieder auf das umstrittene Schwarze Loch.

Mit Hilfe von Röntgenstrahlen wurden Objekte entdeckt, die kein Licht abgaben und eine hohe Strahlung aufwiesen. Das Schwarze Loch selbst kann zwar keine Strahlung abgeben, aber es zieht Gas an, die um die Öffnung rotieren, bevor sie eingesogen werden. Durch die intensive Gravitation nahe dem Loch wird das Gas erhitzt, und durch die Energie werden Strahlungen frei. Irgendwelche Strahlenquellen haben vermutlich Schwarze Löcher, die das Gas einem benachbarten Stern entziehen. Diese Quasisterne hielt man für riesige Löcher, die das Gas im Zentrum einer ganzen Sternengalaxie auffangen. Schwarzschild meinte, sollte es Schwarze Löcher wirklich geben, würden sie sich mit Sicherheit nicht drehen. Alle echten Sterne rotieren aber, und wenn ein Stern zu einem Schwarzen Loch kollabiert, müsste er sich noch schneller drehen. Was war die Erklärung dafür?

Einen wesentlichen Beitrag zur Theorie vom Schwarzen Loch leistete der Mathematiker Rov Kerr aus Neuseeland. Berechnungen, die auf Einsteins Theorie basieren überzeugten Kerr von der Existenz der “rotierenden Schwarzen Löcher”. Obgleich die Materie eines kollabierenden Sternes zum zentralen Punkt wird, ist der umgebende Raum immer noch verzerrt durch seine ursprüngliche Rotation. Kerr stellte fest, dass im umliegenden Bereich des Loches die Materie durch die Rotation des Loches mitgerissen wird.

Kerns Arbeit wurde von Roger Penrose, einem Mathematiker aus Oxford, weitergeführt. Er vertritt die Ansicht, dass ein kollabierter Stern durch das Schwarze Loch, das kein Licht nach außen dringen lässt, verdeckt werde.

Wichtige Beiträge leistete auf diesem Gebiet auch Stephen Hawking aus Cambridge. Von ihm sagt man, er habe mehr zum Verständnis der Gravitation beigetragen als Einstein selbst. Seine größte Entdeckung machte er 1974, nämlich dass die Schwarzen Löcher sich langsam auflösen.

In der Praxis geht der Prozess viel zu langsam vor sich, als das er ein großes Schwarzes Loch, das aus einem kollabierenden Stern entstanden ist, beeinflussen könnte, bei kleineren ist das anders. Bei Schwarzen Löchern in der Größe und Dichte eines kleinen Sternhaufens, die vor 15 Milliarden Jahren zu Beginn des Universums entstanden sind, könnte die Auflösung zu einer Explosion führen. Astronomen hielten nach solchen Vorgängen Ausschau, bisher allerdings vergebens. Doch deshalb ist Hawkings Throne nicht falsch, sondern es gibt nur wenige Löcher, die so alt sind.

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Déjà-vu-Erlebnisse umgibt eine magische Aura: Stammen die Erinnerungen aus einem früheren Leben? Oder gerät nur etwas im Hirn durcheinander? Forscher versuchen seit langem, dem mysteriösen Erinnern auf die Schliche zu kommen.

Déjà vu ist französisch und bedeutet auf Deutsch übersetzt “schon mal gesehen”. Es beschreibt das unheimliche Gefühl oder die Illusion, man habe etwas, das man zum ersten Mal wahrnimmt, schon einmal gesehen oder erlebt. Der Begriff Déjà-vu geht angeblich auf Napoleon zurück. Als der auf einem Hügel bei Jena stand, die Aufstellung seines Heeres überblickte und im Morgendunst das feindliche Heer der Preußen sah, soll ihn das Gefühl beschlichen haben, er habe genau diese Szene ohne Unterschied schon einmal gesehen.

Fast alle Menschen kennen Déjà-vu -Erlebnisse: Man steckt mitten in einer völlig neuen Situation, und trotzdem wähnt man für Sekundenbruchteile, dies alles genau zu kennen, dies schon einmal erlebt zu haben. Manchmal reicht schon ein gehörter Satzfetzen oder ein flüchtiger Blick auf irgendein Muster, um das Gefühl des Irgendwie-Vertraut-Seins, des Wieder-Erkennens aufkommen zu lassen.

Déjà-vu-Erlebnisse unterscheiden sich von normalen Erinnerungen: Erstens weiß man ganz genau, dass die Vertrautheit mit der gerade erlebten Situation nicht wirklich echt sein kann. Zweitens kann man bei einem Déjà-vu-Gefühl nie genau sagen, wann und wo man dieselbe Situation schon einmal erlebt haben will. Drittens verflüchtigt sich das Gefühl der Vertrautheit auch schnell wieder – nach wenigen Sekunden, spätestens nach einer Minute, ist der Spuk vorbei.

Und noch etwas Geheimnisvolles unterscheidet ein Déjà-vu-Erlebnis von einer normalen Erinnerung: Während des Déjà-vus vermeint man häufig, den weiteren Lauf der Dinge vorhersagen zu können – zumindest für die nächsten Bruchteile von Sekunden. Bei dem entgegengesetzten Phänomen, dem “Jamais vu” (nie gesehen), wird eine wohlvertraute Situation als fremdartig und “noch nie da gewesen” verkannt.

Wenn wir davon ausgehen, dass diese Erfahrung tatsächlich auf einem erinnerten Ereignis beruht, dann tritt Déjà-vu vermutlich auf, weil eine ursprüngliche Erfahrung nicht vollständig erfasst und nicht sorgfältig kodiert wurde. Falls dies zutrifft, scheint es höchst wahrscheinlich, dass die gegenwärtige Situation die Erinnerung an ein Fragment aus der eigenen Vergangenheit auslöst. Dieses Erlebnis kommt einem vielleicht unheimlich vor, wenn die Erinnerung so bruchstückhaft ist, dass keine soliden Verbindungen zwischen dem Bruchstück und anderen Erinnerungen aufgestellt werden können. Daher tritt das Gefühl, schon mal da gewesen zu sein, aufgrund der Tatsache ein, dass man schon mal da gewesen ist. Man hat einfach den größten Teil der ursprünglichen Erfahrung vergessen, da man ihr beim ersten Mal keine große Aufmerksamkeit geschenkt hat. Diese ursprüngliche Erfahrung kann durchaus nur Minuten oder Sekunden alt sein. Andererseits kann eine Déjà-vu-Erfahrung auch auf Bildern oder Geschichten basieren, die man viele Jahre zuvor gesehen oder gehört hat. Diese Erfahrungen könnten Teil der schwammigen Erinnerungen an die eigene Kindheit sein, von denen man dann irrtümlich annimmt, sie stammten aus früheren Inkarnationen, denn man “weiß ja”, dass sie nicht aus diesem Leben kommen.

Es ist jedoch auch möglich, dass ein Déjà-vu-Gefühl von einem neurochemischen Vorgang im Gehirn ausgelöst wird, der nicht an eine tatsächliche Erfahrung aus der Vergangenheit gekoppelt ist. Man fühlt sich seltsam und ordnet dem Gefühl eine Erinnerung zu, obwohl die Erfahrung vollkommen neu ist. Das bedeutet, Déjà-vu könnte auch ohne die vermeintliche Wiedererkennung von etwas bereits Wahrgenommenen stattfinden. Daraus folgt, dass die Möglichkeit besteht, dass alle Erklärungsansätze für Déjà-vu mit Rückgriff auf verlorene Erinnerungen, frühere Leben oder Hellsicht in die Irre führen. Man sollte vielmehr über das Déjà-vu-Gefühl sprechen. Dieses Gefühl könnte von einer Gehirnaktivität, also neurochemischen Faktoren während der Wahrnehmung, hervorgerufen werden, die nichts mit Erinnerung zu tun haben. Es lohnt sich festzuhalten, dass Déjà-vu-Gefühle bei Patienten der Psychiatrie häufig sind. Das Déjà-vu-Gefühl tritt auch oft kurz vor epileptischen Anfällen der Schläfenlappen auf. Als Wilder Penfield 1955 sein berühmtes Experiment durchführte, in dem er die Schläfenlappen elektrisch stimulierte, fand er heraus, dass etwa acht Prozent seiner Testsubjekte “Erinnerungen” durchlebten. Er lieferte keine Belege für die Behauptung, dass er echte Erinnerungen hervorgerufen habe. Sie könnten genauso gut Halluzinationen und die ersten Beispiele von künstlich erzeugtem Déjà-vu gewesen sein.

Déjà-vus treten gehäuft in seelischen Belastungszuständen, nach längerer Übermüdung und nach der Einnahme aufputschender Psychodrogen auf. Déjà-vus ereignen sich aber auch auffallend häufig während einer “Aura”, der eigenartigen Bewusstseinstrübung unmittelbar vor einem epileptischen Anfall in bestimmten Hirnregionen. Schon-Gesehen-Erlebnisse lassen sich künstlich herbeiführen, indem man solche Hirnareale mit elektrischen Strömen reizt.

Versuchspersonen, die Uwe Wolfradt vom Institut für Psychologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in einer neuen Studie befragte, gaben an, dass die Erfahrung bei ihnen überwiegend an einem bestimmten Ort, bei einer konzentrierten Tätigkeit, zumeist für einige Sekunden, jedoch zu keiner bestimmten Tageszeit aufgetreten war. Dem Erlebnis ging zumeist eine entspannte und fröhliche Stimmungslage voraus, und es löste im typischen Fall ein Gefühl der Überraschung aus.

Der heilige Augustinus bezog sich bereits vor Jahrhunderten auf die seltsame Erfahrung, die er, wie viele spätere Denker, mit “falschen Erinnerungen” gleichsetzte. Auch für Sigmund Freud, den Begründer der Psychoanalyse, war das Déjà vu eine Art Resonanz-Effekt: Eine neuartige Situation ruft Anklänge an verdrängte und unbewusste Phantasien oder an vergessene Träume hervor. In gegenwärtigen Situationen, die denen ähnlich sind, die wir in der Vergangenheit durchlebt haben, ist das Individuum möglicherweise nicht in der Lage, diese bewusst zu erinnern und erlebt nur das Gefühl, die gleiche Situation bereits erfahren zu haben.

Moderne Wissenschaftler führen das Phänomen eher auf eine Fehlfunktion im Zentralnervensystem zurück. Nach einer Theorie kommen “Doppelwahrnehmungen” vor, weil das Großhirn in zweifacher Ausführung unter der Schädeldecke existiert. Die vorherrschende (dominante) linke Großhirnhälfte empfängt Sinneseindrücke gleich doppelt: Einmal direkt von den Sinnesorganen und einmal indirekt über die rechte Großhirnhälfte, mit der sie durch Nervenfasern verbunden ist. Wenn nun der Informations-Transfer von der rechten in die linke Hirnhälfte aus irgendwelchen Gründen ins Stocken kommt und 100 Millisekunden bis eine Minute währt, geht die “Synchronisation” verloren. Dann erhält die dominante, mit dem Bewusstsein verknüpfte Hälfte den gleichen Sinneseindruck gleich zweimal hintereinander zugespielt. Daraus könnte leicht ein trügerisches Gefühl der Vertrautheit erwachsen.

Nach einer anderen Theorie lässt sich das Gedächtnis wie ein Videorecorder betrachten, der Bilder aufnehmen und wiedergeben kann. Déjà-vu-Erlebnisse treten dann auf, wenn eine Störung in der Koordination des Videorecorders stattfindet. Das Gehirn ist demnach in der Lage, Informationen gleichzeitig aufzunehmen, also zu speichern, und auch wiederzugeben, also gespeicherte Informationen abzurufen, um sie in unser Bewusstsein zu heben. Wird eine Information gleichzeitig wahrgenommen und gespeichert, so kann das neue Erlebnis bereits im Moment des Erlebens fälschlich als Erinnerung registriert werden – obwohl die Erinnerung erst gerade “geschaffen” wurde.

Deplatziertes Vertrauen

Der US-Psychologe Karl Pribram hält das Déjà vu für eine “deplatzierte Vertrautheits-Reaktion”. Alle neuen und ungewöhnlichen Eindrücke rufen nach dieser Hypothese eine aktivierende “Orientierungsreaktion” hervor, weil sie neu sind, und weil neue Reize oft wichtig für uns sind. Nach wiederholter Darbietung büßt der Stimulus jedoch seinen Neuigkeitswert ein, so dass die Orientierungsreaktion abflaut. Wie Pribram ausführt, hängt das vertraut werden offenbar von der Aktivität des Mandelkerns (Amygdala) ab, einer Struktur in der Tiefe des Schläfenlappens.

Der Mandelkern steuert offenbar die emotionale Bedeutung “Vertrautheit” zur neutralen Wahrnehmung bei. Reize werden mit seiner Hilfe als bekannt eingestuft. Versuchstiere mit zerstörter Amygdala etwa verlieren die Fähigkeit, die Orientierungsreaktion bei ständig wiederholenden Reizen auszublenden. Wie gebannt wenden sie alten Reizen, denen sie sonst keine Beachtung mehr schenken würden, immer wieder ihre Aufmerksamkeit zu.

Ein Déjà vu entsteht demnach, wenn der Mandelkern überreagiert und eine neuartige Situation vorschnell mit der Gefühlsqualität “vertraut” einfärbt. So etwas könnte etwa passieren, wenn sich unkontrollierte elektrische Entladungen ausbreiten, wie bei einem epileptischen Anfall. Bemerkenswerterweise ist es nicht nur so, dass viele Epileptiker während der Aura von Déjà vus berichten. Epileptische Anfälle gehen sehr häufig vom Mandelkern aus. Man kann sich das vielleicht wie ein starkes Gewitter im Mandelkern vorstellen, was diesen überaktiviert und so unbekannte Reize als vertraut einstufen lässt. Schließlich wird so auch erklärbar, dass die elektrische Reizung des Schläfenlappens mit eingepflanzten Elektroden Déjà-vu-Erlebnisse provoziert. Wahrscheinlich landen diese Impulse direkt im Mandelkern und erregen die Schaltkreise, die das Prädikat “vertraut” verleihen.

Arten von Déjà vus

Vernon M. Neppe, Seelenkundler am südafrikanischen Pacific Neuropsychiatric Institute, schlägt vor, die Déjà-vu-Erlebnisse nach ihrer Qualität zu unterscheiden:

Neben dem Déjà-vu-Gefühl gibt es auch das Déjà-entendu (schon gehört), das Déjà-revé (schon geträumt), das Déjà-fait (schon getan), das Déjà-pensé (schon gedacht), das Déjà-senti (schon gefühlt), das Déjà-dit (schon gesagt), das Déjà-gouté (schon geschmeckt) und das Déjà-visité (schon besucht).

Kennen alle Menschen das Déjà-vu-Phänomen?

70 bis 80 Prozent aller Menschen haben schon Déjà-vu-Erlebnisse gehabt. Dabei spielt der Kulturkreis keine Rolle: Das plötzliche Gefühl, Unbekanntes schon längst zu kennen, erfahren Menschen auf der ganzen Welt. Eine aktuelle Studie zur Häufigkeit dieses Phänomens stammt von Kei Ito von der britischen University of Buckingham: Er hat herausgefunden, dass rund zwei Drittel aller Déjà-vu-erfahrenen Personen auch das Gefühl kennen, in diesem Moment in die Zukunft schauen zu können.

Jüngere Menschen machen häufiger Déjà-vu-Erfahrungen als ältere Personen, Gebildete häufiger als Ungebildete. Ein Unterschied zwischen Männern und Frauen besteht nicht: Beide Geschlechter empfinden das Schon-erlebt-Gefühl gleich oft.

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Die Aliens

Dezember 9th, 2010

Dieses Dokument beinhalten geheime Inforamtionen der CIA. Diese habe ich entdeckt im Nationalarchiv der vereinigten Staaten von Amerika. Wenn ihr irgendwo übersezungsfehlern seht, so schreibt mir sie doch bitte als Kommentar unten dran.

viel Spass beim Lesen wünscht Ihnen Excubitor

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Was die Aliens betrifft, so wird von verschiedenen Arten oder Rassen außerirdischer Wesen berichtet, die jeweils unterschiedliche Interessen verfolgen. Im allgemeinen geht man davon aus, dass sie uns studieren und uns geistig – also bewusstseinsmäßig – und spirituell weiterhelfen wollen (sofern man von ihrer tatsächlichen Realität ausgehen will), denn – wie sie angeblich sagen – unser Bewusstsein und unsere Spiritualität sind auf einem primitiven Stand. Wir haben einen großen technischen Fortschrittsgrad erreicht, aber unsere geistige Entwicklung hält dem nicht Schritt. Unsere technischen Errungenschaften nutzen wir zu einem großen Prozentsatz, unseres Gleichen zu vernichten, was einer der Hauptgründe ihrer Zurückhaltung sein soll und ein entscheidender Grund, uns auch keinerlei technologische Unterstützung zukommen zu lassen. Offene Einmischung in unsere Angelegenheiten, kommt für sie laut einem kosmischen Gesetz der Selbstbestimmung nicht in Frage: Ein weiser Lehrer führt seinen Schüler ganz behutsam – ohne dessen eigentliche Wahrnehmung – auf den richtigen Weg, die Lösung selbst zu finden. Die hypothetischen Aliens befürchten die Zerstörung der Erde durch den Menschen, wodurch die Harmonie des Universums aus dem Gleichgewicht geraten würde. Deshalb seien sie hier um die Erde zu retten und die Evolution des Bewusstseins voranzutreiben.

Es wird von Aliens mit 4 Fingern und Zehen bis 6 Fingern und Zehen berichtet, mit großen Köpfen, großen dunklen Augen und völlig unbehaart, auch von kleineren meist bräunlich oder weiß mit unterschiedlichen Gesichtsmerkmalen, oder von asiatisch aussehenden Wesen und solchen, die – nordisch, groß und mit langem blondem Haar – uns Menschen zum verwechseln ähnlich aussehen  – laut Billy Meier von den Plejarden. Aber auch von reptilienähnlichen, insektoiden und in Roben gekleideten Wesen wird berichtet. Die bekanntesten sind die kleinen Grauen vom Sternensystem Zeta Reticuli (ca.30 – 50 Lichtjahre entfernt), aber auch die angeblich bei Roswell abgestürzten “asiatischen” Typs. Die Kommunikation mit den Außerirdischen verläuft (laut Berichten) in der Regel telepatisch, der “Angesprochene” “hört” die Worte im Kopf, nicht mit den Ohren.

Durch intensiven Blickkontakt der kleinen Grauen mit ihren großen schwarzen
und irisfreien Augen, scheinen sie in das Gehirn und die Gedanken
ihrer “Opfer” zu dringen und sie zu manipulieren.

Die Meisten Zeugenaussagen von Kontaktlern bezüglich der Aliens widersprechen sich teilweise, oder sie sind sehr verwirrend. Manchmal werden den Kontaktpersonen Dinge gelehrt, ein anderes mal wieder nicht. Es wird von den seltsamsten Begegnungen berichtet, die mal stimmen und mal nicht. Man  fragt sich, wieso landen sie nicht einfach mitten in unseren Städten und demonstrieren vor aller Welt ihre physische Realität. Weshalb suchen sie sich Kontaktler aus, die die unterschiedlichsten Dinge erzählen?
Es gibt verschiedene Ansätze diese Verhaltensweisen zu erklären. Prof. Deardorff  von der Staatsuniversität von Oregon schrieb einen Aufsatz über dieses Thema, der 1986 mit der Überschrift “Mögliche extraterrestrische Strategie für die Erde” im Royal Astronomical Society Journal veröffentlicht wurde. Eine These fundiert auf der Annahme, die Erde könnte ein anthropologisches Forschungsobjekt sein. Die Anthropologie fordert, dass man eine zu studierende Kultur keineswegs beeinflussen darf, schon das Auftauchen einer höher entwickelten Zivilisation, kann große Veränderungen in der zu erforschenden Kultur bewirken, so dass man die Ergebnisse nicht nutzen könnte.
Eine weitere These geht davon aus, dass es bei den Außerirdischen eine Art “Nichteinmischungs-Codex” oder etwas, wie das respektieren des freien Willens gibt, nach dem  sich fremde Kulturen nicht in die inneren Angelegenheiten einer anderen einmischen dürfen. Dieser Codex erfordert eine Nichteinmischung in Kulturen, die auf  niedrigeren Entwicklungsstufen stehen als man selbst. “
Ein Zweck von vielen einer solchen Richtlinie kann es sein, zu verhindern, dass Zivilisationen ermutigt werden ihre Planeten verfrüht zu verlassen. Sie müssen erst ihre Reife im Umgang mit fremdartigen Wesen unter Beweis stellen, und es gibt keinen besseren Weg ihre Unreife unter Beweis stellen, als die Selbstzerstörung.
Eine dritte These wäre die, dass sich die Aliens ganz behutsam, vorsichtig und schrittweise zu erkennen geben. Sie überlegen sich sehr gründlich, wie, wann und wo sie Ihre Existenz den Bewohnern anderer Welten präsentieren. Ein plötzliches Auftauchen hätte bei uns sicher einen Kulturschock zur Folge. Ein Teil der Menschen würde die Aliens für göttliche Wesen halten, weil sie deren Technologie nicht verstehen, ein anderer wiederum sähe eine Gefahr der Bedrohung der menschlichen Rasse und würde zu Fanatikern. Die Menschen würde quasi von heut auf morgen erkennen müssen, dass sie nicht die Krone der Schöpfung sind und nur eine Rasse unter vielen, die dazu auch noch in ihrem evolutionärem Entwicklungsstand auf einer der untersten Stufe steht. Wahrscheinlich würde die Existenz Gottes in Frage gestellt werden. Depressionen entstünden und das Selbstwertgefühl der Menschheit wäre  vollständig  geschädigt. Diese Menschen wären keine echten Partner mehr für die Außerirdischen. Das erscheint den Aliens auch nicht gerade eine vernünftige Idee zu  sein. Wie könnte man also einen Kulturschock vermeiden? Prof. Deardorf: “
Ein solches Szenario einer außerirdischen Strategie könnte die Kommunikation mit einer oder mehreren Kontaktpersonen in allen Teilen der Erde beinhalten. Der Rezipient würde über einen bestimmten Zeitraum hinweg eine umfassende Botschaft übermittelt bekommen, bis er sie vollständig verstanden hat, es würde ihm auch erlaubt sein, umfassendes Beweismaterial für die Realität dieser Begegnungen zu sammeln, um bis zu einem gewissen Maß den Botschaften öffentliche Beachtung und Akzeptanz zu vermitteln. Doch um die allgemeine Wissenschaft nicht zu alarmieren, wäre es nur ihm erlaubt, die Außerirdischen zu treffen und mit ihnen zu kommunizieren.
Immer mehr Menschen würden im laufe der Zeit zu Kontaktpersonen werden, aber ihre Aussagen wären teilweise widersprüchlich. Durch Häufung der Kontaktpersonen über mehrere Menschengenerationen hinweg würden die Menschen nach und nach die Möglichkeit akzeptieren, dass fremde Intelligenzen uns besuchen. Prof. Deardorff  weiter: “
Die Frage, wie die Öffentlichkeit, die mit der einschlägigen Literatur in Kontakt kommt, eine wahrscheinlich außerirdische Botschaft von all den Schwindlern und Sektierern unterscheidet, mag eher Teil der extraterrestrischen Lösung als des Problems zu sein; [...] Weil dabei das Risiko einer öffentlichen Panik oder religiöser Unruhen vermindert wird, da es den Einsatz der Logik und des gesunden Menschenverstandes bedarf, herauszufinden, welche Botschaft essentiell wahr sein könnte; das erfordert unabhängiges, kritisches Denken von so vielen Menschen wie möglichen. Eine weitere Vorbedingung wird wohl die sein, dass wir bis dahin so viel Verständnis entwickelt haben, um zu begreifen, dass wir sie nicht als Götter verehren dürfen, sondern respektvoll als Mitbewohner des Universums“. (Quelle: Martin Schädler / ALIEN.de)

Ein Alien-Foto, das angeblich aus einem  aus der Area 51 geschmuggeltem Videofilms über das “Verhör”
eines little Grey stammt,  und die bei dem UFO-Absturz bei Roswell gefundenen Paneele,
wahrscheinlich “Biofeedback-Computer” zur Steuerung des Raumschiffes.

Wo könnten diese hypothetischen Aliens nun herkommen? Kommen sie aus dem Weltall, einer anderen Dimension oder aus einem Paralleluniversum? Anfangs glaubte man, dass diese Wesen ihren Ursprung in unserem Sonnensystem haben könnten, vielleicht kommen sie vom Mars oder der Venus. Doch als sich das Wissen über unser Sonnensystem mehrte, wurde klar, dass die Erde wahrscheinlich der einzige Planet unseres Sonnensystems ist, der intelligentes Leben hervorbrachte. Also müssen sie, sofern man eine Authentizität voraus setzt, aus einem anderen Sonnensystem stammen. Doch das nächste Sonnensystem ist Lichtjahre entfernt und nach unserem physikalischen  Wissen, wäre  eine  solche Reise selbst mit Lichtgeschwindigkeit ein Zeitraubendes Abenteuer. Allein diese Tatsache verwehrt jedem Astronom den ernsthaften Zugang zur UFO-Problematik, – sich eine hochentwickelte und weltraumreisende Zivilisation vorzustellen, die ohne Probleme gigantische Entfernungen zwischen  Sonnensystemen zu überwinden vermag, müsse wohl eher der Fabelwelt angehören oder könne nur Science Fiction sein.
Der Astronom und UFO-Forscher J. Allen  Hynek meinte jedoch, dass die “UFO`s” (gemeint sind hier mutmaßlich tatsächliche außerirdische Flugobjekte, denn der Begriff UFO = für unbekannte Flugobjekte, bezeichnet nicht zwangsläufig außerirdische Flugzeuge) über eine “astrale Ebene” in  unsere Welt gelangen, indem sie sich kraft ihres Geistes einfach “hierher wünschen”, so dass sie quasi nur als Gedankenmuster existieren. Jacques Valle hingegen hielt es für möglich, dass sie aus einer Alternativ-Welt kommen, die wir irgendwie in unser Bewusstsein rufen. Vielleicht kommen sie auch aus einer Parallel-Welt oder einer anderen Dimension zu uns.
Laut Berichten von UFO-Forschern,  Zeugen und angeblich authentischen Dokumenten  kommen die kleinen Grauen – wie eingangs schon erwähnt – vom Sternensystem Zeta Reticuli (einem Doppelsternensystem), die Menschenähnlichen jedoch von den Plejarden, so jedenfalls der UFO-Kontaktler Billy Meier. Beweise? Fehlanzeige!
Die meisten Berichte von Kontaktlern und Abduktionsopfern (Entführungsopfer) betreffen die kleinen Grauen – “little Grey”. Ihnen werden vielfältige Fähigkeiten nachgesagt, etwa die Fähigkeit, durch Wände zu gehen, wenn sie die Abduktionsopfer aus dem Haus entführen, oder dass die bewegungslosen Entführungsopfer auf einem Lichtstrahl in ein “UFO” gleiten…
Allerdings müssen wir vorsichtig sein, den hypothetischen Aliens Friedfertigkeit und Wohlgesonnenheit der Menschheit gegenüber zu unterstellen. Das ist vielleicht nur Wunschdenken, welches uns von UFO-Gläubigen nur allzu gern suggeriert  wird. Höhere Intelligenz bedeutet nicht gleich weniger exzessiver Drang zur Selbsterhaltung oder zur Durchsetzung eigener Interessen. Die Welt sieht vielleicht ganz anders aus, möglicherweise sind Hollywood-Szenarien wie beispielsweise in “Independence Day” oder ähnlichen Filmen so realitätsfern gar nicht. Setzen wir die Tatsächlichkeit etwaiger Aliens in ihren “UFOs” voraus, dann ist der Grund, warum sich diese Außerirdischen nur zögerlich und zurückhaltend zeigen und nicht in Massen in unseren Städten landen, vielleicht nicht wie Prof. Deardorff  meint, Rücksicht auf  einen eventuellen Kulturschock, sondern ein für uns eher unvorstellbarer Grund. Eventuell sind sie so zurückhaltend um uns ihre vermeintliche Friedfertigkeit glauben zu machen, damit uns ihre wahren Intensionen verschlossen bleiben, jedenfalls impliziert uns genau das und auf geradezu beunruhigender Weise die Aussagen von Abduktionsopfern.
Unsere Erde ist gerade mal vier Milliarden Jahre alt, das Universum dagegen – nach gängiger Astronomie – 16 Milliarden Jahre!  Wenn uns mit dem UFO-Phänomen eine Zivilisation begegnet, die uns in ihrem evolutionären – und damit natürlich auch technischen – Entwicklungsstand vielleicht Jahrtausende oder gar Jahrmillionen voraus ist, verfügen sie möglicherweise auch über Fähigkeiten, unser Denken so zu beeinflussen, dass wir genau das glauben, was sie uns glauben machen wollen. Und tatsächlich wird von Abduktionsopfern immer wieder über ihre Fähigkeit unser Gehirn zu manipulieren, berichtet.
Zunächst glaubte man, dass Aliens Menschen in UFO`s entführen und dort umfangreiche Untersuchungen durchführen, um uns intensiv zu studieren, sozusagen der reinen Neugierde wegen. Da Menschen offensichtlich über viele Jahre mehrmals abduziert werden glaubte man zu wissen, dass die Aliens an einer Langzeitstudie interessiert sind. Die Öffentlichkeit – sofern sie sich überhaupt mit dem Thema auseinander setzte – freundete sich mit  dieser Hypothese an, da ein wissenschaftliches Interesse induzierte, die Absichten etwaiger Aliens seien keineswegs feindseliger Natur. Doch inzwischen kann man davon ausgehen, dass das Abduktionsproblem keineswegs ein reines Forschungsprojekt ist. Die vermeintlichen Beweise lassen vermuten, dass die Aliens sich hauptsächlich für das Thema  Vermehrung interessieren und genau das der einzige Grund für ihr Interesse an der Menschheit  ist – zumindest was die kleinen Grauen betrifft. Den  Abduktionsopfern werden angeblich Eizellen und Sperma entnommen, Embryos in menschliche Leihmütter eingepflanzt…  Tausende weibliche Abduktionsopfer berichten, dass bei ihnen nicht nur umfangreiche gynäkologische Untersuchungen durchgeführt wurden, sondern auch ein Implantat, wahrscheinlich ein Embryo, in den Uterus eingepflanzt wurde, das später bei einer weiteren Abduktion von den Aliens wieder entfernt wurde. Hierbei wird auch berichtet, das Frauen mit Babys zusammengebracht werden, die als mutmaßliche Kreuzung zwischen Menschen und Aliens beschrieben werden – sogenannte Hybriden.
Der mutmaßlich extensive Missbrauch menschlicher Frauen als Leihmütter für Hybriden zeigt die Bedeutung des “Zuchtprogramms” der Aliens, denn theoretisch haben sie vermutlich Hunderttausende oder sogar Millionen Hybriden gezüchtet. Wahrscheinlich gibt es mehrere genetische Kreuzungsstufen der Hybriden, die mit einer Synthese menschlicher Sperma und Eizellen, kombiniert mit dem genetischen Material der Aliens begannen und durch immer wieder erneute Kreuzung sozusagen veredelt werden. Nach einer in vitro-Befruchtung wachsen diese Kreuzungen zunächst  in einem menschlichen Wirt und anschließend in einem Inkubator heran. Das Resultat sind sehr menschenähnliche – meist als “nordischer Typ” bezeichnete – Aliens, die das volle Emotionsprogramm der Menschen besitzen, sich Fortpflanzen können und über die außergewöhnlichen mentalen Fähigkeiten und Eigenschaften ihrer Schöpfer verfügen sollen. Das Hybriden-Programm nähert sich angeblich bereits dem Ende, so dass Hybriden der höchsten Entwicklungs- oder Kreuzungsstufe durchaus als Menschen “durchgehen” und des öfteren unerkannt unter uns weilen, – und in Zukunft werden sie angeblich vollends in unserer Gesellschaft aufgehen…
Alle anderen mit der Abduktion und dem UFO-Phänomen zusammenhängenden Erscheinungen dienen wahrscheinlich ausschließlich diesem Projekt. Zum Beispiel hört man immer öfter von Implantaten, die den Abduktionsopfern eingesetzt werden, -  meistens in die Nasenhöhle, vermutlich sogar direkt am Sehnerv, der Hirnanhangdrüse, dem Innenohr oder den Stirnhöhlen. Die Abduktionsopfer, denen solche Implantate eingesetzt wurden -  die übrigens später von den Aliens wieder entfernt werden sollen -, leiden meist ihr Leben lang unter Nasenbluten, Probleme mit den Stirnhöhlen oder dem Gehör, bis hin zum Tinnitus und Ohrenbluten. Ärzte haben auch ungewöhnliche Narbengewebe und Punktierungen festgestellt. Die vermeintlichen Abduktionsopfer können sich in der Regel später nicht mehr an die Entführung und den damit verbundenen Prozeduren erinnern, weil sie von “falschen Erinnerungen” überdeckt werden. Erst durch Alpträume, Angstzustände oder anderen Symptomen rücken nachher wenige Einzelheiten ins Bewusstsein zurück. Oftmals fehlen den Abduktionsopfern einige Zeitabschnitte in ihrer Erinnerung; Kinder erzählen plötzlich von kleinen Männchen, die angeblich Nachts ihr Zimmer kommen etc. Erst durch Hypnose von einem  erfahrenen Hypnotiseur durchgeführt, kann unter Umständen die Erinnerungsblockade überwunden werden und somit Details der Abduktion, und damit Details über die Struktur der Aliens und ihrer möglichen Pläne ans Licht gebracht werden. Man muss aber davon  ausgehen, dass überhaupt nur einem geringen Prozentsatz der Entführungsopfer Details etwaiger Mysteriösitäten ins Bewusstsein treten, der größere Teil wird sich niemals an seiner Abduktion erinnern können, – die Dunkelziffer geht wahrscheinlich in die Millionen.
Die Aliens führen einen Gehirnscan durch, indem sie den Opfern sehr intensiv in die Augen schauen, dadurch übernehmen sie die vollständige Kontrolle nicht nur über den Geist, sondern auch über die Körperfunktionen. Die Abduktionsopfer sind dann den Aliens wiederstands- und willenlos ausgeliefert, sie schaffen es nicht, die Augen abzuwenden. Offensichtlich missbrauchen die Aliens ihre umfangreichen Kenntnisse der menschlichen Physiologie, um ihre Opfer zu beeinflussen. So können sie eine Reihe von Wirkungen hervorrufen, wie Beispielsweise das Beeinflussen der Erinnerung des  Abduktionsopfers, oder den Ausstoß von Hormonen um starke Gefühle wie Furcht, Zorn oder Zuneigung hervorzurufen, oder sie können einen völligen Gedächtnisverlust hervorrufen, um das Vorgehen der Aliens zu verschleiern.
Die Aliens leben anscheinend in einer hierarchisch organisierten Lebensgemeinschaft, so kann man jedenfalls aus den vermeintlichen Beobachtungen von Abduktionsopfern bezüglich einer straffen Aufgabenteilung zwischen den einzelnen Wesen schließen. Dabei stehen die kleineren der Grauen wahrscheinlich an unterster Stelle. Sie sehen alle gleich aus, sind gleich gekleidet, verhalten sich gleich und tun nichts, was individuelle Charaktermerkmale aufzuweisen scheint. Vielleicht sind sie eine Art Androiden oder Bio-Roboter, da sie auch keinerlei Emotionen zeigen. Die etwas größeren der kleinen Grauen führen die Gehirnscans durch, machen weitergehende Untersuchungen, setzen Implantate oder bei Frauen Embryos ein. Sie geben den kleineren scheinbar Befehle,  verhalten sich aber wiederum den Insektoiden Wesen gegenüber teilweise unterwürfig. Allen Wesen wird jedoch nachgesagt, dass sie ein eingeschränktes und sehr kontrolliertes Gefühlsleben aufweisen. Sie wirken meist sehr ruhig und gelassen, zeigen nur sehr selten Emotionen, wobei sie sich dann auf  Zufriedenheit oder Erleichterung, auch manchmal Verwirrung, beschränken. Niemals zeigen sie Freude oder Verärgerung, extreme Gefühle scheinen sie nicht empfinden zu können.
Über die Physiologie der Aliens ist nur bekannt, dass sie über keinem Mund im herkömmlichen Sinne verfügen, sie haben auch keine Zähne oder eine  Speiseröhre u.s.w. Die Natur dieser Wesen ist offensichtlich völlig anders als die unsere. Wahrscheinlich nehmen sie ihre Nahrung in flüssiger Form und vermutlich über die Haut zu sich. Charles Berlitz meint in seinem Buch “Der Roswell-Zwischenfall”, dass die Aliens Erdbeereis mögen, was man wohl besser als Scherz betrachten sollte.
Die kleinen Grauen sagen angeblich, dass sie ihr Wesen durch Gen-Manipulation zur besseren Anpassung an ihre einst vollkommen zerstörte Umgebung veränderten. Dabei nahmen sie nicht nur physische Veränderungen vor, sondern auch psychische: so haben sie vor unzähligen Generationen sämtliche Emotionen, die ihnen in ihrer Evolution hinderlich schienen, aus sich heraus “gezüchtet”. Sie haben eine hohe Evolutionsstufe erreicht und wünschen sich nunmehr Emotionen, zu welchen Menschen fähig sind. Sie bewundern an uns z.B. die mütterliche Fürsorge und wärmende Liebe Kindern gegenüber, die sie mit unserer Hilfe “erlernen” wollen.
Andere Aussagen gehen wiederum dahin, dass die kleinen Grauen selbst das Resultat eines genetischen Experiments einer höheren Intelligenz sind, wobei das Programm jedoch fehlschlug und die Grauen nicht mehr in der Lage sind, sich zu vermehren. Deshalb führen sie unter Anleitung der insektenähnlichen Aliens ein neues und sehr langwieriges Programm mit Hilfe der Menschen auf der Erde durch. Sie sagen angeblich auch, dass sie sehr Alt werden und die technischen Fähigkeiten zu Zeitreisen haben, dass sie die  Erde schon sehr lange besuchen und in einem Raumschiff leben, welches für uns von unvorstellbarer Größe ist und das in der nähe der Erde stationiert ist. Sie verständigen sich telepatisch untereinander und es gibt keine direkten “Befehle”, sondern ihr Geist bildet mit dem Geist aller kleinen Grauen eine vollkommene Einheit, – sie wissen einfach zum entsprechendem Zeitpunkt, was zu tun ist. Auch ihre Raumschiffe werden mittels ihres Geistes (sozusagen mit der Kraft ihrer Gedanken) gesteuert, es gibt keinen “Steuermann”, da ihre Schiffe durch eine Art Bio-Computern mit dem Geist aller verbunden sind.

Zeta Reticuli, die Heimat der Little Greys


Zeta Reticuli ist ein binäres Sternensystem, was bedeutet, dass es 2 Sterne hat und befindet sich
ungefähr 30 Lichtjahre von der Erde entfernt. Diese außerirdischen Wesen kommen
von Reticulum-4, welches der vierte Planet von Zeta Reticuli 2 ist.

Natürlich stellt sich auch die Frage, ob diese hypothetisch Außerirdischen überhaupt Interesse haben, mit uns großartig zu kommunizieren, denn aus ihrer Sicht müssen wir uns bewusstseinsmäßig auf einem sehr niedrigem evolutionären Entwicklungsstand befinden. Unser Verständnis von der Welt oder dem Universum muss im Vergleich zu dem ihren sehr primitiv sein. Völlig naiv bilden wir uns noch immer ein, wir seien die Einzigen, die Krone der Schöpfung…  Wie würden wir mit einem – sagen wir mal spekulativ – im Eis gefundenen 10.000 Jahre alten und wieder zum Leben erweckten Homo Sapiens (ein zweiter Özi vielleicht) umgehen? Was könnten wir schon mit ihm kommunizieren. Sicher, wir würden vielfältigste anthropologische Studien und Experimente durchführen. Und genau das machen die Aliens vielleicht mit uns, sie benutzen uns nur so weit es geht für ihre eigenen Zwecke. Weiteres Interesse an der Gattung Mensch haben sie möglicherweise überhaupt nicht.
Selbstverständlich kann ein Grund, warum sie nicht offiziell  Kontakt aufnehmen, unsere Feindseligkeit sein, denn wie würden wir reagieren, landete eine “fliegende Untertasse” mitten in der Stadt oder gar auf dem Rasen vor dem weißen Haus? Das Militär würde mit allen Mitteln versuchen, sich des “UFO`s” und seiner Besatzung zu bemächtigen oder es zu zerstören. Bei unserer blutigen Vergangenheit wäre eine gesunde Zurückhaltung nur allzu verständlich. Wir selbst würden bei der Erforschung eines anderen Planeten erst nach eingehender Beobachtung versuchen, einen Kontakt herzustellen. Und wenn wir herausfänden, dass die Bewohner feindselig sind, würden wir uns auf Beobachtungen beschränken und nur bei Bedrohung oder Gefahr für unsere Zivilisation eingreifen.
John Mack schrieb einmal, wir müssen “endlich erkennen, dass wir in einem Universum leben, das sich deutlich von dem unterscheidet, in dem wir zu leben glauben”. Seit über fünfzig Jahren ist das UFO-Phänomen der Öffentlichkeit bekannt und noch immer debattieren wir darüber, ob das Phänomen überhaupt real ist. Trotz Millionen UFO-Sichtungen und  auch Abduktionen weigert sich die Wissenschaft (jedenfalls von offizieller Seite), das Phänomen zu erforschen. Die breite Masse begegnet dem Phänomen eher mit Zweifel, Hohn und Spott.
Man kann sagen, dass die vermeintliche Geheimhaltungspolitik der Aliens und Zusammenhängend dazu die Geheimhaltungspolitik unserer Regierungen, bis zum heutigen Tage äußerst erfolgreich war. Hin und wieder zeigen sie sich zwar in ihren Fluggeräten, den “UFO`s”, um uns vielleicht allmählich ihre Gegenwärtigkeit bewusst zumachen, wobei man allerdings auch hier sagen muss, dass sie vermutlich einiges darauf verwendet haben, ihre Anwesenheit zu vertuschen. Jedoch über ihr Handeln betreiben sie eine sehr effiziente Politik der Geheimhaltung, und so ist es uns bis heute nicht gelungen (ihre tatsächliche Realität vorausgesetzt), sie und ihre Intensionen zu verstehen. Diese Geheimniskrämerei dient aller Wahrscheinlichkeit nach nicht dazu, uns vor einem möglichen “Schock der Konfrontation” zu bewahren oder aus Rücksicht  auf unsere Lebensumstände. Sie soll möglicherweise vielmehr ihre wahren Absichten verschleiern um das Zuchtprogramm nicht zu gefährden. Zwar will man ihnen ein Interesse an den Problemen des Planeten Erde natürlich nicht vollständig Absprechen, aber alle vermeintlichen Beweise deuten darauf  hin, dass das Hauptziel der immer noch hypothetischen Aliens darin besteht, sich mit fortpflanzungsfähigen und menschengleichen Hybriden in die menschliche Gesellschaft zu integrieren  und ihre Anstrengungen und  Aktivitäten darauf auszurichten, die ganze Menschheit unter Kontrolle zu bringen. Jedenfalls ist bisher kein anderer Zweck des UFO- und Abduktionsphänomens zu erkennen. Was am Ende mit uns Menschen wird, würde dann eine offene Frage bleiben. Wir werden wohl vermutlicher Weise (ohne es zu wissen!) mit ihnen zusammenleben und im Laufe der Zeit aussterben, quasi aus der Natur der Erde weggezüchtet werden. Bevor die Öffentlichkeit die Gefahr zur Kenntnis genommen hat, sind wir vom Alien-Programm längst überrollt. Und genau dieser Geheimplan ist vermutlich auch der Hauptgrund, eben nicht in unseren Städten zu landen und sich offen zu präsentieren, denn es wäre unmöglich, Menschen zu entführen, Eizellen und Sperma zu entnehmen oder Frauen kurzzeitig Hybridenembryos einzupflanzen etc. Die Menschen würden sich berechtigterweise weigern, in einem großangelegten Projekt missbraucht und ausgenutzt zuwerden. Wahrscheinlich könnten wir bei unserer gegenwärtigen evolutionären Entwicklung ihre Intensionen sowieso nicht vollständig begreifen, denn ein Verständnis der Realität erforderte eine Bewusstseinserweiterung, die weit über die Grenzen der traditionellen Wissenschaft hinausgeht.
Dies alles ist nichts weiter, als die nüchterne Analyse der Aussagen vermeintlicher Entführungsopfer in Zusammenhang mit anderen Berichten über “fliegende Untertassen”, wobei man allerdings abschließend sagen muss, dass die meisten Abduktionsopfer nur wenig vorzuweisen haben, was die Realität ihrer Erfahrungen bestätigen könnte. Im Gegensatz zu Menschen, die ein UFO gesehen haben, können sie keine Fotos vorweisen, keine Radar-Sichtungen, keine Filme und normalerweise nicht einmal Zeugen. Ihre Berichte kommen unter Hypnose zustande, was ebenfalls dazu beiträgt, sie nicht allzu glaubwürdig erscheinen zu lassen. Auch hier fehlt der entscheidende Beweis von seriöser Seite sowohl in Bezug der Authentizität von Abduktionen, als auch des UFO-Phänomens schlechthin! Somit bewegen wir uns weiterhin im spekulativem Raum!

In wie weit nun diese hypothetisch Außerirdischen in die Geschicke der Erde oder gar der Evolution des Menschen involviert sein könnten, oder in wie weit wir möglicherweise mit ihnen Verwandt sein könnten, bleibt vorerst ebenfalls Spekulation. Theorien und Hinweise gibt es diesbezüglich viele, jedoch keine ist verlässlich genug, hier aufgezeigt zu werden.

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Die 1. Dollar verschwörung

Dezember 9th, 2010

Die ONE DOLLAR VerschwörungEine der beliebtesten Theorien um Adam Weishaupts Illuminaten ist wohl die „One Dollar“ Theorie.

Die Theorie besagt, dass George Washington von Adam Weishaupt ersetzt wurde und die Gründung der Vereinigten Staaten somit ein Werk der Bayrischen Illuminaten sei. Außerdem wird die verwendete Symbolik sowie das erhöhte Vorkommen der Zahl 13 und 17 als Beweis angeführt:

Die 13 Stufen in der (Dollar-)Pyramide sollen die verschiedenen Ränge innerhalb des Illuminatenordens symbolisieren:

  • (Auge/Luzifer)
  • RT
  • Rat der 13
  • Rat der 33
  • Komitee der 300
  • B’nai B’rith
  • Grand Orient
  • Kommunismus
  • Schottischer Ritus
  • Rotarieer, Lions
  • Johannisgrade
  • Freimauer ohne Schurz
  • Humanismus

Zu den Illuminaten zählen die Ränge Grand Orient, B’nai B’rith, Komitee der 300, Rat der 33, Rat der 13 und RT.
An der Spitze steht Luzifer. Die unteren Steine sind deutlich größer als die darüberliegenden, was die Verteilung der Mitglieder verdeutlichen soll.

Die Siebzehn ist die Zahl des Überwindens.

Sie war im Orient des Altertums von großer Bedeutung, wurden doch dem Staatsgott im Gebiet des Ararat siebzehn Opfer dargebracht.
Im alten Ägypten, dessen Riten bei einigen Logen auch heute noch nachvollzogen werden, wurde Osiris an einem siebzehnten Tag den Fluten übergeben; die Sintflut der Bibel begann am siebzehnten Tag des siebenten Monats; das griechische Alphabet hat sieben Vokale und siebzehn Konsonanten; der Hexameter besteht aus siebzehn Silben und die alten Griechen sollen die für den Schiffsbau vorgesehenen Bäume an einem Siebzehnten gefällt haben.

Sehen wir uns ersteinmal die Indizien auf dem Dollar-Schein an:

Die Vorderseite der One Dollar Note:

Dollarschein

George Washington hat angeblich verblüffende Ähnlichkeit mit dem Antlitz des Adam Weishaupt. Im Winkelmaß des Freimaurersymbols befinden sich 13 Sterne.

Die Rückseite der One Dollar Note:

Dollarschein

Die Pyramide mit dem „magischem“ Auge – angeblich Symbol der Illuminaten. Diese Pyramide hat 13 Stufen.

Dollarschein Pyramide

Über der Pyramide steht geschrieben:
ANNUIT COEPTIS (13 Buchstaben) ->
Er segnet unseren Anfang”

darunter:
NOVUS ORDO SECLORUM (17 Buchstaben) ->
“Die neue Ordnung der Zeiten”


Am Fuß der Pyramide ist eine römische Zahl eingraviert:
MDCCLXXVI, 1776, das Jahr, in dem die Illuminaten gegründet wurden.

Das Siegel:

Dollarschein Siegel
Der Adler des Siegels trägt im Schnabel ein Schriftband mit der Devise: E PLURIBUS UNUM (13 Buchstaben) ->

  • Die Verzierung am linken Rand (Wurmfortsatz) 13 Kugeln
  • Oberhalb des Adlers 13 Sterne
  • Das Schild 13 S/W Schattierungen
  • Der Zweig im linken Fuß 13 Blätter und 13 Früchte
  • Die Pfeile im rechten Fuß 13 Pfeile
  • Die Verzierung am rechten Rand (Wurmfortsatz) 13 Kugeln
  • Linker und rechter Flügel des Adlers jeweils 17 Federn

Gehen wir mal deutlicher auf diese „Indizien“ ein:

Als erstes sollte man mal Bilder von Adam Weishaupt und Gerorge Washington vergleichen, die auch repräsentativ sind – und keine Bleistiftskizzen unbekannter Herkunft. Den Grad der Ähnlichkeit festzustellen wird hier dem Betrachter überlassen:

Gerorge  Washington

“George Washington”
(Am 22.02.1732 in Wakefield, Virginia geboren, am 14.12.1799 in Mount Vernon, Virginia gestorben)

Adam Weishaupt

“Adam Weishaupt”
(Geboren am 06. Februar 1748 in Ingolstadt, Gestorben am 18. November 1830 in Gotha)

Mit dem Design der Note beschäftigte sich ein Kollegium, bestehend aus Thomas Jefferson, Benjamin Franklin und John Adams. Sie hatten im Jahre 1776 den Auftrag erhalten, ein nationales Siegel zu entwerfen. Zu ihrer Seite stand als Berater der Künstler Pierre Du Simitiere, der die Mühen der Entwurfsarbeit größtenteils auf sich nahm. Der Schaffensprozess für das große Siegel zog sich über mehrere Jahre hinweg.

Schreiten wir mit der „Illuminaten“-Pyramide fort:

Wer auf die Idee kam, dass es sich hierbei um ein Illuminatensymbol handelt, ist unbekannt. Es gibt eigentlich nur vage Zusammenhänge zwischen dem Symbol und den Illuminaten. Hierbei handelt es sich um das aus der christlichen lkonographie bekannte Symbol der göttlichen Dreifaltigkeit. Die Pyramide, ein Sinnbild der Stärke und Beständigkeit, ist noch nicht vollständig. Der Schlussstein – die Spitze – fehlt noch. Dieses sei ein Zeichen dafür, dass die Vereinigten Staaten noch im Begriff seien, zu wachsen. Unter dem Auge Gottes sollen geistige Entfaltungsmöglichkeit, Bildung und Freiheit der Wissenschaft gewährleistet sein. Auch in Europa fand die Kombination Pyramide und Auge vor allem in der freimaurerischen Symbolik Anwendung. In vielen Logen ist das “Allsehende Auge” über dem Stuhl des Meisters angebracht und erinnert an die alle Geheimnisse durchdringende Weisheit und Wachsamkeit des Schöpfers, des „Baumeisters aller Welten”.
Die Pyramide auf dem Dollar-Schein geht auf Francis Hopkinson zurück, der auch die amerikanische Flagge für die ursprünglich dreizehn Staaten der USA entworfen hatte. Die Pyramide sollte für «Stärke und Dauer» stehen und zählte nie zu den Symbolen der Freimaurerei, wie die «Masons» auf ihren Seiten im Internet beteuern. Die Übereinstimmung zwischen dem allsehenden Auge auf dem Dollar und ähnlichen Symbolen der Freimaurerei besagt nur, dass beides aus ein und demselben Kunstkanon stammt, der sich bis in biblische Zeiten zurückverfolgen lässt.

MDCCLXXVI

Das ist die lateinische Version der Jahreszahl 1776. Dieses ist das Jahr, in denen die Illuminaten gegründet wurden; aber auch das Jahr der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und somit auch der Geburtsstunde der USA. Im Zusammenhang mit den Illuminaten sollte man dabei bedenken, dass Adolf Knigge, der nicht gerade unerheblich am Aufbau des bayrischen Illuminaten Ordens beteiligt war, 1781 zum ersten mal mit Adam Weishaupt zusammentraf! 1776 war der Illuminaten-Orden noch nicht viel mehr als eine Vorstellung in Weishaupts Fantasie! Die Freimaurer arbeiteten vor 1776 jedoch schon Jahre an der Gründung des Staatenbundes.

Die Zahl 13

Die Zahl 13 ist die Anzahl der Kolonien, die sich mit Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung zusammengefunden hatten. Dieses dürfte also schon erheblich dazu beigetragen haben, diese Symbolik in der Währung des neuen Staates unterzubringen! Auch die amerikanische Fahne trug die 13 Sterne jener Staaten!

NOVUS ORDO SECLORUM

“Die neue Ordnung der Zeiten” oder die Devise „E PLURIBUS UNUM“ „aus Mehreren Eins“ sollen die Wichtigkeit und die Tragweite dieses neuen Bundes symbolisieren. Auch ANNUIT COEPTIS “Er segnet unseren Anfang” ist vielmehr eine Anspielung auf den christlich- religiösen Segen, den man sich erhoffte.

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Raumfahrt

Dezember 7th, 2010

Raumfahrt

Die Geschichte der Raumfahrt hat, so traurig es auch klingen mag, im 2. Weltkrieg begonnen, denn aufgrund des Versailler Vertrag, der nach dem Ersten Weltkrieg geschlossen wurde, durfte Deutschland keine schweren Geschütze haben. So unterstützte das deutsche Heereswaffenamt und später auch die Luftwaffe die Entwicklung einer völlig neuen Idee. Die Rakete mit flüssigem Treibstoff. Entwickelt wurden diese Raketen erst in Kummersdorf West und später dann in Peenemünde unter dem Direktor Walter Dornberger und dem leitenden Ingenieur Wernher von Braun.

Da ab September 1939 der Zweite Weltkrieg begann, wurden Waffenentwicklungen, wie wohl in jeder Diktatur, schon vorher mit sehr hohen Budgets ausgestattet. Niemand der Verantwortlichen Ingenieure hatte eigentlich damit gerechnet, dass die Raketen als Waffen zum Einsatz kommen werden. Denn Wernher von Braun und Co. schwebte von Anfang an lieber die Erforschung des Weltraumes vor, als die entwickelten Raketen todbringend einzusetzen.

Schon ab 1937 wurden die Raketen auf dem Testgelände in Peenemünde gefertigt und getestet, da Kummersdorf West zu klein war für die Entwicklung von Großraketen. Die erste Großrakete, die in Serienfertigung ging, war das Aggregat 4 auch V2 genannt. Ihr erster Start zu Testzwecken war am 03.10.1942 von Peenemünde aus. Sie erreichte eine Höhe von 90 km und eine Flugstrecke von über 300 km. Das Aggregat 4 war 14 m lang und 13 t schwer, die Nutzlast dieser Rakete betrug 1 t. Es bestand aus 20.000 Einzelteilen und die Triebwerke lieferten 650.000 PS. Aber es gab noch Pläne für größere Raketen, die als Interkontinentalraketen konzipiert waren. Die zweistufigen Raketen Aggregat 9 und Aggregat 10. Sie wurden aber nicht mehr verwirklicht.

Das Wernher von Braun und die anderen beteiligten Ingenieure an die friedvolle Raumfahrt gedacht haben wird klar, wenn man sich die Entwicklungspläne der A12 sieht. Denn die A12 war mit einer Kapsel ausgestattet, welche Menschen hätte transportieren können und war einer Saturn V nicht unähnlich. Dieser immer wiederkehrende Gedanke an die Raumfahrt brachte unter anderem Wernher von Braun auch in Schwierigkeiten mit den Verantwortlichen. Denn er wurde wegen seinen Raumfahrtplänen verhaftet und erst Dornberger konnte dann die Verantwortlichen überzeugen, dass ohne von Braun das ganze Projekt zum Scheitern verurteilt sei.

Noch vor Kriegsende nahmen Dornberger und von Braun Kontakt zu den amerikanischen Streitkräften auf. Nachdem Krieg wurden sie dann mit den meisten anderen Ingenieuren in die USA gebracht und arbeiteten in White Sands New Mexiko, zuerst an Verbesserungen der V2 Raketen für das US-Militär und später auch an völlig neuen Konzepten. Hier entstand unter anderem die Redstone Rakete, die beim Mercury Programm zum Einsatz kam.

Doch auch die Sowjetunion konnte Teile und Ingenieure des deutschen Raketenprogramms ergattern und unter der Leitung von Sergej Koroljow gelang es den Sowjets, vor den USA Geschichte zu schreiben.

Am 4.10.1957 brachte eine sowjetische SS-6 Rakete den ersten Satelliten Sputnik in einen Orbit. Dabei handelte es sich um eine 83,5 kg schwere Silberkugel, die das Weltraumzeitalter einläutete.

Und schon am 3. November 1957 startete Sputnik 2 mit der Hündin Laika an Bord, für die es keine Möglichkeit zum Überleben gab. Dennoch lösten diese Ereignisse in den USA den so genannten Sputnik-Schock aus, da die Sowjetunion dieses Rennen für sich entscheiden konnte.

Hinzu kam, dass 1957 der Start einer Vanguard Rakete fehlschlug und somit der erste Versuch einen amerikanischen Satelliten zu starten scheiterte. Erst Wernher von Braun und seinem Team gelang es am 31. Juni 1958 mit einer Jupiter-C Rakete den ersten amerikanischen Satelliten ins All zu befördern. Dieser Satellit trug die Bezeichnung Explorer-1 und entdeckte mit dem an Bord befindlichen Geigerzähler den Van Allen Strahlungsgürtel.

Im August 1960 startete Sputnik 5 mit den Hunden Strelka und Belka an Bord einer Wostock-Kapsel Kapsel und beide Hunde kehrten wieder sicher auf die Erde zurück. Auf amerikanischer Seite war der Suborbital Flug des Schimpansen Ham im Januar 1961 mit einer Redstone Rakete der bis dahin größte Erfolg.

Am 12. April 1961 startete dann Juri Gagarin an Bord einer kreisrunden Wostock-1 Kapsel mit einer SS-6 Rakete als erster Mensch ins All und die USA konnten erst ein Jahr später beim Mercury Programm nachziehen, bevor das Wettrennen zum Mond begann.

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Paläo-Seti

Dezember 7th, 2010

Geschichte der Prä-Astronautik

Die Idee, Außerirdische hätten vor langer Zeit die Erde besucht, lässt sich bereits in der Science Fiction|Science-Fiction-Literatur um 1900 nachweisen. Charles Fort spekuliert 1919 in dem Werk The Book of the Damned, einer Sammlung unerklärlicher Phänomene, darüber, ob die Menschheit der „Besitz“ von Außerirdischen sei. In den 1920er Jahren setzen die sowjetischen Raumfahrtpioniere Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski (1857–1935) und Nikolai Alexejewitsch Rynin (1887–1942) sich mit der Idee von interplanetaren Kontakten in der Vergangenheit auseinander.

Fortan existiert das Motiv nicht mehr nur in fiktionalen Texten, Filmen und Serien (so zum Beispiel bei H. P. Lovecraft, in der Perry-Rhodan-Serie oder in den Filmen Stargate und Mission to Mars), sondern auch als parawissenschaftliches Thema in Sachbüchern.

In den 1950ern und 60ern, infolge der Aufmerksamkeit, die UFO`s in der weltweiten Öffentlichkeit erregen, beschäftigen sich unter anderem Modest M. Agrest, Peter Kolosimo, W. Raymond Drake, Jacques Bergier, Louis Pauwels und Robert Charroux mit der Theorie.

Große Bekanntheit erlangt die Hypothese von den „Astronautengöttern“ durch Erich von Däniken, dessen Erstlingswerk Erinnerungen an die Zukunft 1968 erscheint und sofort zum Bestseller wird. In den Folgejahren wird der Begriff „Prä-Astronautik“ geprägt. 1973 wird in den USA von dem Rechtsanwalt Gene Philipps die Ancient Astronaut Society (AAS) gegründet, die die Zeitschrift Ancient Skies herausgibt. Dokumentarische Filme und Fernsehserien sowie viele Bücher befassen sich mit dem Thema; von Däniken reist um die Welt und hält zahllose Vorträge. Es bildet sich ein Kanon von archäologischen Stätten und Artefakten sowie überlieferten Texten, die als besonders anschauliche Indizien für die Theorie gelten.[4] Mit Der zwölfte Planet (1976) etabliert sich Zecharia Sitchin als weiterer beliebter Buchautor auf dem Gebiet der Präastronautik.

Ende der 1980er suchen Autoren der Präastronautik nach einer aussagekräftigen Bezeichnung für ihr Forschungsgebiet, der Begriff „Prä-Astronautik“ wird als unzureichend empfunden, ebenso wie gelegentlich auftretende andere Benennungen wie z.B. „Astro-Archäologie“ (eigentlich eine andere Bezeichnung für Archäoastronomie). Vladimir Avinsky schlägt „Paläo-SETI“ vor, aufbauend auf der Abkürzung SETI (Search for Extra-Terrestrial Intelligence, Suche nach außerirdischer Intelligenz), die von der NASA geprägt wurde. In den Folgejahren wird diese neue Bezeichnung im deutschsprachigen Raum vor allem von Johannes Fiebag popularisiert.

Ende der 1990er wird die Ancient Astronaut Society umbenannt in Archeology, Astronautics and SETI Research Association; das deutsche Pendant heißt Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI, das alte Kürzel AAS wird beibehalten.

Der Mystery Park im Berner Oberland war ein Erlebnispark, der sich präastronautischen Themen widmete und nach wenigen Jahren im November 2006 wegen finanzieller Probleme schließen musste.

Bekannte Objekte aus der Prä-Astronautik

Der Aluminiumkeil von Aiud (auch als Objekt von Aiud bezeichnet) ist ein keilförmiger Körper, der 1974 bei Bauarbeiten in der Nähe der rumänischen Stadt Aiud gefunden wurde. Er soll zu 89% aus Aluminium bestehen und mit einer dicken Oxidschicht überzogen sein. Die Mächtigkeit dieser Oxidschicht soll so stark sein, wie sie ein Aluminiumkörper, der über eine Million Jahre im Erdboden liegt, aufzuweisen hat. Der Aluminiumkeil von Aiud wird von Anhängern von Paläo-SETI-Theorien gern als „Beweis“ dafür angesehen, dass in früheren Epochen außerirdische Lebewesen die Erde besucht haben, da man vor 1825 nicht die Möglichkeiten zur Herstellung von Aluminium hatte. Von der Mehrheit der Wissenschaftler wird dieses Objekt, das sich heute im Historischen Museum der Stadt Cluj befindet, als Fälschung angesehen.
Die Steine von Ica sind zahlreiche Objekte, auf denen mythische Wesen, aber auch Dinosaurier und hochtechnologische Geräte zu sehen sind. Angeblich wurden die Steine 1961 nach heftigen Regengüssen im Flussbett des Rio Ica von Indios gefunden. Der Chirurg Dr. Javier Cabrera bekam nach seiner eigenen Aussage zufolge viele der Steine von diesen Indios geschenkt, und besitzt heute eine Sammlung von mehreren tausend Steinen. Präastronautikforscher deuten diese Steine so, dass die Geschichte der Menschheit umgeschrieben werden müsse, da die Menschheit anscheinend wesentlich älter ist und vor vielen Jahrtausenden auch bedeutend fortgeschrittener gewesen sei als bisher angenommen. Gegner der Präastronautikthese sehen die Steine als neuzeitliche Fälschungen. Einerseits bestätigte zwar die Technische National-Universität von Peru, nach einer wissenschaftlichen Analyse, dass ein wahllos herausgegriffener Stein mindestens 10.000 Jahre alt sein muss, andererseits wurde aber nachgewiesen, dass die ganz große Mehrheit der Steine in der Sammlung von Cabrera von Indios gefälscht wurden. Gerüchten zufolge soll Cabrera die Fälschungen selbst in Auftrag gegeben haben.
Die sogenannten Glühbirnen von Dendera befinden sich auf verschiedenen Reliefs im Hathortempel von Dendera (Ägypten). Laut Präastronautikforschern erkennt man auf den Reliefs die Darstellung einer historischen Glühbirne, was zeigen würde, dass den Ägyptern schon damals die Elektrizität bekannt gewesen wäre. Diese Interpretation beruht auf einer Fehldeutung der Darstellungen. Gezielt werden dabei die Hieroglyphentexte ausgeblendet, die darauf hinweisen, dass in dem Raum des Tempels in Dendera Kultgegenstände aufbewahrt wurden; diese werden auf den Reliefs näher bezeichnet. Bezeichnend ist weiterhin, dass der Tempel nicht zur Zeit der alten Ägypter, sondern in der ptolemäischen Epoche errichtet wurde (und somit einer jüngeren Kultur zugerechnet werden muss). Zudem wird in der Paläo-SETI-Literatur lediglich auf eines der Reliefs eingegangen – weitere Abbildungen in Dendera, bei denen die technische Interpretation nicht restlos aufgeht, werden verschwiegen oder ignoriert. Ein Modell der „ägyptischen Glühbirne“, das der Elektro-Ingenieur Walter Garn baute, folgt ebenfalls nur dem „brauchbaren“ Relief. Bezeichnend ist auch, das der „Isolator“ in der Dendera-Abbildung unsinnig ist. Ein Isolator soll isolieren, also zum Beispiel verhindern, dass durch Kondenswasser ein Kurzschluss entsteht. Jedoch ist der „Isolator“ auf der Dendera-Abbildung so geformt, dass Wasser nicht abfließt, sondern sich sogar darin stauen würde. Zudem fehlt jedwede Referenz für Glühbirnen, die mit derart hohen Spannungen arbeiten, dass ein Isolator notwendig wäre. Quellen: Frank Dörnenburg: Das Licht der Pharaonen, Markus Pössel: Phantastische Wissenschaft, S. 17–62
Kernbohrungen von Abusir, im etwa 15 Kilometer von den Pyramiden von Gizeh entfernten Abusir befinden sich mehrere große Steinblöcke aus dem Gestein Diorit. In diesen Steinen (Diorit ist ein sehr hartes Gestein) befinden sich kreisrunde Bohrlöcher. Das Prinzip der Kernbohrung ist erst seit Ende der 90er Jahre des 19. Jahrhunderts bekannt. Kritiker sprachen auch hier von neuzeitlichen Fälschungen, doch schon in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts berichtete der weltbekannte Ägyptologe Flinders Petrie über die Bohrungen. Wie die Ägypter Löcher in das Dioritgestein bekommen haben, ist nach Ansicht der Prä-Astronautiker unbekannt. Allerdings gibt es schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts plausible Erklärungen für die Kernbohrtechnik der alten Ägypter, insbesondere von Uvo Hölscher (1912), Lucas und Harris (1962) und Dieter Arnold (1991). Der Experimentalarchäologe Denys A. Stocks aus Manchester/UK hat altägyptische Bohrwerkzeuge nachgebaut und mit ihrer Hilfe nachgewiesen, dass es den alten Ägyptern möglich war, mit vergleichsweise primitiver Technologie härtestes Gestein zu bohren. Belege dafür finden sich nicht nur in Abusir, wo sich Überreste der Pyramiden aus der 5. Dynastie befinden, sondern auch in der Cheops-Pyramide: Stocks konnte nachweisen, dass der Sarkophag des Cheops, bevor er innen geglättet wurde, ausgebohrt wurde. Moderner Technologie bedurfte es dafür nicht. Quelle: Klaus Richter: Kernbohrungen im alten Ägypten, in: Skeptiker 2/2004, S. 52 – 58; R. Lorenz: Kernbohrungen im alten Ägypten, in: Mysteria3000, 4/2002 (3. Jg.), S. 15–34 (PDF
Der Mechanismus von Antikythera wurde 1900 von Tauchern aus einem altgriechischen Schiffswrack vor der griechischen Insel Antikythera geborgen. Das Schiff wird auf die Zeit von 70 v.Chr. datiert. Bei dem Fund handelt es sich um ein sehr kompakt aufgebautes Gerät, welches aus zahlreichen Zahnrädern besteht, die das Ablesen der Relationen verschiedener Gestirne zueinander ermöglicht. Demnach war es ein Planetarium in Taschenformat. Nach Dr. Solla Price in Washington bedeutet dies aber nicht, dass der Mechanismus nicht aus der damaligen Zeit stammen könne, sondern dass die meisten modernen Historiker das wissenschaftliche Leistungsvermögen der Antike zu gering einschätzen.
Die Kolumbianischen Goldflieger zählen zu den bekanntesten Objekten, die als Belege für Besuche durch Außerirdische herangezogen werden. Die meisten der zahlreichen Objekte dieser Art werden im „Museo del Oro“ (Goldmuseum) der „State Bank“ in Bogotá (Kolumbien) und im Überseemuseum Bremen aufbewahrt, doch auch in anderen Museen finden sich solche Exemplare (etwa in dem Ethnologischen Museum in Berlin-Dahlem). Die Archäologie spricht bei diesen Objekten von Mischwesen oder fischförmigen Wesen. Im Katalog El Dorado. Das Gold der Fürstengräber, Berlin 1994 ISBN 3-496-01114-9 heißt es von den Tolima-Artefakten unter Katalognummer 217: „Anhänger in Form von Mischwesen. Tolima, 100 – 1000 nach Chr.“ Es handelt sich um die Inventarnummern 5580, 6400, 6462 und 6515 des Museo del Oro/Bogotá. Im Katalog The Gold of El Dorado, London 1978, ISBN 0-7230-0226-6 sind sechs Goldartefakte unter der Katalognummer 411 abgebildet mit der Erläuterung: „Set of six pendants, fish-like shapes. Cast Gold. Quimbaya, Qiundío. The Form is found in both Quimbaya and Tolima zones“. Es handelt sich laut Katalog um die Inventarnummer 2907 des Museo del Oro/Bogotá. Demgegenüber behaupten Präastronautikforscher aufgrund der aerodynamischen Konstruktion der Objekte, sie stellten keine Tiere dar, sondern seien Modelle prähistorischer Flugzeuge. Untersuchungen im Windkanal am Aeronautical Institute, New York, hätten die aerodynamischen Eigenschaften bestätigt. (Quelle: Erich von Däniken: Aussaat und Kosmos. Spuren und Pläne außerirdischer Intelligenzen, 2. Auflage Düsseldorf und Wien1990, Seite 32; allerdings ohne weiterführendee Quellenangabe.) Aerodynamische Eigenschaften sind aber bei einer Nachempfindung eines flugfähigen Tieres wie beispielsweise einem fliegenden Fisch wenig verwunderlich; die Ähnlichkeit eines der Goldflieger mit einem Engelshai spricht für sich. Flugfähige Modelle bauten Dr. Algund Eenboom und Luftwaffenoffizier Peter Belting (Deutschland); Untersuchungen fanden an der TU Bremen statt. Quelle: Fiebag/Belting/Eenboom: Flugzeuge der Pharaonen, Rottenburg 2004
Die Grabplatte von Palenque, der Sarkophagdeckel aus der Grabkammer unter dem Tempel der Inschriften, Palenque, zeigt laut Verfechtern der Astronautengötter-Hypothese einen Mayapriester oder auch den Gott Kukumatz innerhalb eines raketenähnlichen Fluggerätes. Die Mayaforschung, die unter anderem auf die Übersetzung der Hieroglyphen an den Seiten der Platte zurückgreifen kann, liefert aber keine Belege für die Raumfahrerthese. Vielmehr handele es sich um König Pacal, den Bestatteten, auf seiner Reise in die Unterwelt, und zugleich um die symbolische Darstellung seiner Funktion als Mittler zwischen der Unterwelt und der Welt der Lebenden. Zudem diene die Darstellung auf der Grabplatte der politischen Legitimation des Königs, der seine Herrschaft nicht, wie bei den Maya üblich, von seinem Vater, sondern von seiner Mutter ableitete. Ähnlich der ägyptischen Königin Hatschepsut griff Pacal auf die Religion zurück, um seine Herrschaft zu legitimieren. Quellen: Rainer Lorenz: Die Grabplatte von Palenque, in: Mysteria3000, 3/2002 (3. Jg.), S. 5–15 (PDF; Ulrich Magin: Die Reise nach Xibalba; Klaus Richter: Die Grabplatte von Palenque, in: Sokar 1/2001, S. 34–38
Die Paluxy-River-Fußspuren in Texas werden diskutiert, da dort in der gleichen Erdschicht eine Dinosaurierspur neben einem angeblich menschlichen Fußabdruck existiert. Allerdings hat sich herausgestellt, dass diese Fußabdrücke komplett von Dinosauriern stammen und nicht teilweise auch von Menschen, wie Kreationisten annehmen.
Weitere Objekte sind beispielsweise:

die unterirdischen Städte in Kappadokien (Türkei)
der Starchild-Schädel und andere weltweit gefundene deformierte Schädel (die allerdings in mehreren Kulturkreisen wie z.B. bei den Hunnen als Schönheitsideal angesehen wurden und künstlich herbeigeführt wurden)
ein in Texas gefundener versteinerter Hammer (in 140 Millionen Jahre altem Gestein), bei dem es sich allerdings um eine Fälschung handeln dürfte. Der Griff des Hammers ist mittlerweile geschrumpft; das kann nicht passieren, wenn der hölzerne Griff schon versteinert wäre. Eine Altersbestimmung des Hammers existiert nicht. Die Besitzer verweigern eine Untersuchung, die eine Beschädigung des Objekts herbeiführen könnte.
zahlreiche Statuen, die als Astronauten identifiziert werden, unter anderem da sie Helme tragen sollen, welche den Kopf vollständig umschließen, die aber Zeremonienmasken verblüffend ähnlich sehen, die es in den entsprechenden Regionen gibt
Holzflugzeugmodelle aus Ägypten; keine Flugzeuge, sondern ein hölzerner Vogel (ausgestellt im Ägyptischen Museum in Kairo), der einem Falken oder einer Taube nachgebildet und unter dem Namen „Taube von Sakkara“ bekannt geworden ist
die zahlreichen Kristallschädel, deren Ursprung und Herstellungsweise angeblich nicht geklärt ist, obwohl die Verarbeitung der Schädel auf das 19. Jahrhundert aus der Gegend um Idar-Oberstein deutet
die sogenannte Bagdad-Batterie

Mahabharata
Das Mahabharata ist ein altes indisches Epos, in dem der Kampf zwischen dem Göttergeschlecht der Kauravas und dem Göttergeschlecht der Pandavas beschrieben wird. Das Mahabharata stellt einen der Grundpfeiler der Präastronautik dar; nach präastronautischer Deutung enthält das Epos viele Hinweise auf Militär- und Raumfahrttechnologie, die zur Entstehungszeit des Mahabharata nur außerirdischen Ursprungs sein kann.

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Exobiologie

Dezember 7th, 2010

Exobiologie

Exobiologie ist ein besonders in den letzten Jahren sich verbreitender Wissenschaftszweig, der das Problem des organischen Lebens auf anderen Himmelskörpern erforscht und damit eine Querverbindung zwischen mehreren klassischen Wissenschaften zieht – vor allem der Astronomie, Biologie und Chemie. Der Begriff geht historisch vor allem auf G. A. Tichow zurück, der bereits 1953 die Bezeichnung »Astrobotanik« einführte. Die Ergebnisse seiner Untersuchungen waren damals zwar umstritten, die Bezeichnungen Astrobiologie und Exobiologie sollte sich aber im Laufe der folgenden Jahre durchsetzen. Dabei überschneiden sich beide Fachbereiche in weiten Teilen. Neben allgemeinen astronomischen Untersuchungen sowie experimentellen Arbeiten im Rahmen der Biologie auf der Erdoberfläche waren es vor allem die Erfolge der Raumfahrt, die in neuerer Zeit die Exobiologie aber vor allem die Astrobiologie förderten. In diesem Zusammenhang sei das Absetzen eines ersten extraterrestrischen Biolabors auf der Marsoberfläche im Jahre 1976 im Rahmen des Projekts Viking erwähnt. Zur Astrobiologie rechnet man vor allem die Untersuchung der Bedingungen, denen der menschliche Organismus bei der bemannten Raumfahrt ausgesetzt ist. Die Astrobiologie berührt damit auch das Gebiet der sog. Raumflugmedizin. Echte exobiologische Lebensformen sind natürlich noch nicht untersucht worden, aber schon auf der Erde leben einige sehr von einander zu unterscheidende Lebensformen, die wohl zur Zeit auch auf anderen Planeten unseres Sonnensystems erfolgreich existieren könnten.

Panspermie

Die Panspermie-Hypothese vermutet, dass sich einfache Lebensformen über große Distanzen durch das Universum bewegen und so die Anfänge des Lebens auf die Erde gelangten. Die Befürworter versuchen mit dieser Hypothese den nach ihrer Auffassung bestehenden Widerspruch zwischen der hohen Komplexität des Lebens auf der einen Seite und der vergleichsweise kurzen Zeit für seine Entstehung auf der anderen Seite zu begegnen. Die Panspermie wird jedoch bisher von den meisten Wissenschaftlern als reine Spekulation betrachtet, da die Erde der einzige bekannte Ort im Universum ist, auf dem Leben nachgewiesen werden konnte.

Der Name der Hypothese leitet sich von dem Griechischen (panspermía) ab und bedeutet wörtlich etwa “die All-Saat”.

Die Theorie der Panspermie lehnt sich an Vorstellungen des griechischen Philosophen Anaxagoras an, der von “Samen des Leben” sprach. Diese Überlegungen gerieten aber durch Aristoteles’ Theorie der spontanen Entstehung des Lebens wieder in Vergessenheit und wurden erst im 19. Jahrhundert durch Jöns Jakob Berzelius (1834), Louis Pasteur (1864), Hermann Richter (1865), Lord Kelvin (1871) und Hermann von Helmholtz (1871) wieder aufgegriffen.

Anfang des 20. Jahrhunderts formulierte Svante Arrhenius mit der Radio-Panspermie die erste theoretische Beschreibung der Panspermie (1903/1908 ). Nach dieser Theorie können Sporen aus den äußeren Schichten der Atmosphäre entweichen und durch den Druck des Sonnenlichts in den interstellaren Raum transportiert werden (der Sonnenwind war Anfang des 20. Jahrhunderts noch unbekannt).

Wiederaufgegriffen wurden die Panspermie-Hypothesen 1963 von Donald Barber und in den 1970ern von Francis Crick und Leslie Orgel (gerichtete Panspermie).

Auch der britische Astronom Fred Hoyle war ein großer Befürworter der Panspermie. Er verband sie mit seiner Steady-State-Theorie des Universums, die von einem unendlichen Alter des Kosmos ausgeht und damit elegant die Frage nach dem Ursprung des Lebens umgeht. Spätestens als ein breiter wissenschaftlicher Konsens das konkurrierende Urknall-Modell zur vorherrschenden kosmologischen Theorie von der Dynamik des Universums erhob, verloren seine Vorstellungen jedoch an Attraktivität. Auch die Tatsache, dass Hoyle als Autor verschiedener phantastischer Geschichten in Erscheinung trat, vermehrte nicht eben die wissenschaftliche Reputation seiner Vorstellungen, die mehr und mehr als Science Fiction angesehen wurden. Hoyles Schüler und ehemaliger Mitarbeiter Chandra Wickramasinghe vertritt jedoch noch heute aktiv panspermistische Vorstellungen.

1996 wurde von Brig Klyce schließlich die Cosmic Ancestry-Version vorgeschlagen, eine Kombination von Hoyles Panspermia-Hypothese mit den ganzheitlichen Gaia-Auffassungen eines James Lovelock.

Eine Theorie der Panspermie stößt grundsätzlich auf drei Probleme: Das Leben muss in den interstellaren Raum gelangen, dort überleben, und später wieder auf einen neuen Planeten gelangen.

Im ersten Schritt zur Panspermie müssen Lebensformen in den interplanetaren Raum gelangen, um sich später weiter verbreiten zu können. Svante Arrhenius schlug 1908 vor, dass Mikroben, die durch atmosphärische Prozesse in die äußeren Schichten befördert wurden, durch den Lichtdruck der Sonne oder durch enge Begegnungen mit Meteoriden das Gravitationsfeld ihres Planeten verlassen können. Eine Alternative wäre, dass Material mit eingebetteten Mikroben bei Meteoriteneinschlägen ins All geschleudert wird. Beide Möglichkeiten können nach neueren Erkenntnissen nicht mehr ausgeschlossen werden:

Indische Untersuchungen fanden Bakterien in der Stratosphäre in 40 Kilometern Höhe und damit deutlich höher als bisher angenommen.

Simulationen am Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln ergaben, dass Organismen den Einschlag überleben können, der nötig ist, um Gestein vom Ursprungskörper zu trennen.

Es wird auch spekuliert, dass Leben nicht allein auf Planeten gedeiht: Immerhin wurden im ausgehenden 20. Jahrhundert auf Kometen beziehungsweise in ihrer Koma verschiedene Grundbausteine des Lebens wie etwa Aminosäuren gefunden. Allerdings gibt es bisher keine Hinweise auf Lebensformen.

Ein Argument gegen die Panspermie besagt, dass keine Lebensformen unter den Bedingungen des Weltraums, das heißt vor allem im Vakuum und unter den hohen Belastungen durch UV-Strahlung und kosmische Strahlung, überleben können. Selbst im Inneren von größeren Körpern, wo die kosmische Strahlung weitgehend abgeschirmt ist, sollte DNA durch die Strahlung radioaktiver Elemente, die in geringer Menge in jedem natürlich vorkommenden Gestein vorhanden sind, über längere Zeiträume zerstört werden.

Es gibt jedoch Hinweise, die darauf hindeuten, dass Bakterien unter diesen Bedingungen längere Zeit überleben können:

Mit der US-amerikanischen Mondmission Surveyor 3 wurden versehentlich Bakterien der Art Streptococcus mitus auf den Mond gebracht. Nach ihrem Rücktransport zur Erde 31 Monate später war ein Großteil der Sporen in der Lage, den normalen Lebenszyklus fortzusetzen.

Die BIOPAN-Experimente des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Köln-Porz untersuchen die Widerstandsfähigkeit unter definierten Bedingungen. Auf russischen Foton Foton-Satelliten wurden Behälter mit der Bakterienart Bacillus subtilis in eine Erdumlaufbahn gebracht und dort für zwei Wochen geöffnet. Nach der Rückkehr zur Erde hatten mehrere Promille der Ausgangspopulation die Zeit im Orbit ohne jedwede Abdeckung oder Schutzfolie überlebt. Weitere Experimente ergaben, dass lebende Organismen, die von der UV-Strahlung zum Beispiel durch eine Staubschicht abgedeckt sind, einige Jahre im Weltall überleben können. Sie könnten eventuell aber auch mehrere Millionen Jahre überdauern, sofern sie in einem mehreren Meter großen Gesteinskörper von der Kosmischen Strahlung abgeschirmt sind.

Es gibt eine besondere Gruppe von Organismen, die in der Lage sind auch an sehr lebensfeindlichen Orten zu überleben: Dabei handelt es sich um Cyanobakterien der Gattung Chroococcidiopsis und insbesondere um das extremophile Bakterium Deinococcus radiodurans, das nur wenig empfindlich gegenüber ionisierender Strahlung ist.

Nach ihrer kosmischen Passage müssen die Lebensformen auch noch den Weg durch die Atmosphäre auf die Planetenoberfläche überleben, der mit Belastungen durch starke Verzögerungskräfte und große Hitzeentwicklung verbunden sein kann. Meteoroiden, welche die irdische Atmosphäre durchdringen und als Meteoriten auf der Erdoberfläche ankommen, werden aber meist nur an der Oberfläche erhitzt und geschmolzen. Bereits in etwa einem Zentimeter Tiefe wird das Material kaum erhitzt, so dass ein Überleben von Mikroorganismen möglich scheint. Auch werden die Meteoriden, solange sie nicht allzu groß sind, in der Atmosphäre so stark abgebremst, dass die Einschlagenergie recht klein ist und meistens nicht einmal ein Krater erzeugt wird. In einer theoretischen Arbeit aus dem Jahr 2000 schätzten Forscher um Curt Mileikowsky den Anteil von Marsmaterie, der auf dem Weg zur Erde nicht über 100°C erhitzt wurde, in den vergangenen vier Milliarden Jahren auf etwa vier Milliarden Tonnen. Versuche mit Raketenexperimenten verliefen jedoch bisher negativ.

Im ausgehenden 20. Jahrhundert hat man Lebensformen unter sehr “lebensfeindlichen” Bedingungen auf der Erde gefunden, unter denen man Leben vorher nicht für möglich gehalten hätte. Es sind mittlerweile viele Bakterienstämme bekannt, die nicht auf die Sonne als Energielieferant angewiesen sind, sondern andere chemische Prozesse nutzen, zum Beispiel in Vulkanen, den Schloten heißer Quellen in der Tiefsee (Black Smoker) und unterirdischen Seen. So wurde inzwischen Leben bei Temperaturen von mehr als 200°C in stark sauren Umgebungen oder auch in mehr als 1.000 Meter tiefen Bohrkernen im antarktischen Eis gefunden (siehe Wostoksee). Diese Funde bestätigen die Vermutung, dass Leben weitaus widerstandsfähiger ist als noch vor Jahrzehnten gedacht wurde.


Nach der Entdeckung immer komplexerer Moleküle in interstellaren Wolken konnte 2002 auch die einfachste Aminosäure Glycin nachgewiesen werden. Im 1969 gefallenen sehr primitiven Meteoriten Murchison wurden Aminosäuren, Diaminosäuren und andere organische Verbindungen gefunden.

Merkmale des in der Antarktis gefundenen Mars-Meteoriten ALH84001 werden von manchen Forschern sogar als Spuren fossiler Bakterien gedeutet – eine Interpretation, die allerdings hochgradig umstritten ist.

Ein weiterer prominenter Protagonist der Panspermie, der Nobelpreisträger Francis Crick, formulierte 1973 zusammen mit Leslie Orgel die Theorie der “gerichteten Panspermie”. Nach dieser Theorie sind die Sporen des Lebens nicht zufällig ins Weltall geraten, sondern absichtlich von einer außerirdischen Zivilisation losgeschickt worden. Das Versenden von kleinen Körnern mit Bakterien ist nach Crick der kostengünstigste und effektivste Weg, um Leben auf einen potentiell lebensfähigen Planeten zu transportieren. Als Grund wird zum Beispiel angesehen, dass die Zivilisation einer unausweichlichen Katastrophe entgegensah, oder auf ein Terraforming anderer Planeten für eine spätere Kolonisation hoffte.

In den späten 1990er Jahren und zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurden einige Überlegungen angestellt, die den Transport nicht zwischen Planetensystemen, sondern nur zwischen benachbarten Planeten untersuchen. Dieser Vorgang wird “Transspermie” (engl. “transpermia” ) genannt. Auch diese Form der Panspermie gilt als spekulativ, wird jedoch als Möglichkeit wesentlich stärker in Betracht gezogen als die oben angesprochene Panspermie im weiteren Sinne.

Nach der bereits erwähnten Arbeit der Forscher um Mileikowsky gelangten in der Erdgeschichte mehr als vier Milliarden Tonnen Marsmaterial auf die Erde, das bei diesem Prozess nicht über 100°C erhitzt wurde. Auch den umgekehrten Weg von der Erde zum Mars nahm eine zwar kleinere, aber doch erhebliche Materialmenge. Sollte auf dem Mars Leben gefunden werden, könnte es demnach möglich sein, dass eine enge Verwandtschaft mit irdischem Leben besteht. Die Frage wäre dann allerdings, wo das Leben entstanden ist, auf der Erde oder auf dem Mars.

Die von Fred Hoyle vorgeschlagene, auch als starke Panspermie bezeichnete Version nimmt im Gegensatz zur “schwachen” Panspermie an, dass nicht nur einfachstes Leben aus dem Weltall auf die Erde gelangte, woraus sich dann gemäß der Evolutionstheorie die biologische Vielfalt und speziell die genetische Struktur der modernen Organismen neu entwickelten, sondern geht davon aus, dass diese Vielfalt schon in “genetischen Programmen” der aus dem Weltall kommenden Lebenskeime angelegt war. Im Besonderen lehnt die starke Panspermie die Makroevolution ab und akzeptiert nur die Mikroevolution als Feinanpassung an die Umwelt. Das Leben wäre demnach schon immer Bestandteil eines unendlich alten Universums gewesen.

Die als Cosmic Ancestry propagierte Version erweitert die starke Panspermie, indem sie Hypothesen aus dem Gaia-Umfeld mit einbezieht, nach denen die Biosphäre die Umweltbedingungen eines Planeten aktiv kontrolliert, um möglichst günstige Bedingungen für das Leben herzustellen.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts arbeiten nur wenige Menschen systematisch an der Theorie der Panspermie, auch wenn sie von vielen Wissenschaftlern und Institutionen wie der US-amerikanischen Raumfahrt-Organisation NASA und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nicht grundsätzlich abgelehnt wird. Insbesondere die Transspermie-Hypothese in bezug auf Erde und Mars wird zumindest als Möglichkeit in Betracht gezogen.

Die Hauptmotivation für Panspermie ist die Tatsache, dass Leben auf der Erde schon sehr früh nachweisbare Spuren hinterlassen hat. Die ältesten bekannten Minerale der Erdkruste sind etwa 4,4 Milliarden Jahre alte Zirkone, die auf eine erste Abkühlung der jungen Erde schließen lassen. Vermutlich durch den Einschlag vieler Asteroiden und Kometen und anderer geologischer Prozesse wurde jedoch die damals vorhandene Kruste vollständig zerstört. Die ältesten Gesteine der Erde, die auf knapp vier Milliarden Jahre datiert werden, konnten erst vor etwa 3,8 Milliarden Jahren eine zum Teil bis heute erhaltene feste Kruste bilden, nachdem vor etwa 3,9 Milliarden Jahren die Einschlagshäufigkeit von Meteoriten deutlich nachgelassen hatte, wie Untersuchungen an Mondkratern bestätigen. Gewöhnlich wird vor diesem Zeitpunkt die chemische Evolution von den einfachsten Molekülen über komplexere Biomoleküle bis hin zu kompletten Organismen als unwahrscheinlich angesehen.

Die ältesten Fossilien sind möglicherweise 3,54 bis 3,56 Milliarden Jahre alte Stromatolithen, die in Australien und Südafrika gefunden wurden; geochemische Isotopenanalysen zeigen sogar schon Anomalien in den ältesten Gesteinen, die ebenfalls auf Leben hindeuten. Diese Datierungen werden allerdings gegenwärtig wieder neu diskutiert, da es Hinweise darauf gibt, dass Organismen aus späteren geologischen Epochen in das ältere Gestein eingedrungen sein könnten, beziehungsweise dass die geochemischen Anomalien auch rein anorganische Ursachen haben könnten. Sollten sich die ursprünglichen Datierungen bestätigen, scheint das Leben auf der Erde nahezu sofort mit dem Vorhandensein des ersten flüssigen Wassers beziehungsweise der ersten Ozeane existiert zu haben. (Sauerstoffisotopenanalysen in den ältesten Zirkonen werden von einigen Wissenschaftlern allerdings so gedeutet, dass bereits zu deren Kristallisationszeit vor 4,4 Milliarden Jahren sowohl kontinentale Kruste als auch Ozeane auf der Erdoberfläche existiert haben könnten.)

Eine mögliche Erklärung dieses beinahe “frühestmöglichen” Nachweises von Leben ist, dass seine Entstehung ein beinahe selbstverständlicher Prozess im Universum ist, der fast schlagartig abläuft, sobald es die Umweltbedingungen zulassen – inwieweit dies hinsichtlich der Komplexität der biologischen Moleküle und Prozesse zutrifft, ist jedoch unbekannt.

Einen anderen Ansatz verfolgt die Panspermie: Sie erklärt bewusst nicht den Ursprung des Lebens selbst, der entweder nicht angesprochen wird oder der sogar nach Ansicht einiger ihrer Vertreter niemals stattgefunden hat. In letzterem Fall wird davon ausgegangen, dass das Universum kein endliches Alter besitzt und das Leben neben Raum, Zeit und Materie zu den fundamentalen Bestandteilen des Kosmos gehört. Diese Vorstellung steht allerdings im Gegensatz zum heute allgemein anerkannten Urknall-Modell, nach dem das Universum etwa 13,7 Milliarden Jahren alt ist. Die Anhänger dieser Panspermie-Variante sind somit gezwungen, auf alternative Modelle des Kosmos wie das Steady-State-Modell auszuweichen.

Weniger extrem ist die Vorstellung, dass das Leben an einem anderen Ort im Universum entstanden sei, von wo aus es sich im Universum ausgebreitet habe und so schließlich auch auf die Erde gelangt sei. Sie hat gegenüber der oben erwähnten Variante den Vorteil, nicht im Widerspruch zu etablierten kosmologischen Theorien zu stehen, bietet aber nach Ansicht ihrer Anhänger immer noch deutliche Vorteile gegenüber der vorherrschenden Auffassung, die ersten Lebensformen hätten sich auf der Erde gebildet, da zumindest potentiell wesentlich mehr Zeit für die Entstehung des Lebens zur Verfügung steht.

Die Verfechter der Panspermie haben einen vielfältigen Hintergrund, der von seriösen Wissenschaftlern, die die Panspermie zwar als sehr spekulativ aber durchaus wissenschaftlich behandelbar betrachten, über interessierte Laien bis zu mehr pseudowissenschaftlich arbeitenden oder auch religiös beeinflussten Vertretern reicht. Aus der Wissenschaft, speziell von Evolutionbiologen, kommt oft der Einwand, dass die Panspermie unwissenschaftlich sei.

Tatsächlich sind viele Versionen nur schwer oder überhaupt nicht wissenschaftlich überprüfbar. Auch wird bei gegenwärtigem Wissensstand kein Grund gesehen, auf Panspermie-Theorien zurückzugreifen. Die radikale Vorstellung, Leben habe immer schon existiert, gilt mehrheitlich durch das heute vorherrschende Urknall-Modell der Kosmologie mit dem darausfolgenden endlichen Alter des Universums als widerlegt. Solange die Erde der einzige bekannte Ort ist, auf dem Leben existiert, wird zudem kein Vorteil darin gesehen, den Entstehungsort an einen anderen Ort des Universums zu verlegen – im Gegenteil müsste noch der Transfer zur Erde erklärt werden, wodurch Panspermie-Hypothesen komplizierter als Evolutionstheorien sind, ohne dafür mehr erklären zu können. Auch die Entdeckung organischen Materials in Meteoriten, Kometen oder sonstwo im Weltall ändert daran nichts, da auch dies zeigt, dass die Entstehung von organischem Material auf der Erde mit ihrer vielfältigeren Chemie erst recht möglich gewesen sein sollte, wie durch verschiedene Versuche, darunter das berühmt gewordene Urey-Miller Experiment, nachgewiesen wurde. Damit gilt auch die sogenannte Pseudo-Panspermie, das heißt die Auffassung, dass nicht einfaches Leben, sondern nur die grundlegenden Lebensbausteine (organischen Vebindungen) aus dem Weltall stammen, für die Erklärung des Ursprungs irdischen Lebens nicht als wesentlich notwendig.

In organisierter Form wird die Panspermie gegenwärtig beispielsweise von der Interstellar Panspermia Society vertreten. Diese Organisation hat es sich offiziell zur Aufgabe gemacht, wissenschaftliche Forschung speziell zur gerichteten Panspermie zu fördern und deren Durchführung zu ermöglichen. Gleichzeitig verbreitet diese Organisation eine als “Astrobioethic” bezeichneten Ethikkatalog. Letzteres wird oft so gedeutet, dass es sich doch um mehr als nur eine Vereinigung handelt, die außergewöhnliche Projekte fördern will, sondern auch um eine weltanschauliche Vereinigung – Panspermia-Gegner üben wegen der reliösen Züge daher heftige Kritik an dieser Organisation. Daneben weist auch der Einfluss der Gaia-Hypothese innerhalb der Cosmic-Ancestry-Panspermie darauf hin, dass Panspermie-Weltbilder wegen ihrer Faszination zumindest potentiell sektenhafte Züge, etwa vergleichbar mit Scientology oder dem Raelismus, annehmen können.

Obwohl mit Lord Kelvin einer der ersten Vertreter der Panspermie einen antidarwinistischen Standpunkt vertrat, der auch religiöse Beweggründe hatte, wird die Panspermie von Kreationisten gegenwärtig im Allgemeinen als weiteres naturalistisches Weltbild neben der Evolutionstheorie abgelehnt. Panspermie-Vertreter betrachten die Panspermie gewöhnlich als dritten Weg zwischen Evolutiontheorie und Kreationismus. Trotzdem gibt es auch Berührungspunkte, etwa die Ablehnung der modernen Evolutionstheorie, insbesondere der Makroevolution, unter Verwendung scheinwissenschaftlicher Argumente. So verwendet etwa Brig Klyce, ein Vertreter der “Cosmic Ancestry” genannten Form der Panspermie, den ursprünglich aus dem Kreationismus stammenden pseudowissenschaftlichen Begriff der “Irreduziblen Komplexität”, um gegen die Evolutionstheorie zu argumentieren. Auch ist durchaus denkbar, dass manche Versionen der Panspermie, wie gerade die “Cosmic Ancestry”-Version, in abgewandelter Form von Kreationisten adaptiert werden könnten.

Mit Ausnahme einiger prominenter Wissenschaftler wie Francis Crick und Fred Hoyle spielt die Panspermie in ihrer allgemeinen Form gegenwärtig nur eine sehr marginale Rolle in der Wissenschaft. Nur in Form der Transspermie wird sie durchaus in der Planetologie und der Astrobiologie seriös in Betracht gezogen. Sollten außerhalb der Erde auf einem der Planeten oder Monde innerhalb des Sonnensystems Lebensformen gefunden werden, die Ähnlichkeiten zu irdischem Leben aufweisen, die nicht allein durch Zufall oder konvergente Evolution zu erklären sind, würde die Transspermie allerdings neue Aktualität gewinnen.


Die Idee der Panspermie wurde in einer Reihe von Science-Fiction-Romanen aufgegriffen, besonders zu erwähnen sind hiebei Jack Finneys mehrfach verfilmte Invasion der Körperfresser und die Dragonrider-Bücher von Anne McCaffrey.

Häufig wird die Panspermie auch als fiktive Erklärung für die meist humanoiden Außerirdischen und ihre meist erdähnlichen Heimatplaneten genutzt.

Fermi-Paradoxon

Das Fermi-Paradoxon beschäftigt sich mit der Möglichkeit auf außeriridische Lebensformen zu treffen.

Die Drake-Gleichung versucht deren Anzahl abzuschätzen, in dem sie mehrere Variablen aufführt, die jedoch außer einer alle unbekannt sind. Enrico Fermi stellt dem gegenüber: wenn es tatsächlich andere fortgeschrittene Zivlisationen gibt, dann müsste es auch welche geben, die weiterentwickelt sind. Diese müssten in der Lage sein, das umgebene Weltall zu besiedeln. Nach einiger Zeit würden diese dann den nächsten Expansionsschritt durchführen. Nach einer sehr kurzen Zeit (gemessen am galaktischen Alter) wäre unsere gesamte Milchstraße besiedelt. Also wo sind sie? Warum haben wir nicht eine einzige Spur von intelligentem Leben, zum Beispiel Sonden, Raumschiffe oder Radioübertragungen, gefunden?

Das Fermi-Paradoxon lässt sich daraus folgend ableiten:

Die weitläufig verbreitete Meinung, das Universum behause viele, technologisch fortgeschrittene Zivilisationen, kombiniert mit unseren Beobachtungen, welche das Gegenteil behaupten, ist paradox. Dadurch nahe gelegt, müssen entweder unser Verständnis oder unsere Beobachtungen fehlerhaft bzw. unvollständig sein.


Es ist anzumerken, dass das Fermi-Paradoxon auf folgenden, kritisch zu betrachtenden Annahmen basiert:

1. Annahme: Eine außerirdische Zivilisation, die so fortschrittlich ist, dass sie andere Systeme besiedelt, hat Interesse daran, sich weniger entwickelten Kulturen mitzuteilen.

Es ist jedoch aus ethischen Gründen zweifelhaft, dass eine hoch entwickelte Zivilisation den evolutionären Prozess einer Kultur beeinflusst, welche ihrerseits noch nicht in der Lage ist, sich in andere außerirdische Kulturen einzumischen. Ferner ist es nicht einsichtig, warum eine um vielleicht mehrere Millionen Jahre weiter entwickelte Zivilisation überhaupt das Bedürfnis haben sollte sich den Menschen mitzuteilen.

2. Annahme: Hoch entwickelte Zivilisationen verfolgen territoriale Ambitionen.

Das territoriale Streben des Menschen ist mitunter eine Folge seines evolutionsbiologischen Erbes: Höhere Säugetiere kämpfen um ihr Territorium, um genügend Nahrung und die Aufzucht der Jungen zu gewährleisten. Es mag plausibel sein, dass sich eine Kultur, die vielleicht Millionen von Jahren älter ist als die menschliche auch auf anderen Systemen ansiedelt. Dass sie jedoch erpicht darauf ist sich möglichst schnell und möglichst breit auszudehnen, ist mindestens so spekulativ wie die gegenteilige Behauptung.

3. Annahme: Eine um mehrere Millionen Jahre weiter entwickelte Zivilisation ist nach wie vor an eine körperlich/materielle Existenz im dreidimensionalen Raum gebunden.

Auf unserem aktuellen Wissensstand können wir kaum eine begründete Behauptung in diesem Zusammenhang aufstellen. Angesichts der Tatsache, dass die Religionen jeder noch so unterschiedlichen Kultur auf unserem Planeten allesamt von einer nicht-körperlichen Existenz ausgehen und es zumindest zahlreiche Überlieferungen anderer Existenzformen gibt, scheint diese dritte Annahme ebenfalls ebenso spekulativ zu sein, wie ihre gegenteilige Behauptung.

Fazit: Bei genauerer Betrachtung ist das Fermi-Paradoxon schnell gelöst bzw. ad absurdum geführt. Es stellt sich die Frage nach dessen Aussagewert.

Exo-Soziologie

Der Begriff Exo-Soziologie (andere Bezeichnungen: Astrosoziobiologie, Exosoziobiologie, Astrosoziologie, Xenosoziologie) bezeichnet die parawissenschaftliche Spekulation über die möglichen sozialen Charakteristika und Entwicklungstrends von außerirdischen Zivilisationen.

Geschichte

Jan H. Mejer prägte 1983 den Begriff „Exo-Soziologie“ zur Bezeichnung eines neuen Wissenschaftszweiges, von dem er vermutete, dass er in der Zukunft Bedeutung erlangen könnte. Dieser soll sich

mit der kulturellen Konstruktion von außerirdischen Zivilisationen, mit den sozialen Folgen der Konfrontation der Menschheit mit außerirdischen Zivilisationen und der sozialen Organisation solcher Zivilisationen (wenn sie denn einmal entdeckt sein sollten) beschäftigen.

In der Soziologie ist dieser Ball bislang nicht aufgenommen worden. Inzwischen gibt es einige namhafte Wissenschaftler (darunter aber keine Sozialwissenschaftler), die sich unter anderem auch dem Fachgebiet der Astrobiologie widmen, darunter Frank Drake, Freeman Dyson, Nikolai Kardaschow, Frank Tipler und Carl Sagan.

Methodik

Wie Evolutionsbiologen und Soziobiologen befassen sich auch Astrosoziobiologen mit dem Phänomen der konvergenten Evolution. Dieses besagt, dass in der Evolution verschiedene Spezies, obwohl sie nicht nah verwandt sind, unter ähnlichen Umweltbedingungen ähnliche Charakteristika ausbilden. Ein Beispiel ist die Stromlinienform des Körpers bei Fischen, Ichthyosauria, Delphinen und Pinguinen, ein anderes Beispiel ist die Flügelform bei Flugsauriern und Fledermäusen. Beispiele für die konvergente kulturelle Evolution beim Menschen sind die in verschiedenen Kulturkreisen unabhängig voneinander entwickelte Sprache, Schrift, Domestizierung von Pflanzen und Tieren und Erfindung von Werkzeugen und Waffen. Astrosoziobiologen spekulieren, dass bestimmte biologische, soziale und kulturelle Charakteristika nicht nur auf der Erde und bei der menschlichen Rasse existieren, sondern auch allgemein bei anderen Lebensformen im gesamten Universum.

Chemische Evolution

Die Entstehung organischer Moleküle aus anorganischen im Laufe der Erdgeschichte nennt man chemische Evolution. Danach entstanden aus anorganischen Molekülen durch Einwirkung von Energie organische, präbiotische Moleküle – möglicherweise überall dort, wo im Weltraum gemäßigte Temperaturzonen existieren (z. B. auf Planemos/ Exoplaneten,Kosmochemie). Die Entstehung von organischen Stoffen wird als Voraussetzung für die Entstehung von Lebewesen angesehen.

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Chupacabra, der Ziegensaurier

Dezember 5th, 2010

Der Chupacabra, auch Chupacabras genannt  vom spanischen chupar (zu saugen) und cabra (Ziege) abgeleitet, ist ein Kryptide der beide Teile Amerikas bewohnt. Er wird meist in de lateinamerikanischen Gemeinschaft gesichtet, aber auch in Puerto Rico (erste Sichtung), Mexiko und in den Vereinigten Staaten von Amerika. Sein Name leitet sich von den berichteten Praktiken des Kryptiden ab, der Kleinvieh, besonders Ziegen, attackiert und deren Blut trinkt. Einige Leute argumentieren, dass der Chupacabra eine reelle Kreatur ist, aber Wissenschaftler und Experten behaupten, dass der Chupacabra eine legendäre Kreatur ist. Laut Aussagen ist der Chupacabra, auch Ziegensauger genannt, wahrscheinlich eine schwere Kreatur von der Größe eines kleinen Bären mit einer Reihe von Stacheln, die vom Hals bis zum Schwanz reichen.

Geschichte der Entdeckung

Die Legende vom Chupacabra entstand wahrscheinlich im Jahre 1987 (andere Quellen geben 1995 an) als Puerto Ricanische Zeitungen, es waren El Vocero und El Nuevo Dia, begannen  über einige ungewöhnliche Vorfälle zu berichten. Die Artikel beschrieben die Tötung von verschiedenen Tieren wie Vögel, Pferde, Schafe, Katzen und Ziegen.
Diesen Ereignissen gehen ebenfalls ähnliche Vorkommnisse voraus, die sich ab dem Jahr 1975 ereigneten. Nahe der Stadt Moca, Puerto Rico wurden ähnliche Tötungen beobachtet, die zuerst einem satanischen Kult zugeschrieben wurden. Schließlich verteilten sich die Tötungen über die ganze Insel und viele Farmer berichteten von Verlust ihrer Tiere. Die Gemeinsamkeit dieser Vorfälle war die Tatsache, dass das Vieh über seine Reihe von kleinen kreisrunden Einschnitten vollständig ausgeblutet war. Durch die Presse prägte sich der Begriff ?Moca-Vampir? (El Vampiro de Moca). Allerdings wurde diese Kreatur niemals von irgendeiner Person gesichtet.
Ein Puerto Ricanischer Comedian prägte den Begriff ?Chupacabras? nach den ersten Vorfällen, die in den Zeitungen publiziert wurden. Bald nach den ersten toten Tieren in Puerto Rico, wurden auch über andere tote Tiere in folgenden Gebieten berichtet: Dominikanische Republik, Honduras, Argentinien, El Salvador, Panama, Brasilien, Bolivien, Chile, Peru, Mexiko und den Vereinigten Staaten von Amerika (USA).

Aussehen
Skizze des Chupacabras die nach Zeugenaussagen angefertigt wurde.

Skizze des Chupacabras die nach Zeugenaussagen angefertigt wurde.

Die typische Beschreibung des Chupacabra ist ein echsenähnliches Lebewesen, das eine schuppige oder lederne grau-grüne Haut mit Stacheln oder Dornen besitzt, die den Rücken entlang laufen. Der Chupacabra ist klein, etwas 1m bis 1,20m und bewegt sich hüpfend fort ähnlich wie ein Känguru.
Ein Augenzeuge berichtet, dass die Kreatur 6m weit gesprungen ist. Außerdem soll die Kreatur eine Nase und Gesicht ähnlich eines Hundes oder Panthers gehabt haben, die Zunge war gespalten und hing heraus und lange Reißzähne waren zu erkennen. Wenn das Tier erschreckt wurde gab es ein quieken von sich und versprühte einen starken schwefelhaltigen Duft.
Eine weitere ebenfalls abweichende Beschreibung des Chupacabra ist, das er wie ein haarloser Wildhund aussieht und ein ausgeprägtes Rücken besitzt, sowie stark ausgeprägte Augenhöhlen, Krallen und Reißzähne. Die Darstellung im Jahre 2001 in Nicaragua unterstützt diese Behauptung, die auf einem gefundenen Chupacabra Kadaver beruht. Der Chupacabra Kadaver wurde in Leon, Nicaragua gefunden und forensisch in der UNAN-Léon (Universität von Léon) analysiert. Pathologen der Universität bestätigten, dass es sich bei dem Kadaver um ein hundeähnliches Tier unbekannter Spezies handelt.

Sichtungen

* Im Spätsommer 1995 wurde der Chupacabra das erste Mal überhaupt in Campo Rico, Puerto Rico gesichtet. Madelyne Tolentiono beobachtete zwischen 3 und 4 Uhr Nachmittags wie ein Fahrer voller Angst und Entsetzen aus seinem Auto sprang und davon rannte. Unweit des Autos sah Madelyne Tolentino den Grund für die Reaktion des Autofahrens. Dort stand eine Kreatur die ca. 1,2 bis 1,5 m groß war und einen stacheligen Rücken hatte. Ein namentlich nicht genannter Zeuge und ein Freund der Familie Tolentino, der ebenfalls am Ort der ersten Sichtung war, nahm ohne zu zögern die Verfolgung der unbekannten Kreatur auf. Die Kreatur bewegte sich mit einer unnatürlichen Geschwindigkeit in Richtung des Dschungels. Außerdem berichtet der Zeuge, das die Kreatur ihre Stacheln auf dem Rücken aufrichtete und die Zähne fletschte als er das Tier fast eingeholt hatte.
* Am 21. Dezember 1995 berichtet Osvaldo Claudio Rosado aus Guánica, Puerto Rico wie er beim Waschen seines Autos angegriffen wurde. Eine Kreatur griff ihn aus dem Hinterhalt an, verpasste ihm einen kräftigen Hieb und verschwand sogleich wieder. Rosado beschrieb die Kreatur als einen ?Gorilla? der ca. 1,5m groß war. Auf Rosados Bauch sollen sich Krallenspuren befunden haben.
*

Fünf Tage später, am 26. Dezember 1995 tötete die Kreatur eine Katze, vier Kaninchen und drei Hühner. Die Tiere wurden verstümmelt aufgefunden. Die Besitzerin Torrecilla Baja hörte ein sonderbares Geräusch, das sie aus dem Schlaf riss. Kurze Zeit später fand sie die Tiere in dem beschriebenen Zustand vor und ist somit noch mal knapp der Begegnung mit dem Chupacabra entgangen.
* Als am 25. August 2000 der Chupacabra erneut zuschlug wurde er von dem Farmer Jorge Luis Talavera überrascht, der sein Gewehr zog und auf den Ziegensauger mehrmals schoss. Die Kreatur konnte er allerdings nicht erlegen und sie verschwand in der Nacht. Einige Tage später wurde der Farmer auf einige kreisende Vögel aufmerksam, die einen Kadaver umkreisten. Um sicher zu gehen, welches seiner Tiere dort verstorben sei, inspizierte Jorge den Kadaver und stellte fest, das dies der Chupacabra ist auf den er vor einigen Tagen geschossen hat. Der Kadaver wurde von der Biologin Giocconda Chavez untersucht, die feststellte, dass die Kreatur sehr lange Nägel über den Krallen hatte. Diese Krallen sollten wohl das erlegen von Beute vereinfachen. Ebenfalls hatte die Kreatur einen stacheligen Rücken, der ähnliche Wirbel wie ein Krokodil hat. Die Augenhöhlen waren überproportional verglichen mit dem Kopf.
* Im Juli 2004 tötete ein Rancher in der Nähre von San Antonio, Texas, USA eine haarlose hundeähnliche Kreatur. Diese Kreatur ist auch bekannt als die Elmendorf-Kreatur. Eine genetische Analyse beweist, dass es sich bei Kreatur um einen Kojoten handelt, dessen Fellrückbildung auf Krätze zurückzuführen ist. Im Oktober 2004 wurden ebenfalls zwei Kreaturen gesichtet, die der ersten Kreatur sehr ähnlich waren. Die erste Kreatur wurde tot aufgefunden und die Zoologin, die zur Untersuchung gerufen wurde, sah bei der Anfahrt zum Fundort ebenfalls die zweite Kreatur. Proben der Kreatur wurden von einer Biologin in Texas untersucht, die zu dem Ergebnis kam, das die gefundene Kreatur ein Kojote ist, der an einem sehr schlimmen Fall von Krätze leidete.
* Im April 2006 berichtet MosNews, das der Chupacabra das erste Mal in Russland gesichtet wurden. Die eigentlichen Ereignisse begannen bereits im März 2005 als eine unbekannte Bestie 32 Truthähne über Nacht tötete und aussaugte. Weitere Augenzeugen in der Nachbarstadt berichten von einer Kreatur, die dem Chupacabra entspricht und 30 Schafe tötete und das Blut aussaugte.
Im August 2006 findet Michelle O?Donnell aus Turner, Maine, USA ein Nagetier ähnliche Kreatur mit Reißzähnen. Die Kreatur lag tot am Straßenrand und war von einem Auto erfasst und getötet worden. Es wurden Fotos gemacht und Augenzeugen berichten, dass die Kreatur Hundeähnlich war, aber keinem Hund oder Wolf ähnlich sah. Bevor der Kadaver untersucht werden konnte hatten Geier schon das ganze Skelett freigelegt.
* Im September 2006 erhielt das Lost World Museum die Überreste eines vermutlichen Chupacabras. Das Tier wurde entdeckt und getötet von Geordie Decker und Josh Underwood (15 und 16 Jahre alt) im späten August 2006 in Berkshire, New York, USA. Die Jungen beschrieben den Chupacabra als kleinen Fuchs ähnliche Kreatur, die hüpfte. Das Tier hatte gelbe Augen und einen orangen Haarstreifen, der den grauen Rücken entlang lief.
* Im Dezember 2006 bericht ein Farmer aus Peru, das er eine Kreatur gesehen hat, die dem Chupacabra sehr ähnlich ist. Die Kreatur griff ein Wildschwein auf seiner Farm an. Der Farmer teilte später den Behörden mit, dass er um sein Leben gefürchtet hat als er sah, dass die Kreatur das Wildschwein in Minuten aufgefressen hat. Seiner Beschreibung nach rannte die Kreatur schneller als irgendein Tier das er je gesehen hat.
Im Mai 2007 wurde über ca. 300 tote Schafe in der Region Boyaca, Kolumbien berichtet. Proben des Vorfalls wurden an die Universität von Kolumbien (Universidad Nacional) zur weiteren Untersuchung gesendet.

Fazit

Dem Chupacabras wird oft unterstellt, das er sich nur vom Blut seiner Opfer ernährt, da die Opfer meist mit kleinen Einstichen im Nackenbereich gefunden werden. Die Opfer sind meistens auch völlig blutleer. Allerdings ist sehr ungewöhnlich, dass es in der Natur ein so großes Tier gibt, das sich ausschließlich nur von Blut ernährt. So ein Tier ist bis heute nicht bekannt, der nächste Verwandte wäre die Vampir Fledermaus, die aber nur ein 15 bis 50 Gramm wiegt.
Die angebliche Blutleere ist wahrscheinlich auf das schnelle Zersetzen zurückzuführen. So dass nach einer kurzen Zeit kein Blut mehr gefunden werden kann.
Wahrscheinlich spielt bei der Häufigkeit und Art der Sichtungen noch der Aberglaube eine Rolle, der in den lateinamerikanischen Gebieten noch stark verbreitet ist. Farmer schreiben oft den Verlust eines gerissenen Tieres den übernatürlichen Fabelwesen zu. Ebenfalls wird in der Karibik noch Voodoo ausgeübt, dies könnte die aufgeschlitzten Tierleichen erklären und auch das fehlen von Blut. Das fehlende Blut oder das tote Tier wird dann bei Ritualen Anwendung finden.

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Der Yeti

Dezember 5th, 2010

Der Yeti oder auch Schneemensch ist ein Primaten ähnliches Wesen, das angeblich im Himalaja leben soll. Der westliche Name leitet sich vom tibetanischen Wort “yeh-teh” ab, was so viel heißt wie “kleiner Mann wie Tier”. Ähnliche Fabelwesen sollen auch in anderen Teilen der Erde leben, wie z.B. der Bigfoot in Nordamerika oder der Orang Pendek in Indonesien.

Geschichte
  • Im Jahre 1832 veröffentlichte das “Journal of the Asiatic society of Bengal” die Aussage von B.H. Hodgson, der berichtete, eine Wanderung im nördlichen Nepal gemacht zu haben. Als seine einheimischen Führer eine große zweibeinige Kreatur sahen, die mit langen dunklem Haar bedeckt war, flohen sie ängstlich. Hodgson hat die Kreatur nicht gesehen, aber er vermutet es war ein Orangutan.
  • Im Jahre 1889 wurden die ersten Yeti Fußabdrücke von L.A. Wadell festgehalten. Wadell berichtet, das seine einheimischen Führer die große affenähnliche Kreatur beschrieben, die die Fußabdrücke hinterlassen hat. Er folgerte aus der Beschreibung, dass es sich um einen Bären handelt. Wadell versuchte mehr über diese Kreatur zu erfahren, aber alle Informationen, die er bekommen konnte, waren aus zweiter Hand. Alle Leute erzählten nur von etwas, dass sie mal gehört hatten.
  • Im Jahre 1921 führte Lieutenant Colonel C.K. Howard-Bury eine Gruppe  über den Mount Everest und die Gruppe entdeckte dabei ungewöhnliche Fußspuren in fast 7000 Metern Höhe.
  • N.A. Tombazi, ein Photograph und ein Mitglied der “Royal Geographical Society”, sah eine Kreatur in 5000 Metern Höhe in der Nähe des Zemu Glacier im Jahre 1925. Tombazi berichtet später, das er die Kreatur aus circa 180 bis 280 Metern eine Minute lang beobachtete. Die Kreatur war wie ein Mensch gebaut, ging aufrecht und stoppte plötzlich, um an einem Rhododendron Bush zu ziehen. Die Kreatur war dunkler gegenüber dem Schnee und sie trug keine Kleidung. Beim Abstieg entdeckte Tombazi und seine Gefolgsleute kleine Fußabdrücke, die nur 15 bis 17 cm lang und 5 cm breit waren. Die Abdrücke schienen von einem Zweibeiner zu stammen.
  • Eric Shiptons Foto aus dem Jahre 1951, ein Yeti Fussabdruck

    Eric Shiptons Foto aus dem Jahre 1951, ein Yeti Fussabdruck

    Beim Besteigen des Mount Everest im Jahre 1951 machte Eric Shipton Fotografien von vielen großen Fußabdrücken im Schnee. Die Aufnahmen entstanden in circa 6000 m Höhe und waren der Mittelpunkt vieler Studien und Debatten. Einige Leute glauben, das diese Fotos der beste Beweis sind, während andere glauben, das  die Abdrücke von irdischen Tieren stammen und durch den schmelzenden Schnee verzerrt und vergrößert wurden.

  • Im Jahre 1953 berichten Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay von großen Fußabdrücken, die sie beim Aufstieg auf den Mount Everest gesehen haben. Hillary bezeichnete später die Yeti Berichte als unseriös.
  • Im Jahre 1957 startete Tom Slick, ein Öl Millionär, einige Missionen, die die angeblichen Yeti Berichte untersuchen sollten. Im Jahre 1959 wurden Fäkalien, die angeblich von dem Yeti stammen von Slicks Expedition gesammelt. Die Analyse zeigte, dass eine unbekannte Parasitenart, die noch nicht klassifiziert wurde, zu finden war. Bernard Heuvelmans schrieb, dass jedes Tier seinen eigenen Parasiten hat und dass dies auf ein Wirtstier hindeutet, das noch unbekannt ist.
  • In den Jahren 1960-61 findet eine Expedition (”The Himalayan Scientific and Mountaineering Expedition”) ebenfalls ungewöhnliche Fußabdrücke im Schnee.
  • 1986 berichtet der Bergsteiger Reinhold Messner den Yeti beobachtet zu haben, als dieser hinter einem Baum in Sicht trat.
  • Yeti Sichtungen wurden in den letzten Jahrzehnten weniger Aufmerksamkeit geschenkt, aber es werden immer noch Kreaturen gesehen, wie z.B. von Craig Calonica im Jahre 1998. Er sah angeblich zwei affenähnliche, zweibeinige Wesen auf dem Mount Everest.

Aussehen

Oft wird das Wesen als etwa 2 Meter groß beschrieben und es soll ein Gewicht von ungefähr 200 kg haben. Die gefundenen Fußabdrücke deuten daraufhin, das das Wesen einen maximale Fußlänge von 43 cm hat, aber manchmal sind die Fußabdrücke auch viel kleiner als beim Menschen. Das Fell des Yetis soll zottelig und schwarz bis grau gefärbt sein.
Analysen

Einer der bekanntesten Augenzeugen ist der Südtiroler und Bergsteiger Reinhold Messner. Er hält den Yeti nicht für ein Fabelwesen, sondern für eine Bärenart, die auch als Schneebär oder Tibetbär bekannt ist.

Die meisten Wissenschaftler und Experten halten die aktuellen Beweise, die die Existenz des Yetis beweisen sollen, für nicht überzeugend, da die Beweise ein Resultat von Scherzen, Legenden oder Fehlinterpretationen von irdischen Wesen sind. Aber dennoch bleibt der Yeti eines der berühmtesten Wesen in der Kryptozoologie.

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Der Bigfoot

Dezember 5th, 2010

Bigfoot ist der Name einer großen Kreatur, die angeblich in der abgelegenen Wildnis in den USA und Kanada lebt. Sein angeblicher Lebensraum umfasst das südwestliche Kanada, den pazifischen Nordwesten, die Rocky Mountains, die Wälder im Nordosten der U.S.A und die südlichen Staaten von USA. Ein weiterer Name, der für “Bigfoot” verwendet wird ist “Sasquatch”. Der Bigfoot ist die berühmteste Figur in der Kryptozoologie neben dem Yeti und dem Loch Ness Monster.

Der Anfang

Im Jahre 1958 begann das moderne Bigfoot Phänomen mit Berichten über enorme Fußabdrücke, die in Humboldt Country, Californien, USA gefunden wurden. Die meisten Zusammentreffen mit dem Bigfoot wurden aus der Region des pazifischen Nordwesten gemeldet. Ähnliche Zusammentreffen aus dieser Region ereigneten sich bereits im 18. Jahrhundert, die ebenfalls über überdimensionale menschenähnliche Fußabdrücke berichteten.

Beschreibung
Grafische Darstellung der Bigfoot Sichtungen in den USA

Grafische Darstellung der Bigfoot Sichtungen in den USA

Augenzeugen berichten immer wieder über die selbe Erscheinung, die sehr groß ist, etwa 2,10 m bis 2,70 m, affenähnlich, zweibeinig, mit breiten Schulten, behaart und stark gebaut. Der Kopf der Kreatur ist klein, spritz zulaufend und tief aufgehängt. Manchmal wird der Kopf auch als rund beschrieben. Die Augen sind klein und versteckt unter den starken Augenbrauen. Das Gesicht, die Hände und die Füße sollen unbehaart sein. Die Farbe der Haare soll schwarz, dunkel braun, rotbraun, rötlich, sandfarben, silber oder irgendetwas ähnliches sein.

Die enormen menschenähnlichen Fußabdrücke haben der Kreatur ihren Namen gegeben. Der Ökologe Robert Michael Pyle beschreibt die Abdrücke als gewöhnlich 50cm lang oder länger. Die Abdrücke haben eine Breite von 18-20 cm, viel breiter als der menschliche Fuß. Die Abdrücke haben 5 Zehen, einen doppelten Muskelballen und eine große Wölbung.

Die meisten Sichtungen von Bigfoot erfolgen in der Nacht, dies führt zu der Annahme, dass der Bigfoot eine nachtaktive Kreatur ist. Einige Zeugen berichten auch, dass die Augen der Kreatur eine leichte rote Färbung hatten, dies ist sehr ähnlich zu nachtaktiven Tieren, die bereits bekannt sind.

Ursprung des Namens “Bigfoot”

Die erste formale Nennung von “Bigfoot” wird durch den Kolumnisten Andrew Genzoli am 5. Oktober 1958 gemacht. Die kleine Tageszeitung „Humbolt Timer“ startete an diesem Tag mit einem großen Foto auf der Titelseite. Auf dem Foto war der Bulldozer Fahrer Jerry Crew zu sehen, der einen enormen Gipsabdruck eines Fußabdruckes in den Händen hielt. Die Abdrücke hatte der Arbeiter an einer abgelegenen Strassenbaustelle gemacht. Der Artikel wurde von großen Tageszeitungen aufgenommen und erlangte sogar internationale Aufmerksamkeit.
Ursprung des Namens “Sasquatch”

Das Wort “Sasquatch” wurde durch den Schullehrer J.W.Burns in den 1920er Jahren geprägt. Burns unterrichtete an dem „British Columbia Chehalis Reservat“. Er sammelte Beschreibungen von den Ureinwohnern Amerikas betreffend die große, haarige Kreatur, die in der Wildnis lebt. Burns erkannte, dass mehrere phonetische ähnlich klingende Namen für die Kreatur verwendet werden. So entschloss sich Burns für die schon bekannten Namen wie „sokqueatl“ und „soss-q

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Gedankenkontrolle – ein Ziel der Geheimdienste? Was ist dran und was brachten die Experimente bisher? MK Ultra, das CIA Programm zur Bewusstseinsveränderung.

Im kalten Krieg, 1953, begann die CIA ihre Forschung der Bewusstseinsveränderung. Die Frage war: wie weit lässt sich das menschliche Bewusstsein manipulieren? Code-Name des Programms: MK Ultra. Die besten Techniken zur Kontrolle des Bewusstseins sollten darin erforscht werden.

Ziele von MK ULTRA

Die Ziele des Programms “MK Ultra” umfassten im Grunde zwei Bereiche:

  • Geheimnisse von Feinden erfahren. Eigentlich hatte die CIA schon nach Kriegsende Drogen an NS-Aktiven und Wissenschaftlern ausprobiert. Aber das war zu wenig geplant und hatte teils nicht reparable Schäden zur Folge.
  • Agenten so zu präparieren, dass sie auch unter Verhör und Folter kein Geheimnis preisgeben.

Es wurde u.a. die Wirkung von LSD, Ketamin, Psilocybin, Hypnose getestet. Auch chirurgische Eingriffe wurden vorgenommen. Einige Versuche machte die CIA an Freiwilligen. Weit mehr Versuche aber an schwarzen Gefängnis-Insassen und Insassen von Psychatrischem Anstalten. Diese wussten meist nichts über das Programm und seine Folgen.

Ein CIA Forscher an MK ULTRA berichtet stolz über die ‘optimale Mischung’: totale Bewusstseins-Kontrolle durch Elektroschocks, LSD und suggestive Texte. Diese bestanden aus Tonband-Aufnahmen mit der Stimme des Probanden und wurden über Kopfhörer vorgespielt. – Na klar: reicht allemal, um einem das Hirn zu grillen.

Insiderbericht zu den CIA-Experimenten

Von einem mir bekannten GI hörte ich folgendes:

Sidney Gottlieb (1918-1999), war von 1953 bis 1964 Direktor des MK-ULTRA Projekts der CIA. Der Schwerpunkt seiner Arbeit waren Experimente mit LSD.

Er war Ende der 60er bei der US Army. Auch in seiner Einheit waren meist Schwarze (er selbst ist weiß, aber das nur am Rande). Sie wurden für einige Wochen in ein Ausbildungs-Camp in der Mojawe Wüste verbracht. Es kam das Gerücht auf, dass das Trinkwasser mit Drogen versetzt wurde. Zeitgleich wurden alle mehrmals geimpft. Angeblich, um sie vor dem fremden Klima zu schützen. 60 % der GI’s mußte ins Lazarett. Von ihnen überlebten nur 25% das Wüstencamp.

Er selbst war einige Wochen krank und litt an Schlafstörung und Halluzinationen. Noch heute lebt er mit den Folgen. Mehr als 30 Jahre danach kann er nur 3 Stunden die Nacht schlafen, hat ein übersensibles Gehör und kann im Dunkeln lesen. Er hört, wenn die Nachbarn 2 Zimmer weiter reden und löscht das Licht, um die Zeitung zu lesen.

Würdest du mit ihm tauschen wollen?

Die CIA zieht die Krallen ein

Was brachten die Experimente bisher?

Mit ihrem Projekt wollte die CIA auch herausfinden, ob systemkritische Intellektuelle durch Drogen zu beeinflussen seien. Zu unfreiwilligen Testpersonen wurden auch Schriftstelle wie Allen Ginsberg und Ken Kesey. Der zuständige Abteilungsleiter Robert Helms formulierte es so:

Die „Materialien sollen dazu beitragen, Individuen zu diskreditieren, ihnen Informationen zu entllocken und ihnen Suggestionen und andere Foremen der Kontrolle ihres Bewusstseins einzupflanzen.“

Doch die durchschlagenden Erfolge blieben aus. Die Folge davon: 1973 wurden alle Akten vernichtet, die Projekte eingestellt. Und die Forschung hatte enorme Umfänge angenommen. Folgende MK Ultra Teilprojekte gab es derzeit:

* insgesamt über 184 Projekte in eigenen Forschungseinrichtungen
* 44 Projekte in Universitäten
* 15 in Stiftungen der Pharmaindustrie
* 12 in Krankenhäusern
* drei in Gefängnissen.

Nachdem ein Senatsausschuss die Vorgänge untersucht hatte, versprach die CIA, so etwas nie wieder zu tun. Und der Senat ist der Senat, weil er diese Absage ernst nahm …
Rückschau. Was brachte MK-ULTRA?

MK-ULTRA war ein Geheimnis und der Hoffnungsträger im Kalten Krieg: So könne man bald jeden Menschen steuern, jede Information rausholen. Sein Zweck war

* die Entwicklung der chemischen Techniken des Gehirnwäsche
* Spionage – nie redet ein Agent schöner, als unter den richtigen Drogen …
* Manipulation der Sinne/ Nerven
* ein sogenanntes Wahrheitsserum zu entwickeln. Dementsprechend wurden verschiedene Substanzen durch den CIA als mögliche „Wahrheitsdrogen“ erforscht. Eines davon ist heute noch bekannt: Ecstasy.

Der Initiator: Dr Gottlieb

Dr Gottlieb war fasziniert von Timothy Leary. Er sah sich gern als Bewusstseinspionier in der Agency. Er spezialisierte sich zuerst auf die Entwicklung tödlicher Giftstoffe. Seine heimlichen Kampfmittel waren entworfen, um unbequeme Führer sauber zu ermorden. Sobald sie den US Interessen feindlich waren. Z.B. Fidel Castro in Kuba, Patrice Lumumba im Kongo, Kassem im Irak.

Nachdem er diese Gifte hergestellt hatte, wandte sich Gottlieb den bewusstseinsändernden Stoffen zu. Zuerst mussten seine Mitarbeiter selbst LSD Tests machen. Irgendwann gab es Bedenken wegen der Gesundheit. Die Testpersonen mussten woanders gesucht werden:

Es folgen LSD Versuche an Gefangenen, Geisteskranken und Prostituierten. Hier wächst MK ULTRA zum Großprojekt; mögliche Fehler lassen sich leicht vertuschen. Dr Gottlieb war angeblich auch die Inspiration für Dr. Strangelove in Stanley Kubriks Film von 1964.
LSD im Trinkwasser?

Man hört es immer wieder, aber anscheinend ist es nur ein Gerücht. MK Ultra, bzw. LSD wurde nicht im Trinkwasser amerikanischer Städte getestet. Man wollte es, aber Langley gab kein grünes Licht.

Obwohl die militärische Dimension auch ‘hoch interessant’ war: Dr. Gottliebs Kollege, General William Creasy, befürwortete LSD im Trinkwasser “feindliche“ Städte als „menschliche“ Alternative zum Einäschern ihrer Einwohner mit thermonuklearen Waffen.

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KGB ist eine russische Abkürzung und bedeutet übersetzt “Komitee für Staatssicherheit”. Der KGB war der Name des sowjetischen Auslandsgeheimdienstes. Der KGB wurde im Jahr 1954 aus den Abteilungen des Inlandsgeheimdienstes NKWD und des Innenministeriums MWD gegründet.

KGB Emblem, ein Schwert und Schild

KGB Emblem, ein
Schwert und Schild

Nach dem Putschversuch im August 1991, in dem der damalige KGB-Vorsitzende verwickelt war, wurde die Behörde am 6. November 1991 aufgelöst. In Russland wurden die Aufgaben von dem neuen Geheimdienst FSB (?Federalnaja Sluschba Besopasnosti Rossijskoi Federazii?, übersetzt: Föderaler Sicherheitsdienst) übernommen. In Weißrussland trägt der Geheimdienst weiterhin den Namen KGB.

Aufgaben

Die Hauptaufgabe des KGB bestand in der Bewachung von Mitgliedern der Partei- und Staatsführung, der Gegenspionage, der Auslandsspionage sowie der Kontrolle und Beseitigung von Regimegegnern innerhalb der früheren Sowjetunion.

Der KGB verließ sich besondern auf menschliche Quellen, d.h. es wurden Informationen durch Agenten, Kontaktmänner oder Informanten erhalten. Der KGB wertete dann die erlangten Daten aus. Die westlichen Geheimdienste verlassen sich mehr auf Bildaufklärung und dem Abfangen von Nachrichten, um ihre Ziele zu erreichen. Durch diese ungewöhnliche Arbeitsweise erwies sich der KGB als besonders anfällig für gesteuerte Falschmeldungen.

Organisation

Der Geheimdienst war in Hauptverwaltungen unterteilt. Eine Übersicht der Hauptverwaltungen mit ihren zu gehörigen Aufgaben sind:

* Erste Hauptverwaltung: Zuständig für Auslandsoperationen und Sammeln von Geheimdienstinformationen
* Zweite Hauptverwaltung: Zuständig für politische Kontrolle der Genossen (Bürger) und die Überwachung ausländischer Touristen, Diplomaten und anderer Staatsgäste in der Sowjetunion
*

Dritte Hauptverwaltung: Gehörte eigentlich zum Verteidigungsministerium nicht zum KGB, die Abteilung war aber im KGB-Gebäude am Dserschinskiplatz, Moskau untergebracht. Sie war zuständig für die militärischen Gegenspionage und der politischen Überwachung der Roten Armee. Der militärische Geheimdienst GRU war dieser Hauptverwaltung untergeordnet.
* Fünfte Hauptverwaltung: Wurde erst später zur Entlastung der Zweiten Hauptverwaltung gegründet. Zuständig für die Kontrolle der russischen Minderheiten, der Kirche und der “Intelligenzija” (gebildete Schicht). Ebenfalls nahm die Hauptabteilung Zensuren von Publikationen vor.
* Siebte Hauptverwaltung: Zuständig für die Entwicklung von technischer Ausrüstung zur Überwachung und Spionage.
* Achte Hauptverwaltung: Zuständig für Kommunikation, Entwicklung von Telekommunikations-Ausrüstung und unterstützend tätig für die anderen Hauptverwaltungen bei dem Thema Kryptografie. Aussenden hielt die Abteilung den Kontakt zu KGB-Stationen in Übersee.
* Neunte Hauptverwaltung: Zuständig für Personenschutz. Die Verwaltung hatte zu diesem Zweck 40000 uniformierte Wachen und Bodyguards zur Verfügung. Sie stellte Leibwächter für hochrangige Parteifunktionäre, deren Familien und wichtige Regierungseinrichtungen bereit. Es wurden ebenfalls Lager von nuklearen Sprengköpfen oder deren Einrichtungen bewacht. Außerdem war diese Hauptverwaltung für den Betrieb der VIP U-Bahn unter Moskau verantwortlich. Nach Auflösung des KGB wurde die Hauptverwaltung der Federal Protective Service (FPS) unter Präsident Boris Yeltsin.
* Sechzehnte Hauptverwaltung: Eine aufgewertete Abteilung, die verantwortlich für den Betrieb der Regierungstelefone und Telegraphensystem der USSR war.
* Grenzwachen Verwaltung: Die 245000 Mann starke Kraft diente der Sicherung der Grenzen und bekämpfte Schmuggler an den weiten Grenzen der USSR. Sie setzen auch große See- und Luftkontingente ein.

Der KGB enthielt auch noch die folgenden unabhängigen Sektionen oder Abteilungen:

* KGB Personalabteilung
* Sekretariat des KGB
* KGB Technisches Unterstützungspersonal
KGB Finanzabteilung
* KGB Archive
* Administrationsabteilung des KGB
* CPSU Komitee
* KGB OSNAZ (Spezielle Operationen Abteilung) – wie: Apha Gruppe, Beta Gruppe, Delfin und Vympel. Informationen über deren Missionen oder Kontrolle ist unklar
* Kreml Wachen – außerhalb der Kontrolle der Neunten Hauptverwaltung. Sie stellten uniformierte Wachen für den Kreml und Leibwächterdienste für das Präsidium.

Bekannte KGB-Operationen
  • Alger Hiss (hochrangiger US Regierungsbeamter) soll angeblich für den KGB spioniert haben, dies konnte allerdings nie bewiesen werden.
  • Robert Hanssen, FBI Agent, versorgte den KGB mit Informationen über die amerikanische Gegenspionage.
  • Aldrich Ames war ein Doppelagent und KGB-Maulwurf in der CIA.
  • Ethel und Julius Rosenberg wurden hingerichtet, weil Sie Informationen über das amerikanische Atomprogramm an den KGB weitergeleitet haben.

  • Melita Norwood schleusste 40 Jahre lang Geheimnisse zum KGB

Der KGB führte gelegentlich Attentate durch, die aber hauptsächlich auf Überläufer verübt wurden. Oft half der KGB auch Geheimdiensten anderer Staaten bei Attentaten. Ein berühmtes Beispiel ist die Ermordung von Georgi Markov, bei dem der bulgarische Agenten einen vom KGB entwickelten Regenschirm für den Mord benutzten.

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NSA – Amerika

Dezember 3rd, 2010
Der amerikanische Geheimdienst NSA (National Security Agency) wurde zu Beginn der 40er Jahre des 20. Jahrhunderts von US-Präsident Harry Truman ins Leben gerufen. Die NSA beschäftigt sich mit dem Abhören ausländischer Nachrichtendienste. Genauere Angaben über die Aufgaben der NSA sind nicht bekannt und wird bereits seit Jahren streng gehütet. Die Zentrale der NSA liegt in Fort Meade in Maryland.
Zahlen und Fakten

Hauptquartier der NSA in Maryland,USA

Hauptquartier der NSA in Maryland,USA

Zur Gründungszeit in den 40er Jahren war die NSA eine Unterabteilung des DoD ( Department of Defense ), dem Verteidigungsministerium. Aus der NSA ist ein wahrer Geheimdienst Gigant mit mehr als 16.000 Mitarbeitern geworden. Das über eine eigene Autobahn erreichbare Areal hat mehr als 18000 Parkplätze.

Abhörsystem Echelon

Um die weltweiten Nachrichten abzuhören soll die NSA ein Abhörsystem namens Echelon besitzen. Das System soll Emails, Telefonate, Faxe und Gespräche abhören. Die Aufzeichnungen werden auf  Schlüsselworte hin untersucht und gefiltert und bei Interesse von Agenten untersucht.

NSA Vertschlüsselungssysteme

Die NSA ist verantwortlich für die Verschlüsselungskomponenten in den folgenden Systemen. Die technischen Details dieser Komponenten sind streng geheim und deswegen nicht veröffentlicht worden.

  • EKMS – Elektronischer Schlüssel Management System
  • FNBDT – Geschützte schmal Band Sprach Standard
  • Fortezza – Verschlüsselungskarte im Format PC Card, für den Zugang zu den Sicherheitsinformation System
  • KL-7 ADONIS – off-line Chiffriermaschine nach dem 2. Weltkrieg bis 1980er
  • KW-26 ROMULUS – Elektronische in-line Fernschreiber Verschlüsselungsmaschine (1960er?1980er)
  • KW-37 JASON – Flottenfunk Verschlüsselung für die US Navy (1960er?1990er)
  • KY-57 VINSON – Taktisches Funk Verschlüsselung für Sprache
  • SINCGARS – Taktische Funk Kryptographie mit gesteuerten Frequenz “Hopping”
  • STE – geschütztes Telefon
  • STU-III – veraltetes geschütztes Telefon
Siegel der NSA

Siegel der NSA
Alte und neue Aufklärungs Aktivitäten
  • Ultra – krypographische Aufklärungsaktivitäten während des 2. Weltkrieges
  • Magic (cryptography) – erlangte Aufklärungsinformationen, durch das Entschlüsseln von japanischen Codes ,die für Nachrichten von diplomatischen Beamten benutzt wurden
  • Purple code – Chiffriermaschine der Japaner, Codename: Purple.

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CIA – Amerika

Dezember 3rd, 2010

Die Central Intelligence Agency (übersetzt: “Zentrale Informationsbehörde”) ist ein amerikanischer Geheimdienst mit Hauptsitz in Langley, Virginia. Die Hauptaufgabe ist die Analyse, Beschaffung und Auswertung von Informationen über ausländische Regierungen, Personen, Gruppen und Vereinigungen. Die ausgewerteten Informationen werden anderen amerikanischen Regierungsbehörden zur Verfügung gestellt. Der Schwerpunkt liegt in der Auswertung personenbezogener Informationen, also menschlicher Quellen (auch Informanten).

Gründung

Das Siegel der CIA

Das Siegel der CIA

Die Gründung der CIA war zwingend nötig, da zu Beginn des Kalten Krieges, eine starke Spionage Abteilung benötigt wurde. Die zu der damaligen Zeit existierende CIG ( Central Intelligence Group ), aus der die CIA hervorging, war mit der neuen Aufgabe überfordert. Deswegen wurde die CIA im September 1947 von Präsident Harry S. Truman gegründet. Vor der CIG war das Büro für Strategische Dienste (OSS ? Office of Strategic Services) mit den Aufgaben betreut.

Einmischung

In Gegensatz zu vielen anderen Geheimdiensten, ist es dem CIA gestattet sich in die Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen, das bedeutet, das die CIA politische Einflussnahme ausüben kann. Viele Länder Regierungen, auch demokratische Regierungen, wurden mit Hilfe der CIA gestürzt, z.B. Iran (1953), Guatemala (1954), Brasilien (1964) und Chile (1973).

Bekannte Operationen
  • Operation Ajax – Sturz der Regierung im Iran 1953
    Rekrutierungswerbung der CIA

    Rekrutierungswerbung der CIA
  • Operation Mockingbird – Einflussnahme auf die Medien inländischer und ausländischer Medien 1953
  • Jennifer-Projekt – Bergung eines sowjetischen U-Bootes vor Hawaii 1968
  • Phoenix Programm – Isolierung und Ausmachung bestimmtes Subjekte im Vietkong Netzwerk (VCI) 1969-1970
  • MKULTRA – Gedankenkontroll-Experimente und Wahrheitsdrogen 1950-1970
  • Schweinebucht – CIA gestützte Invasion von Exilkubanern 1961

The World Factbook

Eine sehr bekannte Quelle für Länderinformationen ist das CIA “The World Factbook”. Alle Länder der Erde sind hier mit detaillierten Informationen aufgelistet. Die Daten enthalten Informationen über Geographie, Menschen, Industrie, Militär, Kommunikation, Transportwesen und viele andere Statistiken.

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Mossad ist die Kurform von “HaMossad leModi

Gründung

Das Siegel des Mossad

Das Siegel des Mossad

Der Geheimdienst Mossad wurde am 1. April 1951 durch eine Fusion mit den Einrichtungen “Zentralinstitut für Koordination” und “Zentralinstitut für Aufklärung und Sicherheit” gegründet.
Weitere wichtige israelische Geheimdienste sind der Militärgeheimdienst “Aman” (gegenwärtiger Leiter Chef Aharon Seevi) und der Inlandsgeheimdienst “Schin Bet”, auch Schabak genannt.

Mossad Direktoren
  • 1951-1952 Reuven Shiloah

Bekannte Operationen

* Der Mossad spürte den Nazi-Kriegsverbrecher Adolf Eichmann in Argentinien auf und brachte ihn nach Israel zum Verhör. (Mai 1960)
* Der Mossad Agent Eli Cohen leitet wichtige Informationen aus der syrischen Regierung an Israel weiter. Cohen wurde enttarnt und in Damaskus gehängt. (1960er)
*

Der Mossad kann mit der Hilfe von Informationen seines Agenten Wolfgang Lotz mehrere deutsche Ingenieure ermorden, die am ägyptischen Raketenprogramm beteiligt waren. (1962, 1963)
* Mossad Agenten kapern acht Raketenboote, die Frankreich für Israel gebaut hat, die Präsident Charles de Gaulle aber nicht ausliefern lassen wollte. (Dezember 1968)
* Der Mossad schaltet gezielt mit Mordanschlägen das arabische Terrornetzwerk “Schwarzer September” aus. (1970er)
* Ein irakischer Kernreaktor wird von der israelischen Luftwaffe, nach intensiven Untersuchungen, zerstört. (1981)
* Der Mossad entführt den israelischen Atomtechniker Mordechai Vanunu. Vanunu hatte Informationen über das israelische Atomwaffenprogramm an die Presse weitergegeben. (1986)
* Mossad Agenten töteten in einem PLO-Stützpunkt in Tunis Abu Jihad, einen führenden Planer von PLO Terroranschlägen. (April 1988)
* Der Mossad organisiert die Schleusung jüdischer Flüchtlinge aus aller Welt nach Israel.

Bekannte Fehlschläge

* Mehrfach wurden Mossad Agenten mit gefälschten Pässen oder beim Versuch falsche Papiere zu bekommen, verhaftet. Dies führte zu diplomatischen Schwierigkeiten zwischen Israel und der betroffenen Nation.
* Mossad Agenten töteten in Lillehammer, Norwegen versehentlich den algerischen Kellner Ahmad Boushiki, den sie für Ali Ahmad Salameh hielten, den Chef der PLO-Sicherheitsabteilung. Ali Ahmad Salameh soll den Überfall bei den Olympischen Spielen in München geplant haben. Daraufhin wurden fünf israelische Agenten von einem norwegischen Gericht für schuldig befunden und zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. (1974)
* Ein Giftattentat auf Hamas-Führer Khalid Meshaal in Jordanien scheiterte. Dieser Misserfolg zwang Israel mehrere politische Zugeständnisse gegenüber Jordanien zu machen. (1997)

Angebliche Operationen des Mossad
  • Der Mossad soll angeblich die Ermordung des deutschen Politikers Uwe Barschel durchgeführt haben. (Theorie von Victor Ostrovsky)
  • Die Ermordung von Gerald Bull soll angeblich vom Mossad begangen worden sein, da der kanadischen Techniker für den Irak eine Superkanone entwickeln wollte.

Aufgrund seiner extremen Geheimhaltung gehört der Mossad zu den Geheimdiensten, der verstärkt in Verschwörungstheorien auftaucht.

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FBI – Amerika

Dezember 3rd, 2010

Der amerikanische Geheimdienst F.B.I. ( “Federal Bureau of Investigation”, übersetzt Bundesuntersuchungsbehörde) wurde am 26. Juli 1908 gegründet. Der Name für die Hauptermittlungsbehörde des  Justizministeriums lautete bis 1936 “Bureau of Investigation” (BOI). Der Gründer des BOI war Charles Joseph Bonaparte während der Amtszeit von Präsident Theodore Roosevelt.
Die Aufgaben des FBI sind Aufrechterhaltung von Recht und Gesetz, Schutz vor terroristischen Aktivitäten und Unterstützung und Überwachung untergeordneter Behörden und Organisationen.

Ziele heute

Das Siegel des FBI

Das Siegel des FBI

Heutzutage besteht die meiste Arbeit in der Verfolgung von Terrorismus, Drogenhandel, Spionage, Gewaltverbrechen und Wirtschaftsverbrechen , wobei die höchste Priorität dem Anti-Terror zu fällt. Seit 1949 gibt es die “Top Ten Most Wanted”, eine Liste der 10 meistgesuchten Verbrechern, die die Bevölkerung vor Straftätern warnt und um Mithilfe bittet.

Personal

Über die Jahre ist die Anzahl von Ermitteln auf über 11000 Spezial-Agenten gestiegen. Die eigentliche Arbeitskraft erstreckt sich auf über 18000 Personen. Viele der Agenten werden im Ausland eingesetzt oder arbeiten in Botschaften der USA. Ausgebildet wurden alle Agenten in Quantico, Virginia, dem Ausbildungslager des FBI. Des Weiteren verfügt das FBI über 1000 uniformierte Sicherheitskräfte, die das J. Edgar Hoover Gebäude, die FBI Akademie und die Marine Chor Ausbildungslager in Quantico schützen.

Beitragsseiten
FBI – Amerika
Direktoren
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Direktoren des Bureau of Investigation (BOI) von 1908?-1935

*

Stanley Finch (1908?-1912)
* A. Bruce Bielaski (1912?-1919)
* geschäftsführender Direktor: William E. Allen (1919)
* William J. Flynn (1919?-1921)
* William J. Burns (1921?-1924)
* J. Edgar Hoover (1924?-1972)

Direktoren des Federal Bureau of Investigation (FBI) von 1936-heute

Am 1. Juli 1932 wurde die damalige Abteilung umbenannt in ?United States Bureau of Investigation?. Ein Jahr später am 1. Juli 1933 wurde es mit dem ?Bureau of Prohibition? verbunden und wurde als Abteilung für Untersuchungen bekannt (?Division of Investigation?). Letztendlich wurde die Abteilung im Jahr 1935 zum heute bekannten FBI ? ?Federal Bureau of Investigation?. Nach dem Tod von J. Edgar Hoover wurde die Amtszeit eines FBI Direktors auf maximal 10 Jahre festgelegt.

Die FBI Direktoren nach dieser Periode sind:

* J. Edgar Hoover (1924?-1972)
* geschäftsführender Direktor: Clyde Tolson (May 2?3, 1972)
* geschäftsführender Direktor: L. Patrick Gray (1972-?1973)
* geschäftsführender Direktor: William D. Ruckelshaus (1973)
* Clarence M. Kelley (1973?-1978)
* geschäftsführender Direktor: James B. Adams (1978)
* William H. Webster (1978?-1987)
* geschäftsführender Direktor: John Otto (1987)
* William S. Sessions (1987-?1993)
* geschäftsführender Direktor: Floyd I. Clarke (1993)
* Louis J. Freeh (1993?-2001)
* geschäftsführender Direktor: Thomas J. Pickard (2001)
* Robert S. Mueller III (2001?-Heute)

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Das Echolon

Dezember 3rd, 2010

Das Echelon Netzwerk ist das größte Informations- und Analysenetzwerk unserer Geschichte. Das Spionagenetzwerk beschäftigt sich mit dem Abfangen von elektronischen Kommunikationen weltweit. Betrieben wird das Netzwerk von der UKUSA Gemeinschaft. Die Gemeinschaft besteht aus den Staaten USA, UK, Australien, Neuseeland und Kanada. Echelon ist in der Lage Funk-, Satellitenübertragungen, Telefongespräche, Fax und Emails überall auf der Welt aufzuzeichnen.

Auswertung

Antenne 4 der früheren Echelon Aufklärung-Sammelstation in  Silvermine, Cape Peninsula, Südafrika (Foto GNU)

Antenne 4 der früheren Echelon Aufklärung-Sammelstation in Silvermine, Cape Peninsula, Südafrika (Foto GNU)

Echelon ist nicht nur in der Lage 3 Milliarden Gespräche pro Tag aufzuzeichnen, sondern kann die Gespräche ebenfalls auswerten. Ebenfalls sind mehrere Supercomputer sind in der Lage, die aufgezeichneten Signale zu sortieren. Bei der Sortierung kann auf Schlüsselwörter gefiltert werden oder nach Inhalt des Gespräches. Nach neusten Einschätzungen soll sogar das Identifizieren von bestimmten Stimmen möglich sein, um Verdächtige auf der ganzen Welt ausfindungzumachen. Aber eine solche Datenmenge ist schwer zu durchsuchen, so dass Informationen meist nicht rechtzeitig oder gar nicht gefunden werden. Anschläge wie z.B. auf das Worldtrade Center (2001) sind deswegen schwer zu verhindern.

Netzwerkaufbau

Das Echelon Netzwerk besteht aus vielen Bodenstationen, die den Informationsverkehr überwachen und nahezu 90% des Internetverkehrs filtern können. Des Weiteren gibt es mehrer Spionagesatelliten, die im Tiefenall lauschen und die meisten Funk-, Satelliten-, Handy-, Mikrowellenübertragungen und Fiber-Optik aufzeichnen.

Bodenstationen

Dies ist eine Liste der bekannten und vermuteten Bodenstationen, die sich am Echelon Netzwerk beteiligen:

Die größten Bodenstationen:

Fort Meade (Maryland, US) (Hauptgebäude der NSA)

  • Geraldton (westliches Australien, Australien)
  • Menwith Hill (Yorkshire, UK)
  • Misawa Air Base (Japan)
  • Morwenstow (Cornwall, UK)
  • Pine Gap (Nördliches Territorium, Australien)
  • Sabana Seca (Puerto Rico – US)
  • Sugar Grove (West Virginia, USA)
  • Yakima (Washington, US)
  • Waihopai (Neuseeland)
  • Die folgenden Stationen sind Informationssammelstationen der US Informationsbehörden und anderer Alliierter:

    • Alert (Ellesmere Island, Nunavut, Kanada)
    • Agios Nikolaos (Cyprus – UK)
    • Bad Aibling (Germany – US)
    • Bremerhaven (Germany – UK)
    • Buckley Field (Colorado, US)
    • Chicksands (Bedfordshire, UK)
    • Diego Garcia (Indian Ocean – US-UK)
    • Digby (Lincolnshire, UK)
    • Elmendorf Air Force Base (US)
    • Feltwell (Norfolk, UK)
    • Fort Gordon (Georgia, US)
    • Gander (Neufundland and Labrador, Kanada)
    • Gibraltar (UK)
    • Guam (Pacific Ocean, US)
    • Karamursel (Turkey – US)
    • Kunia (Hawaii, US)
    • Leitrim (south of Ottawa, Kanada)
    • Malta (Malta – UK)
    • Masset (British Columbia, Kanada)
    • Medina Annex (Texas, US)
    • Osan Air Base (Süd-Korea, US)
    • Rota (Spanien – US)
    • Shoal Bay (Northern Territories, Australien)
    • Silvermine (near Cape Town, Süd Afrika – US)
    • Tangimoana (Neuseeland)
    • West Cape (Exmouth Gulf, Australien – US)
    Weiterführende Links

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    Men in Black – MIB

    Dezember 2nd, 2010

    In UFO Verschwörungstheorien steht der Begriff “Men in Black” (MIB) für eine angebliche Gruppe von Männern, die in schwarzen Anzügen gekleidet sind und vorgeben Regierungsagenten zu sein. Die “Men in Black” versuchen Augenzeugen von UFO Sichtungen einzuschüchtern oder zu bedrohen.

    Überblick

    Es gibt einige Variationen, aber typischer Weise wird ein wahrscheinlich glaubhafter Zeuge, der über eine UFO Sichtung berichtet, von einem Mann oder mehreren Männern besucht. Die Person oder Personen sind in schwarzen Anzügen gekleidet, daher haben die Berichte auch ihren Namen ? Men in Black. Die Männer geben vor Regierungsagenten zu sein oder der Zeuge nimmt das anhand ihres Auftretens an. Die MIB zeigen oft überzeugend aussehende Behördenabzeichen und fordern die Zeugen auf ihre Aussage zu widerrufen und alle Fotografien oder physischen Beweise über eine UFO Sichtung den Beamten zu übergeben. Falls ein Zeuge sich weigert oder die Befugnis der MIB anzweifelt, wird der Zeuge auf subtile oder weniger subtile Art bedroht. Drohungen werden als körperliche Gewalt oder andere Maßnahmen gegen den Zeugen und seiner Familie interpretiert.

    Es ist nicht bekannt, ob diese Drohungen in die Tat umgesetzt wurden. Verweigerer oder inkooperative Leute haben von anschließenden Begegnungen berichtet, wo sie verfolgt oder zusammen geschlagen wurden. Viele Zeugen neigen dazu ihren Job zu verlieren oder in irgendeiner Form miskreditiert zu werden. Häuser wurden angeblich durchsucht oder niedergebrannt, um Beweise zu zerstören oder die Zeugen zum Schweigen zu bringen.

    Berichten zu Folge fahren die MIB oft große alte Automodelle, typischerweise Cadillacs. Manchmal sollen Sie auch mit schwarzen Helikoptern fliegen.

    .Zusammentreffen

    * Maury Island Zwischenfall

    Der erste MIB Bericht wurde am 21. Juni 1947 gemacht. An diesem Tag hat der Seemann Harold Dahl behauptet 6 UFOs nahe “Maury Island” (eine Halbinsel von Vashon Island in Puget Sound, nahe Tacoma, Washington, USA) gesehen zu haben. Als sie die UFOs sahen waren Dahl, sein Sohn und zwei andere Männer waren auf dem Boot. Während des Zwischenfalls machte Dahl mehrere Fotografien der UFOs. Ein UFO goss etwas das wie heiße Asche aussah auf sein Boot und verletzte dabei seinen Sohn und tötete seinen Hund, der ebenfalls an Bord war.
    Dahl berichtet, das am nächsten Morgen ein Mann bei ihm zu Hause eintraf und ihn zum Frühstück einlud. Der Mann war sehr groß, muskulös und trug einen schwarzen Anzug. Der Mann fuhr einen 1947 Buick.
    Dahl berichtete, dem vermutlichen Regierungsbeamten, von allen Details des Zwischenfalls. Daraufhin gab der Mann Dahl eine Warnung oder wie Dahl es auffasste eine Drohung, das Dahls Familie etwas zu stoßen könnte, wenn er weiterhin Berichte über seine Sichtung erzählt.
    Dahl erklärte später das die UFO Sichtung nur ein Scherz war. Aber er behauptete auch, dass die Sichtung wahr ist, aber es das Gegenteil behaupten musste, um seine Familie zu schützen.

    * Bender und Parker

    Alfred K. Bender glaubte die Geschichte von Dahl und druckte sie in seinem Newsletter ab. Im Jahr 1953 behauptet Bender von drei Männern in Schwarz besucht worden zu sein und ermahnten ihn seine UFO Forschungen zu stoppen. Benders Aussage wurde in dem Buch von Gray Barker “They Knew Too Much About Flying Saucers” abgedruckt.

    Ebenfalls berichtet Historiker Mike Dash, dass einer der ersten MIB Zusammentreffen im Jahr 1953 war. Als der Direktor Albert K. Bender des “International Flying Saucer Bureau”, eine der ersten und größten UFO Organisationen, von drei dunkel gekleideten Männer besucht wurde. Sie drohten Bender mit Gefängnis, falls er irgendjemand von UFOs erzählt. Bender war so erschrocken, dass er die Organisation schloss und seine Nachforschungen in Bezug auf UFOs sofort einstellte.

    Benders Beharren, das er zum Schweigen gezwungen wurde, wurde zum Teil des allgemeinen UFO Wissens und Geschichten. Die Geschichte wurde weit verbreitet durch Benders Freund, dem Schreiber Gray Barker.

    Clark schreibt außerdem, das seit Mitte der 1950er Jahren die Legende der “Men in Black” ein fester Bestandteil der Vorstellung vieler UFO Anhänger geworden ist. Aussagen über MIB werden seit dem berichtet und hören bis zum heutigen Tag nicht auf.

    Offizielle Regierungsbehörde ?

    James Bamford berichtet in seinem Buch ?NSA ? Die Anatomie des mächtigsten Geheimdienstes der Welt? kurz über die ?Men in Black?. Angeblich soll die National Security Agency (NSA) ein Sonderkommando besitzen, das das Hauptquartier der NSA in Fort Meade, Maryland, USA bewacht. Dieses Sonderkommando sollen die MIB sein.

    Mögliche Erklärungen

    *

    “Men in Black” Berichte weisen sehr oft “High Strangeness” oder den “Oz Factor” (geprägter Ausdruck durch Ufologe Jenny Randles) auf. Beide Ausdrücke werden benutzt um eine merkwürdiges Empfinden von Anderssein oder eine traumartige Verfremdung zu beschreiben, die UFO Berichte begleitet. Einige Berichte führen zu der Spekulation, dass die MIB Zeugenaussagen nicht Teil der objektiven Realität sind, sondern eher ein veränderter Bewusstseinszustand wie imaginäre Persönlichkeiten, Nachtlähmung oder hypnotische Zustände.
    * Es wird vermutet, das einige “Men in Black” Berichte aufgrund von FBI und “Secret Serrvice” Personal entstanden ist, die UFO Zeugen eingeschüchtert haben.
    * Die Existenz des Phänomens ist höchst fraglich. Der Inhalt der Verschwörungstheorie will der Bevölkerung einen bestimmten Glauben vermitteln. Die Eigenart, Verhalten und Kleidung der MIB soll darauf schließen, das diese Personen Aliens oder Alien-Mensch Hybriden sind. Ihre Aufgabe ist es jeden physischen Beweis zu vernichten, der die Verwicklung der Aliens auf den Planeten Erde beweist.
    Andere glauben, das die MIB Regierungsagenten sind, die sich mit Absicht so kleiden und merkwürdig benehmen, um UFO Augenzeugen in Misskredit zu bringen, falls Sie über das Zusammentreffen berichten.

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    Die Glühbrinen-Verschwörung

    Dezember 2nd, 2010

    Es wird allgemein angenommen, dass die Glühbirnenhersteller bereits Glühbirnen herstellen können, die eine fast unbegrenzte Lebensdauer besitzen. Um die eigene Industrie nicht zu gefährden, haben die Hersteller beschlossen diese Erfindung nicht zu vermarkten, sondern lieber die Existenz eines solchen Produktes zu leugnen. Grossen Einfluss auf die Entwicklung oder besser gesagt auf die Unterdrückung von fortgeschrittenen Technologien soll das Glühlampenkartell gehabt haben.

    Das Glühlampenkartell
    Ist es nur ein Mythos oder gibt es die Ewigkeitsglühbirne  wirklich? (Foto Quelle:Pixelquelle)

    Ist es nur ein Mythos oder gibt es die Ewigkeitsglühbirne wirklich? (Foto Quelle:Pixelquelle)

    Es gab wirklich ein internationales “Glühlampenkartell”, auch Phoebus Kartell genannt, das am 23.12.1924 gegründet wurde. Die Glühlampenhersteller International General Electric (USA), Osram/Siemens (Deutschland), Tungsram (Ungarn), Compagnie des Lampes, GE Overseas Group und Associated Electrical Industries (Großbritannien) steuerten die Entwicklungen dieses Industriezweiges. Die Ziele des neuen Kartells waren eine gemeinsame Entwicklung durchzuführen, die Zusammenarbeit der Kartellmitglieder sicherzustellen, den Qualitätsstandard zu halten, bessere Ausnutzung der Fabrikationsmöglichkeiten für die Lampenherstellung, Steigerung der Wirtschaftlichkeit von Glühlampen und deren internationaler Absatz.
    Eine der ersten Absprachen des Kartells war, das eine Glühlampe nur eine Lebensdauer von 1000 Stunden aufweisen sollte (Absprache nach dem 2. Weltkrieg). Deswegen musste die Lebensdauer von Glühlampen in einige Länder drastisch reduziert werden, um die neuen Kartellanforderungen zu erfüllen. Zeitgleich wurden die Preise der Glühlampen erhöht, da keine Konkurrenz auf dem Markt vorhanden war, die bessere Produkte hätte liefern können.
    Andere Länder, die nicht dem Kartell angeschlossen waren, haben ihre eigenen Standards entwickelt. So gab es schon z.B. in der Sowjetunion und in Ungarn Glühbirnen, die eine Lebensdauer von 5000 Stunden hatten.

    Die Super Glühbirne von Dieter Binninger

    Dieter Binninger entwickelte eine Glühlampe, die weit mehr als 150000 Stunden hielt. Diese Erfindung brauchte fast 10 Jahre von der Idee bis zur Fertigstellung. Die Idee für die Super Glühbirne ließ er sich patentieren und wollte die Glühbirne zusammen mit der DDR Firma Narva produzieren. Jedoch kam Binninger kurz nach Abgabe seines Angebotes bei einem Flugzeugabsturz mit seiner Privatmaschine ums Leben. Deswegen wurde diese Glühlampe nie produziert.
    Diese neue Glühlampe sollte aber eher die Monopolstellung auf dem Markt der Signalanlagen angreifen. Die Monopolstellung der normalen Haushaltsglühlampe war nie in Gefahr. Die Binninger Glühbirne verbraucht nämlich 50 % mehr Strom als eine herkömmliche Glühlampe und würde so auf die Dauer gerechnet mehr Kosten verursachen als die gewöhnlich kurzlebige Variante. Bei Glühlampen in Verkehranlagen z.B. würde es aber durchaus Sinn machen die Binninger Glühlampe, auch Ewigkeitsglühlampe genannt, einzusetzen, da diese Stellen schwer zu erreichen sind. Hier würden die zusätzlichen Stromkosten nicht ins Gewichtfallen.

    Fakten gegen eine Glühbirne mit superlanger Lebensdauer

      Viele Kritiker bestreiten die Theorie der Ewigkeitsbirne für den Hausgebrauch, eine Glühbirne, die über eine extrem lange Lebensdauer verfügt. Diese technischen Aspekte sprechen gegen eine solche Erfindung:

    • Durch das ständige Verdampfen von Wolframatomen vom Glühfaden wird Material abgetragen, das früher oder später zum Reißen des Fadens führt.
    • Die Lebensdauer lässt sich durch mehrere Faktoren beeinflussen wie dicke des Glühfadens oder die Größe des Glaskolbens. Leider führen Maßnahmen zur Erhöhung der Lebensdauer auch gleichzeitig zur Senkung der Lichtausbeute.
    Fazit

    Das Phoebus Kartell wurde aufgelöst, aber bis heute halten sich Gerüchte, das die internationalen Glühlampenhersteller Absprachen halten, um die technische Entwicklung absichtlich zu verzögern oder aufzuhalten.

    .

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    Das Brummton-Phänomen

    Dezember 2nd, 2010

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    Die Chemtrail Theorie ist die angebliche Erklärung für das Phänomen betreffend den Streifen, die hinter Flugzeugen in großer Höhe entstehen. Solche Streifen werden gewöhnlich als Kondensstreifen bezeichnet und sind auf die Kondensation von Wasserdampf zurückzuführen, die vom Flugzeug über die Turbinen abgegeben werden. Viele Leute glauben, dass kein Unterschied zwischen Chemtrails und Kondensstreifen existiert. Andere Leute behaupten, das diese Chemtrails anders sind als die wasserbasierten Kondensstreifen und das diese auch andere Eigenschaften haben als Kondensstreifen. Diese Leute glauben, dass die Streifen aus chemischen Dämpfen bestehen.

    Entstehung
    X Formation von Chemtrails?

    X Formation von Chemtrails?

    Die Chemtrail Theorie wurde der breiten Öffentlichkeit in der Mitte der 1990er Jahre bekannt. Chemtrails wurden in vielen Radio Programmen diskutiert wie in Radiosender Art Bell, der in Nevada, USA sendet. Der Radiosender befasst sich mit paranormalen und verschwörungstheoretischen Themen. Einem FAQ zu Folge, der sich auf der Webseite von Jeff Rense (populärer Verschwörungstheoretiker) befindet,  sehen Chemtrails wie gewöhnliche Kondensstreifen aus, aber sie sind viel dicker und dehnen sich über den ganzen Himmel aus. Außerdem treten sie in verschiedenen Mustern auf wie X-Formationen, kleine Gitter, parallele Linien oder gekreuzte Schraffuren. Anstatt schnell zu verschwinden expandieren die Chemtrails und in circa 30 Minuten werden sie zu büschelartigen Formationen, die zusammentreffen und eine einzige Formation bilden. Die Formationen haben dann einen weißen Schleier und sehen wie Cirrus Wolken aus, die für mehrere Stunden am Himmel stehen.

    Sinn der Chemtrails

    Möglicher Nutzen der ganzen Verschwörung ist angeblich, dass die Chemtrails zur atmosphärischen

    Kontrolle und Wetterkontrolle eingesetzt werden können. Weitere Anwendungen als biologische Waffe, zur Gedankenkontrolle oder zum Zweck der Erschaffung einer ?Neuen Weltordnung? werden von den Anhängern der Theorie ebenfalls angegeben.

    Ein Flugzeug das Streifen hinterlässt.

    Ein Flugzeug das Streifen hinterlässt.

    Skeptische Antworten

    Einige skeptische Gruppen wie die CSICOP (Committee for the Scientific Investigation of Claims of the Paranormal) beteuern, das die normalen Kondensstreifen in einer großen Variation auftreten und das die Beschreibungen und Fotografien von Chemtrails genau diesem Muster entsprechen. Des Weiteren äußert sich die CSICOP zu den Chemtrail Ideen folgender Maßen:

    • Eine solches Vorgehen wie bei der Chemtrail Theorie würde eine weltweite Tarnoperation voraussetzen, die tausende von Piloten,  das Flughafen Personal der Fluglinien und des Militärs verwickelt und das weltweit.
    • Die Freisetzung von dünnen Gaswolken in einer Höhe von 10000 Metern wäre sehr ineffektiv, da die Winde in großen Höhen Chemikalien über eine große Fläche in einer sehr dünnen Konzentration verteilen würden.
    • Chemtrails wären sehr ineffektiv und teuer. Warum soll man nicht einfach die Wasserversorgung für solche Zwecke benutzen?
    • Kondensstreifen oder Chemtrails?

      Kondensstreifen oder Chemtrails?

      Einige Flugzeuge die angeblich Chemtrails verbreiten wurden identifiziert und inspiziert. Die Flugzeuge enthielten keine Sprüheinrichtungen oder Speichertanks.

    Ähnliche Phänomene

    BeiFlugshows werden farbige Dampfstreifen erzeugt, die aus einem Farbpulver entstehen, das aus einer Kartusche an die Flugzeugturbine abgegeben wird.

    Über großen landwirtschaftlich genutzten Feldern werden oft Pestizide aus geringer Höhe versprüht, die aber keine Kondensstreifen erzeugen.

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    ADS-Waffen

    Dezember 1st, 2010

    Strahlenwaffen

    Kriegsführung der Zukunft?

    Für das Pentagon sind “nichttödliche Waffen” die Kriegsführung der Zukunft.

    Sie sind überall einsetzbar. Die Polizei nutzt sie, um Demonstrationen aufzulösen. Die westlichen Armeen in Afghanistan und Irak gehen damit gegen Aufständische und Terroristen vor. Sogenannte Millimeterwellenwaffen sind klein, handlich und hinterlassen keine Spuren, nur Schmerzen. Noch ist dies keine Realität, sondern Science-Fiction.

    Die Lücke zwischen Warnruf und Schuss

    “Soweit wir es beurteilen können, sind diese Geräte noch nirgendwo im Einsatz”, sagt Jürgen Altmann, Physiker und Friedensforscher an der Universität Dortmund und Experte zum Thema Strahlenwaffen. Doch für Waffenentwickler haben sie eine große Zukunft. “Das ist eine der Schlüsseltechnologien der Zukunft”, wird Jeff Hymes, Direktor des Entwicklungsprogramms des US-Verteidigungsministeriums Pentagon für nichttödliche Waffen, zitiert. Die Strahlenwaffe soll die Lücke zwischen bloßem Warnschrei und tatsächlichem Schuss (”shout and shoot”) schließen. So könnte die Armee zum Beispiel Aufstände mit der neuen Waffe zerschlagen, ohne scharfe Waffen verwenden zu müssen. Aus diesem Grund wird die neue Waffentechnologie als “nicht tödlich” beworben. In den USA existieren bereit Prototypen einer solchen Waffe.

    Wie eine heiße Ofentür

    ADS-Strahlenkanone [Quelle: Sandia National Laboratories, Fotograf:  Randy Montoya] zoom Eine sogenannte nicht-tödliche ADS-Strahlenkanone, die 95 Ghz-Energiestrahlen abfeuern kann

    Das Gerät wird als ADS bezeichnet. Das steht für Active Denial System – aktives Verweigerungssystem. Es sieht aus wie eine große Satellitenschüssel und kann auf das Dach eines Geländewagens montiert werden. Mit einer Frequenz von 95 Gigahertz sendet es Millimeterwellen aus. Laut Angaben der US-Armee dringen diese 0,4 Millimeter in die Haut ein und lösen damit große Hitzeschmerzen aus. Der Strahl fühle sich an, als fasse man gegen eine heiße Ofentür, berichteten Testpersonen. Das Opfer laufe instinktiv davon, verspricht die US-Armee. Das ADS sei deshalb ideal, um gegen Menschenmengen vorzugehen. Und allemal besser, als mit scharfer Munition schießen zu müssen. Zurück bleibe allenfalls ein leichter Sonnenbrand, versprechen ADS-Befürworter.

    Ideales Instrument für Folterknechte

    Doch ganz so harmlos sind die Strahlenwaffen offenbar nicht. Wo ist die Grenze zwischen bloßem Schmerz und bleibenden Schäden? Und was passiert, wenn ein Opfer nicht in der Lage ist, aus dem Strahl der Waffe zu fliehen? Und sollte die Strahlenkanone in die falschen Hände geraten, mag man sich die Folgen gar nicht ausmalen. Eine Waffe, die unvorstellbare Schmerzen auslöst, ohne Spuren zu hinterlassen – auf solch ein Instrument haben die Folterknechte dieser Welt seit Jahrhunderten gewartet.

    Testphase bis 2010 verlängert

    Auch das Pentagon vertraut der neuen Technik anscheinend noch nicht ganz. Zunächst sollte das ADS schon 2005 in den Irak geschickt werden. Nun hat die Armee die Testphase bis 2010 verlängert. “Offenbar ist die Technik noch nicht so weit”, sagt Friedensforscher Altmann. “Möglicherweise ist die Waffe im Moment in den USA auch politisch nicht durchsetzbar.” Der für die US-Luftwaffe zuständige Staatssekretär Michael Wynne erklärte 2006, dass nichttödliche Waffen wie das ADS zunächst in den USA eingesetzt werden sollten, bevor sie im Ausland verwendet werden: “Wenn wir diese Waffen nicht hier gegen unsere eigenen Bürger einsetzen wollen, dann sollten wir sie auch nicht in kriegerischen Konflikten verwenden”, sagte der Staatssekretär. Wenn ich jemanden mit einer nichttödlichen Waffe angreife und die betroffene Person sagt, sie sei dadurch auf eine nicht beabsichtigte Weise verletzt worden, dann würde ich vermutlich in der Weltpresse verdammt werden.”

    Reagans “Krieg der Sterne”

    Die Idee von Strahlenwaffen ist so neu nicht. Gigantische Laser, die auf Jumbojets montiert, Flugzeuge und Raketen unschädlich machen sollten, waren schon Teil des SDI-Programms von US-Präsident Ronald Reagan. Diese Strategic Defense Initiative, besser bekannt als “Star-Wars-Programm”, sollte die USA im Kalten Krieg vor Atomangriffen schützen. Trotz gigantischer Forschungsinvestitionen wurde das Programm nie umgesetzt. Die Idee jedoch geistert bis heute durch die US-Politik.

    Strahlenwaffen: klein und leicht zu bedienen?

    Noch klingt auch der Einsatz des Active Denial Systems nach “Star Wars”. Doch die Waffenforschung schreitet voran. Eine Rüstungsfirma aus dem US-Bundesstaat Arizona wirbt im Internet bereits für eine noch handlichere Strahlenwaffe mit dem harmlosen Namen “Silent Protector”, stiller Beschützer. Die Waffe minimiere Kollateralschäden, sei dank handlichem Joystick leicht zu bedienen und vielseitig einsetzbar: für Strafverfolgung, Objekt- und Heimatschutz.

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    Sie soll gegen Aufständische oder Demonstranten eingesetzt werden und über Entfernungen von bis zu zwei Kilometern wirken. Finanziert wird ihre Entwicklung durch das US-Militär. Dies enthüllte die Biowaffen-kritische Organisation Sunshine Project, die Büros in Texas und Hamburg unterhält. Ihre Experten erzwangen die Herausgabe entsprechender Dokumente von der US-Regierung durch das in den USA gültige Informationsfreiheitsgesetz (Freedom of Information Act).

    Plasmawolken prallen auf die Haut

    Bei diesem neuen Typ nichttödlicher Waffen handelt es sich um Pulsed Energy Projectiles (PEP; etwa: gestoßene Energiegeschosse). Sie beruhen auf einem Laser, der in rascher Abfolge kurze Stöße energiereicher Lichtstrahlen abfeuert. Beim Auftreffen auf ein Ziel verdampfen sie dessen Material und ionisieren es zugleich, so dass eine Wolke elektrisch geladener Teilchen um die Stelle des Einschlags entsteht; Physiker sprechen von einem Plasma. Wird ein Mensch getroffen, prallen solche Plasmawolken wie eine Geschosssalve heftig gegen die Haut und lösen dabei in den Nervenzellen starke Schmerzreize aus.

    Die Forschung über „Sensorische Auswirkungen elektromagnetischer Stöße, bewirkt durch Laser-induzierte Plasmen“ – so der Projekttitel – wird im Auftrag des „Office of Naval Research“
    (Marineforschungsbüro) an der University of Florida vorgenommen.

    Maximale Reizung der Nervenzellen

    Ziel ist es, die „Nervenzellen maximal zu reizen, ohne das Gewebe zu schädigen“ – anders gesagt: Die stärksten gerade noch erträglichen Schmerzen zu verursachen, ohne das Opfer zu verletzten oder gar zu töten. Wo diese Schwelle liegt, wollen die beteiligten Forscher nun in Experimenten mit Nervenzellkulturen herausfinden. Tierversuche ergaben, dass die Effekte der PEP – neben den Schmerzen traten auch zeitweilige Lähmungen auf – getroffene Personen buchstäblich umwerfen können.

    Schmerzforscher zeigten sich angesichts dieser Entwicklung befremdet. Sie sehen das ursprüngliche Ziel ihrer Forschungsarbeit, nämlich Stoßlaser zur Bekämpfung von Schmerzen einzusetzen, pervertiert. „Ich bin tief besorgt über die ethischen Aspekte solcher Experimente“, erklärt der Heidelberger Schmerztherapeut Klaus Sommer.

    Schmerzforscher sind entsetzt

    „Schmerzen willkürlich auszulösen ist gefährlich, denn schon dieser Prozess kann die Nocizeptoren irreparabel schädigen, so dass chronische Schmerzen entstehen.“ Selbst nicht gewebsschädigende Stöße oder Pulse könnten die Funktion des Nervensystems dauerhaft verändern, hinzu kommen mögliche psychische Schäden. „Über solche Langzeitwirkungen“, so Sommer weiter, „wissen wir fast nichts. Auch die Versuche an Nervenzellen geben über solche Folgen keine Auskunft.“ Überdies könnten PEP auch als Folterinstrumente dienen. Dessen ungeachtet geht nach Erkenntnissen des Sunshine Project die Entwicklung der PEP-Waffensysteme in Florida weiter: Bis 2007 sollen sie einsatzfähig sein.

    Trotzdem tödlich?

    „Pulsed Energy Projectiles wurden als tödliche Waffe von den US-Militärs entwickelt – und diese Waffe soll jetzt mit dem Etikett ´nicht-tödlich´ versehen werden, um sie international hoffähig zu machen. Im Ernstfall würde sie aber genau so zum Töten eingesetzt wie jede andere militärische Waffe auch.”, kommentiert indes Sabine Schupp vom Hambueger Büro des Sunshine Project.

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    Laserwaffen werden Realität

    Dezember 1st, 2010

    ie fehlen in keinem Science Fiction Film, und wurden wohl auch deshalb nie ernst genommen. Doch jetzt kommen sie wirklich: Laserwaffen. Und sie werden die Kriegsführung für immer verändern.

    Ein Satellit schiesst einen Laserstrahl auf eine startende Rakete  abDas amerikanische Militär, das diese Waffen entwickelt, spricht von “Directed Energy Weapons”, also “gerichteten Energiewaffen”. Diese umfassen nicht nur hochenergetische Laserkanonen wie den Tactical High Energy Laser (THEL) und die Flugzeugbasierte Raketenabwehr Airborne Laser, sondern auch “nicht-tödliche” (aber dafür umso schmerzhaftere) Mikrowellenkanonen und Waffen, die mit Hochgeschwindigkeits-Partikel-Strahlen arbeiten.

    Bereits in den achtziger Jahren träumte der damalige US-Präsident Ronald Reagan von einem weltraumbasierten Raketenabwehrschirm, bei dem Satelliten mit bordeigenen Lasern anfliegende Atomraketen abschiessen sollten. Aus dem Projekt wurde nichts, doch es war seiner Zeit voraus. Selbst heute rechnen Fachleute erst für die zweite Generation von Laserwaffen mit Satelliten-Lasern. Doch in der Zwischenzeit wurde viel geforscht und ausprobiert. Das erfolgreichste “Produkt” dieser Entwicklung ist der THEL, eine Laserwaffe, die sich auf dem Dach von gepanzerten Fahrzeugen aufbauen lässt und dessen Elektronik automatisch anfliegende feindliche Mörsergranaten anpeilt und in der Luft zur Explosion bringt. Die ersten Prototypen sind hier fertig gestellt und sollen noch dieses Jahr im Irak eingesetzt werden, um amerikanische Truppen zu schützen.

    Parallel dazu wurde der Airborne Laser gebaut, eine starke Laserkanone, die an Bord einer Boeing 747 eingebaut wird. Ein Spiegelsystem in der Nase des Flugzeugs lenkt den Strahl in die gewünschte Richtung. Der Laser soll stark genug sein, um eine feindliche Rakete so stark aufzuheizen, dass sie in der Luft explodiert. Das Militär will solche Flugzeuge im Fall einer internationalen Krise etwa in Nordkorea entlang der Grenze patroullieren lassen – im Fall eines Raketenstarts würden diese Flugzeuge die Rakete noch in der Startphase des Flugs abschiessen.

    RaketenverteidigungWeitere Anwendungen für die neuen Laserwaffen wurden bereits angedacht: So sollen stationäre THELs auf Flughäfen in der Nähe der Rollbahn stationiert werden, um Raketen-Angriffe auf Passagierflugzeuge (so geschehen vor ein paar Jahren in Nairobi, als palästinensische Extremisten versuchten, ein israelisches Passagierflugzeug kurz nach dem Start mit einer Rakete abzuschiessen) durch Terroristen zu unterbinden.

    Auch schon angedacht sind “Relais-Satelliten” in einer Erdumlaufbahn. Ihre einzige Funktion besteht darin, einen Laserstrahl, der auf sie gerichtet wird, auf das gewünschte Ziel an der Erdoberfläche umzulenken. Dabei muss natürlich darauf geachtet werden, dass bei dieser Umlenkung nicht der Satellit selbst vaporisiert wird.

    Weiter sollen künftig Flugzeuge Laserwaffen statt Bordkanonen mit sich tragen. Diese sind viel präziser einzusetzen, das “Vorhalten” aufgrund der Bewegung fällt weg. Bereits wurde ein Prototyp einer solchen “Bordlaserkanone” (HELLADS) mit einer F-22, einem der zurzeit modernsten amerikanischen Kampfflugzeuge, getestet.

    Mit den Laserwaffen verwandt ist das “Acitve Denial System” (ADS), das auch heute schon im Irak getestet wird. Dabei wird ein Mikrowellenstrahl verwendet, dessen Wellenlänge so bemessen ist, dass er nur knapp einen Millimeter tief in die Haut eindringt und die dort befindlichen Schmerzrezeptoren stimuliert. Wird ein Mensch von diesem Strahl getroffen, stirbt er nicht, sondern erleidet entsetzliche Schmerzen. Das System, so der Plan, soll eingesetzt werden, um eine Menschenmenge in Schach zu halten, oder um Eindringlinge von einem gesperrten Gelände fernzuhalten (ähnlich zu einem Scheinwerfer wäre ein Mikrowellen-”Flutlicht” denkbar, das eine militärische Anlage schützt).

    Tragbare Laserwaffen wie in Science Fiction Filmen wird es wohl aber noch eine Zeit lang nicht geben, da solche Laser bis heute relativ schwer sind und viel Energie brauchen. Zudem sind viele von ihnen Störanfällig. Viel eher denkbar sind tragbare ADS-Waffen.

    Die Ãœbermittlung von Information kann ebenfalls per Laserlicht erfolgen: Einheiten, die per Laser miteinander kommunizieren, tauschen sich über sehr dünne Laserstrahlen aus – diese können nicht abgehört werden, zumindest nicht, ohne dass die Empfänger dies bemerken würden.

    Ein THEL im EinsatzLaserwaffen werden die Kriegsführung nachhaltig verändern. Im Vergleich mit herkömmlichen Waffen ist ihre Anwendung praktisch Instantan – in dem Moment, in dem sie abgefeuert werden, treffen sie praktisch schon ihr Ziel. Dies liegt daran, dass sich Laserstrahlen mit Lichtgeschwindigkeit (rund 300 000 km/s) bewegen, während Geschosse und Raketen höchstens ein paar wenige km/s hinkriegen. Zudem sind sie unsichtbar, und ihre Energie lässt sich (wie das Beispiel mit den Relais-Satelliten zeigt) über riesige Distanzen übertragen. Ist ein globales System von Relaissatelliten einmal eingerichtet, kann praktisch auf Bomber verzichtet werden: Laserenergie lässt sich immer und überall anwenden.

    Doch es gibt auch (aus militärischer Sicht) schwere Nachteile: so kann Laserlicht mit Hilfe von Spiegeln relativ einfach und billig abgewendet werden. Es dürfte also mitunter nötig sein, von einem potentiellen Ziel erst die Spiegel zu entfernen oder zu schwärzen, damit das Laserlicht an das Objekt “koppeln” kann. Zudem ist die “Sprengwirkung” von Lasern sehr begrenzt – Licht kommt nun mal nicht “um Ecken” herum.

    Wird sich unsere Welt dadurch verbessern oder verschlechtern? Ich glaube, es gibt positive und negative Seiten: So dürfte beim Einsatz von Lasern die Opferzahl bei Kriegen stark zurück gehen: es ist einfach total sinnlos (und “unwirtschaftlich”), einen Laser auf etwas anderes als ein militärisches Ziel zu halten, denn jede Sekunde, in der der Laser arbeitet, wird eine gewaltige Menge Energie verbraucht – und die wird in Zukunft teuer sein. “Kollateralschäden” werden weitgehend ausbleiben. Gleichzeitig ist die Entwicklung von ADS-WAffen eine wahre Katastrophe: diese Waffe lädt geradezu ein, für Folterungen missbraucht zu werden. Ausserdem: sie eignet sich ausgezeichnet zur Kontrolle von grossen Menschenmassen: Braucht es zuviel Phantasie, um sich eine Diktatur vorzustellen, die ihre Bürger lückenlos überwacht und sie mit Hilfe von solchen Mikrowellenstrahlern zwingt, sich nur gerade dort aufzuhalten, wo sie ihr nicht gefährlich werden können? Die Bewegungsfreiheit von ganzen Bevölkerungen könnte mit solchen Waffensystemen eingeschränkt werden – so wäre vielleicht auch ein viele Kilometer breiter “Sicherheitsstreifen” zwischen der entwickelten und unterentwickelten Welt denkbar… und so weiter.

    Zur Zeit beunruhigt diese Entwicklung noch nicht allzu viele – manche mögen die Berichte gar nicht glauben oder tun sie als Science Fiction ab, obwohl sie in diesem Moment getestet und weiterentwickelt werden. Vielleicht wird es Zeit, aufzuwachen und die Entwicklung der nächsten Generation von Kriegswaffen aufmerksam zu verfolgen.

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    Die Wasserstoffbombe

    Dezember 1st, 2010

    Wasserstoffbomben – riesige Staubsauger

    Atom- und Wasserstoffbomben sind die größten Staubsauger der Welt. Ihre Wirkung ist  schlimmer als die von Hurricanes. Bei der Explosion bildet sich eine Druckwelle, die das Explosionszentrum in alle Richtungen verlässt. Also auch nach oben und nach unten. Die nach unten gehende Welle wird innerhalb kurzer Zeit am Boden reflektiert und fährt anschließend als zweite Welle nach oben. Durch diesen Effekt, durch die extreme Hitze im Explosionsherd, und durch den großen Durchmesser der auf Tausende Grad erhitzten Luft, hebt sich eine riesige Luftmasse entsprechend schnell nach oben. Um diesen Luftstrom “nachzufüllen”, muss am Boden entsprechend viel Luft in Richtung Ground Zero nachströmen.

    In Hiroshima gab es durch den aufsteigenden Atompilz einen Wind in Richtung des Explosionsherdes von 120 km/h. Sämtliche Kleinteile, Schutt, Sand wurden so in den Atompilz hinaufgezogen, der Wind vertrieb diesen, und nach und nach fielen die Teile – erst die größeren, dann die kleineren, zuletzt der Staub, auf die Erde. Diese stark radioaktiv verseuchten Teile nennt man Fallout. Jede Atomexplosion in Bodennähe, die Staub hochziehen kann, produziert Fallout.

    Bei der Explosion der ersten großen Wasserstoffbombe, Codename “Ivy Mike”, am 1. November 1952 beim Bikini Atoll, wurde eine kleine Koralleninsel pulverisiert und in die Luft hochgezogen. Die Explosion hatte eine Wucht von 10,4 Megatonnen, war also rund 830 Mal so stark wie die Hiroshima Bombe, was völlig absolut unvorstellbar ist. Der Feuerball hatte einen Durchmesser von 4,8 Kilometern, die in Bodennähe stattfindende Explosion riss an der Stelle, wo sich eine nette Insel befand, einen Krater mit 1,9 Kilometern Durchmesser und 50 Metern Tiefe ins Bikini Atoll. Bilder: http://www.brook.edu/fp/projects/nucwcost/mike.htm

    Die Wolke, die anschliessend in den Himmel fuhr, stieg die ersten 19 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 760 km/h nach oben. Nach 5 Minuten erreichte sie eine Höhe von 45 Kilometern, wohlgemerkt Wien-Wiener Neustadt in 5 Minuten, macht 540 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit. Das saugt ordentlich!
    Die Wolke trug Fallout mit einer Masse von unvorstellbaren 80 Millionen Tonnen fein zerstäubten Korallenriffs in sich. Die Wolke verteilte diesen Fallout zum Glück im Pazifik. Innerhalb kurzer Zeit erreichte der Durchmesser des Atompilzes eine Ausdehnung von unvorstellbaren 100 Kilometern!

    Bei einem weiteren, noch größeren Test 1954 (Codename “Bravo”, 15 MT) hatten sich die Amis mit dem Wind verrechnet, und viel Fallout ging auf einer 160 Kilometer entfernten Insel nieder und bedeckte diese mit einer etwa 4 cm dicken hochradioaktiven Ascheschicht, die wie Schnee wirkte und auch aus weißen, ausgeglimmten Korallenriffteilen bestand. Von den 90 zu dieser Zeit auf der Insel lebenden Kindern überlebten 5. Alle anderen starben an Leukämie oder Schilddrüsenkrebs. Kinder lagern Radioaktivität besonders in der Schilddrüse ein, das war auch bei Tschernobyl die große Gefahr.

    Um den Fallout zu minimieren, begannen die Amerikaner, bei Atomtests in der Wüste von Nevada die Fläche unter den Bombenexplosionen zu betonieren, damit nicht zu viel Erde hochgezogen werden konnte. Man ging auch dazu über, die Bomben nicht mehr auf Aluminiumtürmen, sondern in Ballons schwebend zu zünden. Das Aluminium verdampfte oder schmolz, wurde hochgezogen, und im Fallout befanden sich kleine, stark strahlende Aluminiumkugeln, die heute noch in der Wüste liegen und vor sich hinstrahlen, wie auch in den nächsten 25.000 Jahren noch. Wenn eine Wolke wieder mal durch ungünstigen Wind blöd daherkam, stellten die Einwohner der nächsten größeren Stadt, es war meist St. George in Utah, “einen metallischen Geschmack in der Luft” fest. Klingt komisch, ist aber wahr. Zwei Stunden später mussten sie erbrechen, dann fielen ihnen die Haare aus, auf der freiliegenden Haut bildeten sich kleine Flecken die an Verbrennungen erinnerten, und das Verteidigungsministerium wies jede Schuld von sich und bestritt vor allem den Zusammenhang mit den Testexplosionen.

    Weidende Viehherden, die Fallout abbekamen, wurden zeitweise schlimm dezimiert. Dass die Milch der dortigen Gegend stark verstrahlt war, braucht wohl nicht extra erwähnt zu werden. In St. George wurden nur wenige der damals geborenen Menschen 30 Jahre alt. Die meisten starben bereits als Kind an Leukämie oder an Schilddrüsenkrebs. Sämtliche Schadenersatzforderungen wurden von der AEC (Atomic Energy Comission) abgewiesen.

    Fallout wird oft sehr weit getragen, bevor er runterkommt. Oft kommt er auch nicht freiwillig runter, sondern wird runtergeschwemmt. Durch Regen! So war es auch seinerzeit in Mitteleuropa mit der Tschernobyl Wolke, die zuerst eine Runde über ganz Europa drehte, bevor sie “ausgeregnet” wurde. Dieser “Rainout” wurde in Amerika in den 50er Jahren einmal nahe New York festgestellt, wo es plötzlich so viel Radioaktivität gab, dass sämtliche verfügbaren Messgeräte ungeeignet waren die Strahlung überhaupt noch zu messen, da die Zeiger über die Messskala hinaus ausschlugen. Grund war ein Atomtest ein paar Tage zuvor in der Wüste von Nevada, die Kleinigkeit von 3.200 Kilometern entfernt. Die Kodak Filmfabrik beschwerte sich damals bei der AEC, weil ganze Chargen von Filmen unbrauchbar wurden, da der radioaktive Fallout helle Flecken im Film verursachte.

    Die Tatsache, dass die Radioaktivität sich zum Teil massiv lange in der Luft hält und Tausende Kilometer weit getragen wird, bevor sie gemächlich den Boden erreicht, war der Auslöser, dass zB Frankreich zunächst in den Weiten der Sahara Atomtests machte, und später sicherheitshalber in den Pazifik auswich. Die Engländer wählten zunächst die Südaustralische Wüste, bevor sie mit den Amerikanern gemeinsam die Christmas Inseln im Pazifik, etwa 2000 Kilometer südlich von Hawaii, als Testgebiet erkoren.

    Die Chinesen haben auch eine Wüste, bei Lop Nor in Zentralchina ging es hier allerdings ein wenig härter zu. Wasserstoffbomben wurden bei den Chinesen im Gegensatz zu allen anderen Atommächten nicht über Wasser getestet, sondern über der Wüste. Dass dabei unglaublich viel Sand hochgetragen wurde, merkte man bei einem Test in den 60er Jahren, als der Fallout nach Osten zog. Quer über China, über Japen, über den Pazifik rüber, über Kanada und die USA, weiter über den Atlantik, und dann noch Teile Englands, Frankreichs und Skandinaviens verseuchte!

    Der größte Atomtest der Geschichte, als Russland am 30. September 1961 auf Novaya Semlya eine 58 Megatonnen starke Wasserstoffbombe [6000 Mal Hiroshima] zündete, hatte interessante Effekte. Die in 4.000 Metern Höhe überm Meer explodierte Bombe verursachte eine Flutwelle, die zweimal rund um die Erde ging. Radioaktivität wurde auf der gesamten Nordhabkugel gemessen. Der Pilot des abwerfenden Flugzeuges wurde in Russland als Staatsheld gefeiert, hatte er doch keinen einfachen Job. Denn nach dem Abwurf musste er vor der Wucht und Hitze der Explosion flüchten! Damit er möglichst viel Zeit für die Flucht hatte, ließ man die Bombe an Fallschirmen runtergleiten. Die Fallschirme alleine wogen 27 Tonnen!

    Seit 1963 testeten die Großmächte nur mehr unterirdisch. Frankreich, Indien und China detonierten ihre Bomben hingegen weiterhin noch einige Zeit oberirdisch. Den letzten oberirdischen Versuch machte China 1980 in der Wüste von Lop Nor, seither finden alle Explosionen unter der Erde statt.

    Ach ja, ein kleines Episödchen noch. Pakistan machte doch im Jahr 1999 zum Entsetzen Indiens einen Atomversuch, um einfach zu testen ob die bis dorthin erdachten und experimentell gebauten Atomwaffen funktionieren würden. Es handelte sich dabei nicht um eine Explosion, sondern gleich um FÜNF synchron ausgeführte Explosionen von Bomben unterschiedlicher Stärken und unterschiedlicher Technologien. Aufgrund des genauen Monitorings der Großmächte und der notwendigen Tarnung (war das ihre einzige Bombe oder haben sie noch eine?) musste man dafür sorgen, dass die Seismographen nur einen Ausschlag zeigen, und diesen auch möglichst schwach. Der Testtunnel wurde daher in einen Berg hinein getrieben. Dadurch waren die Ausschläge auf den weltweiten Seismographen schwächer als sie aufgrund der Explosion eigentlich hätten sein müssen.

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    Chemische Waffen

    Dezember 1st, 2010

    Chemische Kampfstoffe

    Chemische Kampfstoffe sind synthetisch hergestellte Substanzen, die für militärische Zwecke missbraucht werden können. Der früher benutzte Begriff “Kampfgase” ist irrtümlich, da die meisten Substanzen bei normalen Temperaturen als Flüssigkeiten vorliegen.

    Die wichtigsten Begriffe zu den chemischen Kampfstoffen habe ich hier aufgelistet.

    Geschichte: Durch die explosive Entwicklung der Chemie im 19. und 20. Jahrhundert kamen viele neue Erfahrungen, zum Teil auch über Unfälle, von hochgefährlichen Substanzen zustande. Auch seit dieser Zeit stehen die Materialien zur großen Herstellung zur Verfügung.

    Der erste Gasangriff deutscher Truppen fand am 22. April 1915 in Ypern statt. Damit war das Zeitalter der “modernen” chemischen Waffen angebrochen. Aber bereits vorher sind Reizstoffe von den unterschiedlichsten Parteien eingesetzt worden.

    Einteilung: Die Einteilung der chemischen Waffen ist nicht exakt wissenschaftlich festgelegt. Aus toxikologischer Sicht werden die Stoffe entweder nach ihrem Zielort oder nach der Art der Wirkung eingeteilt. Diese Zuordnung ist toxikologisch nicht ganz richtig (Blausäure ist kein Gift gegen Bestandteile des Blutes). Die verschiedenen Staaten haben eigene Bezeichnungen für die Kampfstoffe, In der Tabelle sind die der USA zu erkennen. Zusätzlich habe ich noch die Narkotika mit aufgenommen. Es handelt sich dabei um “neue” Kampfstoffe, die vorher noch nie eingesetzt worden sind.

    Einteilung und Verbindung

    Kurzname Symbol
    Nervenkampfstoffe
    Dimethylphosphoramidocyansäureethylester Tabun GA
    Methylfuorophosphonsäureisopropylester Sarin GB
    Methylfluorophosphonsäure Soman GD
    O-Ethyl-S-(2-(diisopropylamino)-ethyl)methylthiophsphonat VX VX
    Hautkampfstoffe
    Dichlordiethylsulfid Lost, Yperit, S-Lost, Senfgas HD
    Trichlortriethylamin Stickstoff-Lost HN-3
    Chlorvinyldichlorarsin Lewisit L
    Blutkampfstoffe
    Cyanwasserstoff Blausäure AC
    Chlorcyan CK
    Arsenwasserstoff Arsin SA
    Lungenkampfstoffe
    Trichlornitromethan Chlorpikrin PS
    Carbonylchlorid Phosgen CG
    Chlorameisensäuretrichlormethylester Diphosgen DP
    Psychokampfstoffe
    Chinuclidinylbenzilat BZ BZ
    LSD
    Meskalin
    Tryptaminderivate
    Augenreizstoffe
    Bromaceton BA
    Chloracetophenon CN
    o-Chlorbenzylidenmalodinitril CS
    Nasen-Rachenreizstoffe
    Diphenylarsinchlorid Clark I DA
    Diphenylarsincyanid Clark II DC
    Phenarsazinchlorid Adamsit DM

    In Deutschland wurden die chemischen Waffen nach Farben eingeteilt. Diese Einteilung wird immer noch in vielen Literaturstellen gefunden

    • Weißkreuz
      • Nicht tödlich wirkende Reizgase, Reizung der oberen Atemwege. Wirkung klingt ab wenn der betreffende in frische, unverseuchte Luft kommt. Werden heute bei zivilen Polizeiaktionen eingesetzt (Tränengas).
      • Bromverbindungen
      • Chloracetophenon
      • Bromessigester
      • Adamsit
        • Stärkstes bekanntes Weißkreuzgas. Gelblicher, rasch verdunstender Stoff. Binnen weniger Minuten starker Hustenreiz und heftige Kopfschmerzen, Krämpfe, Lungenschmerzen, Übelkeit, Brechreiz. In der Luft nur etwa 10 Minuten stabil, Nachwirkungen können aber tagelang andauern.
    • Grünkreuz
      • Gelangt über Atemwege in den Körper. Reizen Schleimhäute und greifen Gewebe der Lungenbläschen an. Bewirkt eine vermehrte Flüssigkeitsabscheidung der betroffenen Zellen (Lungenödem). Schleimmengen beeinträchtigen Sauerstoffaustausch, Zellenschädigung durch überstarken Wasserentzug, Tod durch Kombination aus Ersticken und Austrocknung. Betroffene bekommen gelbliche Hautfarbe. Geringe Dosen sind nicht tödlich, führen aber immer zu bleibenden Schäden.
      • Chlorpikrin
        • Chlorgas gilt als überholt. Charakteristisch grüne Farbe, typischer Geruch. Wesentlich schwerer als Luft. Lungenbläschen schwellen zu schwammiger Masse an, verhindert Gasaustausch, Erstickungstod.
      • Phosgene
        • Diphosgen: klare, rasch verdunstende Flüssigkeit, charakteristischer Geruch nach frisch geschnittenem Gras
      • Karbonylchlorid
    • Blaukreuz
      • Blockieren Sauerstofftransport im Blut. Moleküle lagern sich anstatt der Sauerstoffmoleküle in das Hämoglobin ein, unterbrechen damit Sauerstoffzufuhr und Kohlendioxidabtransport. Physiologisches Ersticken. Betroffene Personen atmen zwar, aber kein Sauerstoff gelangt zu den Körperzellen. Die Schädigung ist irreversibel, selbst Frischluftzufuhr garantiert kein Überleben.
      • Arsine
        • Arsenderivate, Knoblauchgeruch Greift außerdem Leber, Nieren und auch Blutstrom an. Wirkung kann bis zu zehn Tagen nach Kontakt eintreten.
      • Cyanchloride
      • Cyanide
      • Kohlenmonoxide
    • Gelbkreuz
      • Auch bekannt als “Bläschengas”. Verursachen Bläschen, Verbrennungen und tiefe, schwerheilende Verätzungen. Tiefgreifende Gewebeschädigungen. Verhindern Zellteilung, zerstören die natürlichen Abwehrfunktionen der Haut. Schwere Entstellungen.
      • Senfgas
        • farblos, intensiver Knoblauchgeruch. Bei industrieller Großproduktion eher gelblich. Außerordentlich beständig, kann Gebiete über mehrere Tage hinweg verseuchen.
      • Lewisit
        • Charakteristisch muffiger Geruch, verursacht außerdem Lungenödeme und Lungenentzündungen. Fast immer tödlich.
    • Nervengase
      • Bräunliche, fast durchsichtige Flüssigkeiten. Aufnahme kann durch die Haut erfolgen. Führen innerhalb weniger Minuten, bei hoher Konzentration sofort zum Tod. Nervengase blockieren das Enzym Acetylcholinesterase. Dadurch verlieren die Nervenbahnen die Fähigkeit Informationen von einem Teil des Körpers zum anderen zu senden, ganze Systemfunktionen geraten in Unordnung. Atemlähmung, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Muskelkrämpfe
      • Tabun
        • Cyan-Dimethhyl-Aminoethoxyphosphinoxid, 1937 entwickelt
      • Sarin
        • Fluor-Isopropoxymethylphosphinoxid, unbeständig. 0,1 mg tötet ein Kind, 0,75 mg sind für Erwachsene tödlich.
      • Soman
        • Fluor-Methylpinacyclooxyphosphioxid, beständig, gefährlichstes Nervengas überhaupt, Geringste Konzentrationen sind tödlich. Betroffene kollabieren binnen Sekunden, unkontrollierbare Zuckungen, kürzeste Zeit bis zum Tod.

    Ein Einsatz von chemischen Kampfstoffen gegen Streitkräfte der Industrienationen ist mittlerweile eher unwahrscheinlich geworden. Der Grund dafür liegt zum Einen darin, dass die Schutzmöglichkeiten für deren Soldaten so effektiv geworden sind, dass ein derartiger Einsatz kaum zu taktischen oder gar strategischen Vorteilen führen würde. Zum Zweiten müssten die für einen derartigen Einsatz verantwortlichen Politiker und Militärs mit schwersten Sanktionen nach einer Niederlage und möglicher Gefangenschaft zu rechnen haben. Auch ein massiver und vernichtender militärischer Einsatz gegen das Land, das derartige Waffen einsetzt, wären die Folgen. Dennoch ist der Einsatz von chemischen Kampfstoffen auch gegen gut ausgerüstete Armeen nie völlig auszuschließen, und sei es die letzte Verzweiflungstat eines vor einer Niederlage stehenden Gewaltherrschers.

    Anders ist der Einsatz gegen Streitkräfte aus Entwicklungsländern zu werten, da diese weder über die erforderlichen Kenntnisse noch über die erforderliche Schutzausrüstung und Nachweisgeräte verfügen. Der letzte Einsatz von Giftgasen in einer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Staaten fand übrigens in den Jahren 1984 bis 1988 ( Kriegsbeginn 1980) im Iran-Irak-Krieg, mit vielen Tausenden von Toten allein durch die chemischen Kampfstoffe, statt.

    Die meisten chemischen Kampfstoffe werden als binäre Waffen verwendet. Hier werden zwei chemische und relativ ungefährliche Komponenten getrennt gelagert. Erst die Kombination von zwei Sprengkörpern mit Kampfmitteln setzt die gefährliche Ladung als Kampfmittel frei.

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    Biologische Waffen

    Dezember 1st, 2010

    Biologische Waffen:


    Einleitung


    Vor allem durch die Krise im Irak sind bei uns biologische Waffen wieder ins Gespräch gekommen. Die Gefahr, die uns von ihnen droht, wird von beinahe allen Menschen unterschätzt. Da biologische Waffen jedoch sehr einfach, billig und schnell in großen Mengen produziert werden können, sind sie eine große Bedrohung für die Menschheit.

    Wie Wahrscheinlich ist ein Anschlag?

    1995 setzten Mitglieder der Geheimsekte “Aum Shinrikyo” in der Untergrundbahn in Tokio Sarin, ein Nervengas frei. Niemand hat mit einem solchen Anschlag gerechnet, er hätte höchst wahrscheinlich auch nicht verhindert werden können. Obwohl der in den dreißiger Jahren entwickelte Kampfstoff bereits in sehr geringen Mengen tödlich wirkt, hätte das Szenario noch viel schrecklicher aussehen können. Die Sekte experimentierte auch mit gefährlichen Mikroorganismen, mit biologischen Waffen. Die Geheimsekte war ein paar Jahre vor dem Anschlag in Zaire, angeblich um Ebola-Opfern zu helfen. Die schreckliche Wahrheit ist aber, dass sie versuchten, Ebola-Viren zu beschaffen und zu kultivieren (mit der Absicht Waffen herzustellen). Man sieht also, dass die Bedrohung durch biologische Waffen viel größer ist, als man annehmen könnte.

    Wie leicht kommt man an biologische Waffen heran?

    Auch in Amerika ist ähnlicher Fall aufgeflogen. Der Labortechniker Larry Harris bestellte bei einer Firma für biomedizinische Produkte den Beulenpest-Bazillus Yersinia pestis. Verdächtig wurde er erst dadurch, dass er sich ein paar Tage später wieder an diese Firma wandte und sich erkundigte, wo seine Bakterien blieben. Die Firma wunderte sich, warum der Mann nicht von den großen Sicherheitsvorkehrungen und den damit verbundenen Zeitaufwand für so eine Lieferung Bescheid wusste und setzte sich mit den Bundesbehörden in Verbindung. Harris wurde verhaftet, doch die Welt erfuhr, dass eine Kreditkarte und ein gefälschter Briefkopf genügte um die tödlichen Bakterien zu bestellen.

    Seit wann gibt es biologische Waffen?

    Der kriegerische Einsatz von biologischen Waffen ist selten, er begann aber schon sehr früh. Im 14. Jahrhundert katapultierte eine mongolische Belagerungsarmee Pestleichen über die Stadtmauern von Kaffa auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim. Im 18. Jahrhundert brachte ein englischer Offizier in Nordamerika Blattern-verseuchte Decken zu den Indianern, um unter den Stämmen eine Epidemie auszulösen. In den dreißiger und vierziger Jahren setzte Japan Pestbakterien und andere Erreger gegen China ein. Das ist aber der einzige dokumentierte Einsatz von biologischen Waffen in unserem Jahrhundert.

    Welche Staaten haben biologische Waffen?

    Obwohl immer mehr Staaten sich den internationalen Abkommen zur Abschaffung von chemischen und biologischen Waffen anschließen, werden auch immer mehr Staaten verdächtigt, das Verbot von Entwicklung und Besitz biologischer Waffen zu verletzen. 1995 waren es nach der Einschätzung des amerikanischen Büros für Technikfolgen-Abschätzung und des US-Senats siebzehn Staaten, Iran, Irak, Libyen, Syrien, Nordkorea, Taiwan, Israel, Ägypten, Vietnam, Laos, Kuba, Bulgarien, Indien, Südkorea, Südafrika, China und Russland.

    Warum werden biologische Waffen so selten bei Terroranschlägen eingesetzt?

    Unter den potentiellen Anwendern biologischer Waffen sind zum Glück die meisten mit der Herstellung nicht ausreichend vertraut und befürchten, sich selbst anzustecken. Obendrein ist die Wirkung solcher Kampfstoffe nicht vorhersehbar. Durch Mutation kann der Krankheitserreger mit der Zeit entweder weniger schädlich oder sogar gefährlicher werden. Biologische Waffen sind also ein unberechenbares Kampfmittel.

    Wie kann man sich gegen biologische Kampfstoffe schützen?

    Es ist heute klar, dass man eine große Bevölkerung nicht gegen einen biologischen Angriff schützen kann. Impfungen können zwar einigen Krankheiten vorbeugen, man muss jedoch im Vorhinein wissen, welche Kampfstoffe eingesetzt werden. Auch Antibiotika wirken nur gegen bestimmte Bakterien. Obendrein lassen sich durch die Gentechnik gezielt Organismen schaffen, die gegen Impfstoffe und Antibiotika wirkungslos sind.

    Auch physische Barrieren helfen nur in manchen Fällen. Zwar wirken die meisten biologischen Substanzen nicht auf gesunder Haut, so dass Atemmasken und Schutzkleidung meist ausreichenden Schutz bieten, und oft nimmt die Ansteckungsgefahr schon nach kurzer Zeit ab, weil Sonnenlicht und Umgebungstemperatur die Erreger abtötet.

    Aber gewisse Mikroorganismen halten sich bei gewöhnlichen Umweltbedingungen beliebig lange. Die Insel Gruinard vor der schottischen Küste etwa blieb vier Jahrzehnte mit Milzbrand-Sporen verseucht, da man dort in den vierziger Jahren biologische Waffen getestet hatte. Während des Golfkriegs mussten viele Israelis Gasmasken tragen. Dass man eine Bevölkerung jedoch länger so schützt ist nicht realistisch. Die UN-Inspektoren im Irak können bei ihrer Arbeit in der hohen Hitze die Masken kaum länger als 15 Minuten tragen.

    Wie kann man erkennen, welcher Mikroorganismus eingesetzt wird?

    Es ist sehr schwierig im Schlachtfeld schnell festzustellen, welcher biologische Kampfstoff bei einem mögliche Angriff eingesetzt wurde. Die Identifizierung mancher Mikroorganismen ist sehr kompliziert. Unter Umständen lässt sich nicht einmal sicher feststellen, ob überhaupt ein biologischer Angriff stattgefunden hat oder eine Seuche auf natürliche Weise ausgebrochen ist. Die Amerikanische Regierung ist im Moment sehr dahinter, neue Detektoren für biologische Substanzen zu entwickeln. Zur Zeit werden bestimmte Wirkstoffe noch durch Antigen-Antikörper-Reaktionen aufgespürt. Das BIDS zum Beispiel versetzt verdächtige Luftproben mit Antikörpern, die spezifisch – allerdings erst nach etwa 30 Minuten – auf bestimmte biologische Wirkstoffe ansprechen.

    Welche internationalen Abkommen gibt es über biologische Waffen?

    Ein Vertrag, der biologische Kriegsführung vollständig verbietet, wurde 1971 von der Genfer Abrüstungskonferenz ausgearbeitet und von der Vollversammlung der Vereinten Nationen gebilligt. Etwa 80 Nationen unterzeichneten die Konvention über biologische Waffen. Dieser Vertrag ist insofern einzigartig, als in ihm der größte Teil der Welt eine ganze Klasse von Waffen ächtet. Seine Wirkung ist jedoch noch fraglich. Jetzt haben schon 113 Staaten die Konvention über das Verbot der Entwicklung, Herstellung und Lagerung biologischer Waffen und Toxine unterschrieben.

    Was sind biologische Waffen?

    Die Natur wird in drei Reiche eingeteilt: Die Tiere, die Pflanzen und die Protisten. Diese Einteilung kommt von Ernst Haeckel, der den phylogenetischen Stammbaum der Tiere aufgestellt hat. Zu den Protisten zählt man Organismen, die sich von Tieren und Pflanzen durch ihre geringe morphologische Differenzierung unterscheiden und von denen die meisten einzellig sind. Die Protisten lassen sich nochmals in zwei Untergruppen einteilen: Die höheren Protisten wie Algen, Pilze und Protozoen ähneln bezüglich ihres Zellaufbaus den Tieren und Pflanzen (sie sind Eukaryonten). Die niederen Protisten wie Bakterien und Blaualgen unterscheiden sich hinsichtlich ihres Zellaufbaus von allen anderen Organismen beträchtlich (sie sind Prokaryonten).

    Die Viren sind als nicht-zelluläre Teilchen allen Organismen gegenüberzustellen, da sie sich nicht selbst vermehren können (sie benötigen lebende Zellen für die Reproduktion). Als biologische Waffen können Bakterien, Rickettsien, Viren und biologische Toxine eingesetzt werden.

    Was sind weitere allgemeine Eigenschaften von Mikroorganismen?

    Das in ihrer Benennung ausgedrückte Kennzeichen der Mikroorganismen ist die geringe Größe des Individuums. Diese geringe Abmessungen haben wesentliche Konsequenzen hinsichtlich der Morphologie, der Aktivität und Flexibilität des Stoffwechsel und der ökologischen Verbreitung. So haben Mikroorganismen zum Beispiel ein extrem hohes Oberflächen/Volumen-Verhältnis. Die Oberflächenregel Rubens besagt, dass der Energieumsatz der Tiere in der Ruhe nicht der Masse, sondern ihrer Oberfläche proportional ist. Daher haben Bakterien viel höhere Stoffwechselaktivitäten als Gewebe (gemessen in Sauerstoffverbrauch bei gleicher Trockenmasse und Zeit).

    Mikroorganismen müssen auch eine viel größere stoffwechselphysiologische Flexibilität besitzen. Für Bakterien ist ein hohes Adaptionsvermögen (Anpassungsfähigkeit) eine Notwendigkeit, die sich auf die geringe Abmessungen zurückführen lässt. Eine Mikrokokkenzelle zum Beispiel bietet nur für einige 100000 Proteinmoleküle Raum. Nicht benötigte Enzyme können daher nicht vorrätig gehalten werden. Gewisse der Nährstoffverwertung dienende Enzyme werden nur produziert, wenn der betreffende Nährstoff in der Umgebung der Zelle auftritt. Zelluläre Regulationsmechanismen spielen also bei Mikroorganismen eine erheblich größere Rolle als bei anderen Lebewesen.

    Welche Bakterien können als Waffe eingesetzt werden?

    Als Waffen können viele Bakterien eingesetzt werden:

    Gefährlich ist zum Beispiel Vibrio cholera. Die Übertragung von Cholera ist praktisch nur über Wasser oder Lebensmittel möglich, die mit Bakterien verunreinigt sind. Die Erkrankung kann bereits wenige Stunden nach Auftreten der ersten Symptome zum Tode führen. In unbehandelten Fällen liegt die Sterblichkeitsrate bei über 50 Prozent, bei wirksamer Behandlung sinkt sie jedoch auf unter ein Prozent.

    Beim Menschen kommen drei Formen der Pest vor: die Beulenpest, die Lungenpest und die Pestsepsis. Alle werden durch das Bakterium Yersinia pestis hervorgerufen. Am bekanntesten ist die Beulenpest; sie trägt ihren Namen, weil die Erkrankten an Leistenbeugen, Achselhöhlen oder Hals charakteristische Beulen bekommen – vergrößerte, entzündete Lymphknoten. Übertragen wird die Beulenpest durch den Biss verschiedener Insekten, die gewöhnlich als Parasiten auf Nagetieren leben und sich einen neuen Wirt suchen, wenn der bisherige stirbt. Bei der Lungenpest ist die Lunge der wichtigste Infektionsherd; hier erfolgt die Ansteckung häufig durch Tröpfcheninfektion von einer bereits infizierten Person.

    Von der Lunge aus kann sich die Infektion auf andere Körperteile ausbreiten, so dass es zur Pestsepsis kommt, einer Infektion des Blutes. Die Pestsepsis kann auch unmittelbar entstehen, wenn verunreinigte Hände, Lebensmittel oder Gegenstände mit der Mund- oder Rachenschleimhaut in Berührung kommen.

    Zur Zeit am meisten ins Gespräch gekommen sind die Erreger des Milzbrandes. Milzbrand ist eine der am längsten bekannten Krankheiten und wurde nach der bräunlichen Verfärbung der infizierten Milz benannt. In rund 20 Prozent der Fälle führt die Krankheit zum Tod. Die Inkubationszeit beträgt zwei bis drei Tage. Milzbrand kann auf natürlichem Weg insbesondere von Rindern, Schweinen, Pferden oder Schafen auf den Menschen übertragen werden. Die Inkubationszeit beträgt zwei bis drei Tage. Die äußere Form, der Hautmilzbrand, wird durch infizierte Tierhäute oder -kadaver über Schnitte in der Haut oder Hautabschürfungen übertragen. Dieser Typ bleibt oft auf die äußeren Symptome beschränkt, kann aber auch in den Blutkreislauf gelangen und so zu Fieber, Schüttelfrost, Lymphdrüsenschwellungen und Erschöpfungszuständen führen. Der Kranke hat bösartige Pusteln an exponierten Stellen der Haut, so genannte Milzbrandkarbunkel. Die inneren Formen – Lungenmilzbrand und Darmmilzbrand – werden durch Einatmen von Anthraxsporen (z. B. aus Tierhaaren, Wolle oder aus der Luft oder Wasser bei der Verwendung als Kampfmittel) verursacht. Die Sporen befallen die Lunge bzw. den Verdauungstrakt und führen zu Blutungen. Eine Form der Krankheit, welche die Eingeweide befällt, wird vermutlich durch Verzehr von verdorbenem Fleisch oder verdorbener Milch verursacht.

    Nicht so gefährlich ist das Bakterium Salmonella typhi, der Typhus-Erreger. Übertragen wird diese Salmonellenart durch Milch, Wasser und feste Nahrungsmittel, die mit Fäkalien Erkrankter oder infizierter Krankheitsträger verunreinigt wurden. Die Inkubationszeit (Zeitspanne zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit) dauert ein bis drei Wochen.

    Erste Krankheitszeichen sind: Schüttelfrost, gefolgt von hohem Fieber und Erschöpfung. In manchen Fällen treten auch Kopfschmerzen, Husten, Erbrechen und Diarrhöe auf. Die Erkrankung lässt meist einige Wochen später spontan nach. Bei etwa 20 Prozent der unbehandelten Fälle kommt es jedoch zu Lungenentzündung, Darmblutung, und schließlich tritt sogar der Tod ein.

    Eiter ist an Stellen bakterieller Infektion zum Beispiel durch Staphylococcus aureu. Bestimmte weiße Blutzellen wandern zu dem entzündeten Bereich und verleiben sich die eingedrungenen Mikroorganismen ein. Dann töten sie die Bakterien, indem sie toxische Substanzen in die Bakterienzellen einschleusen. Während dieser Abwehrreaktion gehen auch die Blutzellen zugrunde. Die Trümmer dieser Zellen bilden dann Bestandteile des Eiters.

    Was sind Viren?

    Viren sind eine Zwischenform zwischen belebter und unbelebter Materie. Innerhalb lebender Zellen können sie sich sehr zahlreich vermehren und dabei ihren Wirt schädigen. Viren enthalten nur einen Typ von Nucleinsäure, entweder DNA oder RNA. Sie sind nicht in der Lage, sich außerhalb lebender Zellen zu vermehren. Viren sind somit keine selbständigen Organismen, sondern bedienen sich lebender Zellen (Wirtszellen) zu ihrer Vermehrung. Die Wirtszelle stirbt dabei ab. Derzeit gibt es für Virusinfektionen keine völlig zufriedenstellenden Behandlungsmöglichkeiten, da die meisten Arzneimittel, die Viren zerstören, auch die Zellen schädigen. Die einzig wirksame Möglichkeit, einer Virusinfektion vorzubeugen, ist die Schutzimpfung. Die Immunisierung mit einem Virusimpfstoff regt das körpereigene Immunsystem zur Bildung bestimmter Proteine an, so genannter Antikörper. Diese schützen vor der Infektion mit dem betreffenden Virus. Die zur Immunisierung verwendeten Viren werden zuvor so behandelt, dass sie selbst nicht mehr krankheitserregend wirken.

    Welche Viren können als Waffe eingesetzt werden?

    Es können sehr viele verschieden Viren als Kampfstoffe eingesetzt werden. Am wahrscheinlichsten ist zur Zeit der Einsatz von Ebola- Viren. Dieser auch Sudan-Zaire-Virus genannte Mikroorganismus kommt vor allem im zentralafrikanischen Raum vor (große Epidemien zum Beispiel in Zaire). Auf eine (sehr lange) Inkubationszeit von 4 bis 16 Tagen folgt plötzlich hohes Fieber, Durchfall, Erbrechen, Kopf-, Hals- und Brustschmerzen. Die Letalität (Wahrscheinlichkeit, an dieser Krankheit zu sterben) liegt bei 50 – 90%.

    Was sind Toxine?

    Toxin sind organische Substanzen, die im Stoffwechsel von Lebewesen (z. B. Bakterien, aber auch Pflanzen, Pilzen und Tieren) gebildet werden und eine schädliche oder tödliche Wirkung auf die Zellen anderer Organismen haben. Toxine von Bakterien werden im Wirtsorganismus von diesen ausgeschieden oder mit Nahrungsmitteln aufgenommen. Da sie sehr empfindlich gegenüber chemischen und physikalischen Einflüssen sind, lassen sie sich nur schwer isolieren. Die Kenntnisse über sie hat man vorwiegend aus den Wirkungen abgeleitet, die sie bei einer Injektion in einen Organismus hervorrufen. Bei den Bakterien unterscheidet man die thermolabilen, von lebenden Bakterien abgesonderten Ektotoxine und die thermostabilen, erst nach Auflösung der Bakterien freiwerdende Endotoxine.

    Welche Toxine können als Waffe eingesetzt werden?

    Botulismus, die folgenschwerste Lebensmittelvergiftung, wird durch den Verzehr von Nahrungsmitteln, die mit dem giftigen Bakterium Clostridium botulinum infiziert sind hervorgerufen. Diese Bodenbakterien kommen in vielen Fleisch- und Gemüsesorten vor. Ihre Sporen werden durch 30-minütiges Kochen abgetötet, die Giftstoffe können durch ebenso langes Erwärmen auf 80 °C im Wasserdampf zerstört werden. Da sich die Sporen am besten ohne Vorhandensein von Sauerstoff vermehren, bieten ihnen unzureichend haltbar gemachte Lebensmittelkonserven ideale Wachstumsbedingungen. Die Krankheitssymptome zeigen sich in der Regel 18 bis 36 Stunden nach der Nahrungsaufnahme. Die Toxine können von den Enzymen des Verdauungssystems nicht zerstört werden, sie schädigen das Zentralnervensystem und unterbrechen die Übermittlung von Nervenimpulsen. Dies wirkt sich jedoch nicht auf die geistigen Funktionen aus. Die Symptome der Krankheit reichen von Gehbehinderung und Schluckbeschwerden über Seh- und Sprechstörungen bis hin zu Krämpfen. Botulismus führt schließlich durch Lähmung des Atemzentrums zum Tod durch Ersticken. Dies dauert einige Stunden bis mehrere Tage, je nach Menge der aufgenommenen Giftstoffe. Bei etwa zwei Dritteln der Patienten verläuft die Krankheit tödlich. Dieses Neurotoxin ist demnach das wirksamste aller für Menschen tödlichen Gifte überhaupt.

    Clostridium perfringens ist der Erreger der Gasödemerkrankung (Gasbrand), die eine schwere Wundinfektion darstellt. Früher sind beinahe die Hälfte der Erkrankten an der Krankheit gestorben, heute liegt die Letalität bei ca. 30%.

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    Der Überwachungsstaat. (Video)

    Dezember 1st, 2010

    Der Überwachungsstaat (Video)

    Europa und Amerika hat aufgerüstet:

    * Lauschangriff

    * Rasterfahndung

    * Vollmachten zur Erweiterten Gefahrenerforschung

    * Vorratsdatenspeicherung

    * Trojaner auf Festplatten

    * IP-Adressen-Überwachung

    * DNA-Massenanalysen

    * Verknüpfung der Bundesdaten im Innenministerium

    * IMSI-Catcher

    * Sicherheitsüberprüfung durch Verfassungsschutz

    * Verlässlichkeitsüberprüfung durch Abwehramt

    * Biometrie: Fingerabdrücke, Iris-Erkennung.

    Das ist das Programm des Überwachungsstaats.

    In den Zeiten des österreichischen Rechtsstaats galt für Polizei und Justiz ein einfaches Prinzip: Ein konkreter Tatverdacht wird polizeilich untersucht, und dann entscheidet das Gericht, ob Anklage erhoben wird. Die Zeiten ändern sich. Der Tatverdacht wird durch einen neuen Kernbegriff ersetzt: „Risiko“. Die Glaubenssätze der neuen Sicherheitspolitik lauten: „Überall kann etwas passieren“ und „Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten“. Jeder ist ein mögliches Risiko. Jeder muss daher beweisen, dass er harmlos ist. Die Unschuldsvermutung wird durch die Verdächtigungsvermutung ersetzt.

    Wenn alle verdächtig sind, müssen auch alle überwacht werden. Die neuen Technologien machen es möglich. Der Überwachungsstaat setzt es um.

    Nummer 1 in Europa

    Die EU selbst einigt alles: die Demokratie ebenso wie ihre bürokratische Überwucherung, einklagbare Menschenrechte gemeinsam mit ihrer Gefährdung durch den Überwachungsstaat. Die österreichische Regierung erspart sich diesen Widerspruch. Aus dem Europa der Menschenrechte und Demokratie hat sie sich abgemeldet. Dafür macht sie in Wien und Brüssel scharf.

    Brüssel erlebt ein doppeltes Österreich: Die Regierung, die ihr Land an den Rand einer europäischen Kultur von Demokratie, Menschenrechten und nationaler Aussöhnung geführt hat, marschiert in der militärischen und polizeilichen Mobilmachung an der Spitze der Kompanie.

    Mit der Überwachung der IP-Adressen des Internet und der Verwanzung der Computer mit Trojanern will sich Österreich an die Spitze der europäischen Überwachungsstaaten stellen. Niemand sonst geht so weit. Niemand sonst macht alles, was technisch möglich ist. Niemand sonst beschädigt Rechtsstaat und Verfassung so leichtfertig wie die Bundesregierungen seit dem Jahr 2000.

    Widerstand sinnlos?

    Ist Widerstand sinnlos? In der neuen Qualität des Überwachungsstaats liegt auch seine Schwäche. Die alte Staatspolizei hat immer nur Minderheiten überwacht. Sie konnte sich sicher sein, dass kritische Künstler, Linke und Bürgerinitiativen nicht mit dem großen nationalen Mitgefühl rechnen konnten. Der Überwachungsstaat trifft erstmals fast alle. Er hört über IMSI-Catcher illegal Handys ab, liest im Internet mit, fotografiert und lauscht über Satelliten und Wanzen und rastert pro Verdächtigem rund tausend völlig Unverdächtige aus technischen Gründen mit. Zum ersten Mal geht es gegen alle – und da können alle plötzlich dagegen sein.

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    Die Skull & Bones Gesellschaft

    November 30th, 2010

    Skull & Bones (übersetzt: “Schädel und Knochen”) ist eine so genannte Geheimgesellschaft. Die Gesellschaft wurde 1832 von William Huntington Russel und Alphonso Taft gegründet. Die zwei waren Studenten der Yale Universität in New Haven, Connecticut, USA. Die Geheimgesellschaft ist auch unter vielen anderen Namen bekannt wie “The Order of Death”, “The Order”, “The Eulogian Club”, und “Lodge 322″. Die erste Klasse von Mitgliedern ist im Jahre 1833 beigetreten. Die Beigetretenen werden meist als “Bonesmen”, “Knights of Eulogia” oder “Boodle Boys” bezeichnet.

    Besitztümer

    Das Logo von Skull und Bones

    Das Logo von Skull und Bones

    Der offizielle Name der Geheimgesellschaft ist “Russell Trust Association”. Unter diesem eingetragenen Namen hat die Gesellschaft Anlagen im Wert von 4,1 Mio. US$. Die Geheimgesellschaft hat eine Sommerresidenz und ihre eigene private Insel. Die Insel liegt zwischen Kanada und USA und wurde von einer nicht genannten Familie gestiftet, dessen Sohn Mitglied der Geheimgesellschaft ist.

    Mitglieder und Rekrutierung

    Bei Einführungsritualen sollen Mitglieder oftmals kriminelle Handlungen vorgenommen haben, um in die Geheimgesellschaft aufgenommen zu werden. Unter anderem soll eine Grabschändung begangen worden

    Der Versammlungsort von Skull und Bones

    Der Versammlungsort von Skull und Bones

    sein. Zwei im Moment sehr bekannte Mitglieder von Skull & Bones sind Präsident George W. Bush und John Kerry. In vielen Interviews, die die beiden Personen gegeben haben, wurden Fragen über Skull & Bones nie beantwortet. Der einzige Kommentar zu ?Skull & Bones? ist Schweigen. Fakt ist auf jeden Fall, das George W. Bush in seiner ersten Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika bereits 10 Mitglieder von Skull & Bones in seine Administration berufen hat.
    Jedes Jahr suchen die aktuellen 15 Mitglieder eine neue Gruppe von 15 Personen aus, die ihre Nachfolge antreten werden. Die neuen Mitglieder sind immer vom “Senior grade”, d.h. das diese in einem Jahr den Abschluss an der Yale Universität machen werden. Die Mitglieder treffen sich einmal in der Woche und besprechen die aktuelle Vorgehensweise. Außerdem philosophieren Sie über Kritik, die über ihre Geheimgesellschaft geäußert wird.
    Es wird Skull & Bones nachgesagt in den Räumen, wo sie ihre Besprechungen abhalten, satanische oder okkulte Praktiken durchzuführen. Die Räume befinden sich in einem Gebäude, das “tomb” (übersetzt: Grab) heißt, statt. In den Räumen befinden sich zahllose Schädel und Knochen, dies ist nach geltenden Recht in Connecticut übrigens illegal.

    Fazit

    Durch die starke Prominenz in den Reihen von Skull & Bones, werden der Geheimgesellschaft viele Verschwörungstheorien nachgesagt. Eine Tatsache ist das die Gesellschaft keine Informationen über ihre Aktivitäten nach Außen dringen lässt. Ebenfalls schweigt der amtierende Präsident von Amerika über die Aktionen von Skull & Bones. Es wird vermutet, dass sich die Mitglieder durch die Mithilfe ihrer geheimen Brüder Aufträge aller Art zu schieben und so zu erfolgreichen Positionen gelangt sind. Es soll sich aus diesem Bund ein mächtiges Kartell gebildet haben, das in der Politik, dem Rechtswesen, im Finanzbereich und im Bildungssektor aktiv ist.

    Im übrigen haben auch die Amerikansiche Präsidenten Bill Clinton, George Bush und George Double You Bush

    zugegeben, ehemalige, wen nicht gar noch aktive Mitglieder der Skull & Bones- Gesellschaft zu sein.

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    Opus Dei

    November 30th, 2010

    Die ?Praelatura Sanctae Crucis et Opus Dei? (lateinisch – übersetzt: Prälatur vom heiligen Kreuz und Werk Gottes), auch allgemein bekannt als Opus Dei, ist ein internationales Prälat der römisch-katholischen Kirche. Opus Dei wurde am 2. Oktober 1928 von einem römisch-katholischen Priester, der Heilige Josemaría Escrivá (1902-1975), gegründet. Opus Dei wurde als Personalprälatur von Papst Johannes Paul II. etabliert, dies machte es zu einem Teil der institutionellen Struktur der Kirche.

    Struktur, Mitglieder und Verbreitung

    Opus Dei ist ein Orden, der vorgibt eine katholische Organisation zu sein, die ein geordnetes Leben nach christlichen Regeln führt und besonders für alte Werte

    eintritt. Neue Mitglieder werden aus streng katholischen Familien oder aus Studentenkreisen rekrutiert. Hauptinteresse gilt allerdings den Akademikern, die als potentielle Elite der Gemeinschaft angesehen werden.

    Opus Dei ist in 60-90 Ländern tätig, genauere Angaben sind nicht möglich, da die Angaben der Quellen variieren. Der Schwerpunkt und die meisten Aktivitäten werden im spanischen Sprachraum und in Italien ausgeübt, wo sich der Hauptsitz (Rom, Italien) befindet.
    Opus Dei gehören rund 85.000 Personen an, wobei Männer und Frauen gleich vertreten sind. Den größten Teil der Mitglieder des Opus Dei (zur Zeit etwa 70 %) bilden die Supernumerarier/innen. Sie sind meist verheiratet. Etwa ein Fünftel sind die so genannten Numerarier, die ehelos in Gemeinschaften oder Zentren des Opus Dei leben. Die übrigen Angehörigen der Prälatur sind Frauen und Männer, die sich aus apostolischen Gründen für die Ehelosigkeit entschieden haben. Die so genannten Assoziierten der Prälatur leben bei ihrer Familie oder wo immer es ihren beruflichen Umständen am besten entspricht.
    Die Verteilung der Mitglieder nach Kontinenten ist in etwa die folgende:

    • Afrika: 1.800
    • Amerika: 29.400
    • Asien und Ozeanien: 4.800
    • Europa: 49.000

    1997 wurde Opus Dei offiziell durch die belgische Regierung als sektenähnliche Organisation eingestuft, da die angewandten Methoden innerhalb der Gemeinschaft einer Gehirnwäsche gleichkommen.

    Selbstgeißelung und Buße

    Numerarier und Assoziierte tragen entsprechend einer Anweisung in der internen Schrift “De spiritu et de piis servandis consuetudinibus” einen Bußgürtel (Cilice). Dieser Bußgürtel muss täglich 2 Stunden getragen werden mit Ausnahme von Sonn- und Feiertagen. Außerdem führen die Mitglieder wöchentliche Selbstgeißelungen mit einer 5-schwänzigen Geißel durch. Diese Methode soll den Körper ?züchtigen und disziplinieren”. Es ist jedoch theologisch höchst umstritten, ob die im Opus Dei gepredigte Verherrlichung von Schmerz und Disziplin etwas mit christlichen Ideen gemein hat. Der Gründer ?Escrivá? predigt in seinem Hauptwerk ?Der Weg? den Schmerz als heilig und an diesen Idealen wird festgehalten.
    Das Opus Dei bestreitet die Existenz von körperlicher Buße bzw. der Geißelungen nicht. Im Gegenteil Opus Die behauptet, das die Buße eine Form von Askese sei, die von Paulus über viele Heilige aus frühren Zeiten bis in unsere Zeit (etwa Papst Paul VI., Hans Urs von Balthasar, Oscar Romero, Pater Pio und Mutter Teresa) hineinreiche. Ebenfalls ist diese Form in anderen Weltreligionen bekannt.

    Finanzen

    Opus Dei verfügt offiziell über keinen großen Besitz oder Reichtümer, aber Opus Dei kann über das Vermögen nahe stehender gesellschaftlicher Einrichtungen verfügen und sogar über das Vermögen der Mitglieder von Opus Dei.

    Numerarier übergeben alle ihre Einkünfte, Erbschaften und andere Besitztümer dem Orden, der dann die Ausgaben aus ihrem Vermögen kontrolliert. Im Todesfall wird das gesamte Vermögen dem Opus Dei vererbt.
    Hohe Geldsummen erhält Opus Dei auch durch Abgaben von nahe stehenden Unternehmern und Gönnern. Mitglieder wird vorgehalten, das sie  maßvoll leben und alles unnötige an die Organisation abtreten. Dies wird zur Kontrolle der Finanzen der internen Mitglieder verwendet, ebenso wie das Verbot des eigenen Kontos.

    Die Geschichte von Opus Dei

    ?1928: 2. Oktober – Die Gründung von Opus Dei
    ?1930: 14. Februar – Gründung des Frauen Zweiges von Opus Dei
    ?1939: Escrivá´s erste spirituellen Betrachtungen werden veröffentlicht
    1941: 19. März – Opus Dei bekommt die erste Diözesenunterstützung von einem Bischof in Madrid
    1943: 14. Februar ? Gründung ?der priesterlichen Gesellschaft des Heiligen Kreuzes?
    1945: Zweigstelle in Portugal
    1946:

    Zweigstelle in Großbritannien
    1946: Escrivá zieht nach Rom und gründet dort das Hauptquartier von of Opus Dei
    1947 Zweigstelle in Frankreich, Irland, Italien
    1949: Zweigstelle in Mexiko, USA
    1950: 16. Juni – Opus Dei bekommt die endgültige Erlaubnis von Papst Pius XII
    1950: Zweigstelle in Chile
    1950: männlicher Zweig : 2 400 Mitglieder (davon 20 Priester)
    weiblicher Zweig : 550 Mitglieder
    1975: 26. Juni ? Tod des Gründers. Alvaro del Portillo, sein engster Berater, wird später zu seinem Nachfolger erklärt.
    1982: 28. November ? Gründung von Opus Dei als eine Personalprälatur. Papst Johannes Paul II. ernennt del Portillo zum Prälaten.
    1992: 17. Mai ? Seligsprechung des Gründers
    2002: 6. Oktober – Heiligsprechung des Gründers. Papst Johannes Paul II. ernennt Escrivá zum “Heiligen des gewöhnlichen Lebens”
    Kritik

    Seit einigen Jahren erhebt sich immer mehr Kritik gegen Opus Dei, wobei diese Kritik sowohl von den Medien als auch innerkirchliche Quellen besitzt. Einige Gegner der Prälatur sprechen von Mafia-ähnlichen Strukturen in der Kirche, die anscheinend eigenständig in der katholischen Kirche existiert. Weitere Kritikpunkte der Gegner sind Verschleierung von Tatsachen, Fundamentalismus und Verschwörung.

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    Die Yakkuzza

    November 30th, 2010

    Yakuza ist der Name einer traditionellen, kriminellen Organisation in Japan. Die Yakuza ist in mehrere rivalisierende Banden aufgeteilt, die in der westlichen Presse oft als “japanische Mafia” bezeichnet wird. Die Mitglieder unterliegen einer strengen Hierarchie und Kodices. Seit 1993 wird in Japan die Mitgliedschaft in einer Bande strafrechtlich verfolgt, so das die Banden in den Untergrund vertrieben wurden. Die Mitglieder tarnen sich heute meist als Geschäftmänner und sprechen aufgrund ihrer kriminellen Geschäfte eine Geheimsprache.

    Ursprung und Geschichte

    Der Ausdruck “Yakuza” kommt aus dem japanischen Kartenspiel “Hanafuda”. Die schlechtesten Karten in dem Spiel ist die Kombination der Karten 8-9-3. Die Nummern heißen Ya, Ku und Sa. Diese Spielhand gilt als völlig wertlos. So sehen sich die Yakuza als die völlig Wertlosen an. Manchmal werden Sie auch die “hachi-kyu-san” (”893er”) genannt.

    Es gibt keinen alleinigen Ursprung der japanischen Yakuza. Die Yakuza Organisation entwickelte sich von verschiedenen Elementen der traditionellen japanischen Gesellschaft. In den späteren Teilen der japanischen adeligen Ära, besonders in der Edo Perioden (1603-1837), waren die Mitglieder der Yakuza Bauern, Handwerker oder Kaufleute.

    Organisation
    Die modernen Yakuza sind in den Strassen von Shinjuko anzutreffen  (Foto: GNU)

    Die modernen Yakuza sind in den Strassen von Shinjuko anzutreffen (Foto: GNU)

    Während der Formation der Yakuza adaptierten die damaligen Mitglieder die traditionelle, japanische Hierachie des ?oyabun-kobun?. Beim ?oyabun-kobun? schuldet der kobun (Kind) dem oyabun (Vater) seine Loyalität. In einer späteren Periode wurde der Codex von “jingi” (Rechte und Pflichten) entwickelt, wo Loyalität und Respekt die Lebensphilosophie der Yakuza sind. Die Verbindung zwischen ?oyabun-kobun? wird durch eine Zeremonie gefestigt, in der eine einzige Tasse mit Sake geteilt wird.

    Yakuza Gruppen werden durch einen Oyabun (Vater) oder Kumicho (Familienoberhaupt) geleitet, der Befehle an die Untergebenen (Kobun) weiterleitet. Untereinander sprechen die Yakuza Mitglieder immer von der Familie in Bezug auf die Gruppe bzw. Bande. Die Angehörigen sind dann Väter und es gibt ältere oder jüngere Brüder. Die Yakuza ist ausschließlich von Männern besetzt. Es gibt keine Frauen in der Familie, außer der Frau des Vaters, die als “ane-san” (ältere Schwester) bezeichnet wird.

    Das ?Yubitsume? oder Fingerabaschneiden ist eine Form der Bestrafung oder der Entschuldigung. Der Übeltäter muss den Fingerzeig des kleinen Fingers der linken Hand seinem Boss geben. Ein hoher Untergebener des Vaters kann auch für die Bestrafung eintreten, wenn es Mitglied schützen will, vor weiteren Vergeltungen.

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    Die Thule-Geselschafft

    November 30th, 2010

    ie Thule-Gesellschaft war eine rechtsradikale Geheimgesellschaft, die zum Ende des 1. Weltkrieger im Jahre 1918 von Rudolf von Sebottendorff gegründet wurde. Die Geheimgesellschaft ist nach der Insel Thule benannt, die in der Kultur der alten Griechen eine mystische Bedeutung hatte. Die Thule Gesellschaft war Teil der “völkischen Bewegung” in Deutschland. Die Mitglieder waren aus den obersten Rängen der Nazi Partei wie Rudolf Hess und Alfred Rosenberg.

    Die Gesellschaft wurde im Januar 1918 im Auftrag des völkischen “Germanen-Ordens” von Rudolf von Sebottendorff in Müchen gegründet. Offiziell hieß die Gesellschaft “Studiengruppe für germanisches Altertum” und war eine Tarnorganisation des Germanen Ordens, die nach dem Prinzip der freimaurerischen Loge organisiert war. Man könnte die Thule Gesellschaft als eine konspirative Verbindung sehen, die im geheimen arbeitet und eine rassistische, antisemitische Einstellung hatte. Das Ziel der Gesellschaft war es Propaganda zu betreiben und so ihre Ideologien zu verbreiten. Die Gesellschaft hatte zu ihren Spitzenzeiten nur wenige hundert Mitglieder, die aber aus den höchsten Rängen der Gesellschaft kamen.

    Ideologie

    Die Ideologie der Thule Gesellschaft war stark von Guido von Lists Ariosophie, dessen Begründer er war, abgeleitet. In der aufgestellten Ideologie vermischten sich völkisches Gedankengut, okkult-heidnische Rassegedanken und am stärksten war die antisemitische Propaganda. Auf dieser Grundlage setzte auch Alfred Rosenberg sein berüchtigtes Buch ?Mythos des Zwanzigsten Jahrhunderts? auf. Rosenberg war Mitglied der Thule-Gesellschaft und der späterer Parteiideologe der NSDAP, wobei sein Buch zum zweiten Standardwerk der NS-Ideologie wurde.

    Das Emblem der Thule Gesellschaft zeigt eine Swastika mit Strahlenkranz hinter einem Schwert. Die Swastika, auch Hakenkreuz, war in dieser Zeit bereits ein Symbol für Nationalismus und Antisemitismus und wurde deswegen ausgewählt. Außerdem ist es in der Theosophie, die die Grundlage der Ariosophie war, ein Symbol für die Arier.

    Mitglieder

    Prominente Mitglieder der Thule Gesellschaft waren:

    Dietrich Eckart, Publizist und Weggefährte von Adolf Hitlers

  • Gottfried Feder, Wirtschaftstheoretiker und Politiker der DAP und NSDAP
  • Alfred Rosenberg, NS-Ideologe und Politiker
  • Hans Frank, promovierter Jurist und NS-Politiker
  • Karl Harrer, Journalist und Mitbegründer der “Deutsche Arbeiterpartei” (DAP)
  • Rudolf Hess, NS-Ideologe und Politiker
  • Julius Streicher, NS-Politiker und Herausgeber des “Stürmer” (antijudaistische Wochenzeitung)
  • Weitere angebliche Mitglieder waren:

    • Karl Fiehler, Politiker der NSDAP und Münchner Oberbürgermeister
    • Wilhelm Frick, nationalsozialistischer Politiker und Reichsminister des Innern
    • Heinrich Jost
    • Wolfgang Pongratz
    • Wilhelm Laforce, Redakteur
    • Johann Ott
    • Hans Riemann
    • Marc Seselmann, Mitarbeiter des “Völkischen Beobachters”
    • Hans-Arnold Stadler, Gauleiter Gau Stadel (Bayern)
    Legenden und Verschwörungstheorien
    • Aufgrund des okkulten, heidnischen Hintergrunds war die Thule Gesellschaft der Mittelpunkt vieler Verschwörungstheorien betreffend Nazi Deutschland. Einige Theorien behandeln die Entwicklung von Raumschiffen und Spezialwaffen. Die Thule-Gesellschaft half Hitler auch bei seinen Redekünsten und so vermuteten einige Leute aufgrund seines Erfolgs, dass die Gesellschaft Hitler magische Kräfte verlieh.
    • Andere Verschwörungstheorien behauptet, das es innerhalb der Thule Gesellschaft noch den “Thule Orden” gegeben hat. Der Thule Orden soll eine Initiationsgesellschaft gewesen sein.
    • Adolf Hitler soll ebenfalls Mitglied der Thule Gesellschaft gewesen sein. Da sich Hitler aber oft herablassend über die Theorien von Alfred Rosenberg geäußert hat, erscheint dies eine sehr abwegige Theorie zu sein.

    Der Verschwörungstheoretiker Jan van Helsing vermutet das aus der Thule Gesellschaft ebenfalls die “Vril Gesellschaft” (esoterischer Geheimbund) entstanden ist. Behauptungen für seine These hat Jan van Helsing leider nicht.

    Ende der Gesellschaft

    Mit dem Aufstieg der NSDAP ist wahrscheinlich auch die Thule Gesellschaft verschwunden. Alle existierenden Logen wurden aber spätestens im Jahre 1937 durch einen Erlass aufgelöst, der alle Logen oder ähnliche Zusammenkünfte verbot.

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    Die Mafia

    November 30th, 2010

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    Ku Klux Klan

    November 30th, 2010

    Der Ku Klux Klan, kurz KKK, ist ein Begriff für eine bereits vergangene und eine neue heute noch aktive brüderliche Organisationen in den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Organisation tritt für die “weiße Weltherrschaft” ein und ist in vergangenen Jahrhunderten für Antisemitismus, Antikatolizismus und Nativismus bekannt gewesen.
    Ursprung des Namens
    Mitglieder des 2. KKK im Jahr 1922
    Mitglieder des 2. KKK im Jahr 1922

    Es gibt verschiedene Theorien zum Ursprung des Namens “Ku Klux Klan”:

    * KKK stammt vom griechischen Wort für Kreis “kyklos” ab. Das Wort Kreis im englischen “circle” bezeichnet auch den Begriff “Zirkel”, also einen Bund von Eingeweihten. So wurde dieses Wort gewählt und nur die Silben wurden getrennt.
    * Der Name ist dem Geräusch nachempfunden, das beim Spannen des Gewehres entsteht.
    * Der Name der Organisation ist vom lateinischen Wort für “lux” abgeleitet worden, das Licht bedeutet.

    Der original Ku Klux Klan
    Gründung

    Der original Ku Klux Klan wurde am 24. Dezember 1865 von 6 ausgebildeten mittelklasse Konföderationssoldaten gegründet. Die Veteranen waren gelangweilt von dem Nachkriegs Pulaski, eine Stadt in Tennessee, USA. Zuerst war der KKK ein geselliger Club, der es als Aufgabe ansah aus lauter Langweile Streiche zu begehen oder schikanierende Dinge zu machen. Von 1866 bis 1867 begann der Klan Andachten von Farbigen aufzulösen und in Häuser der Farbigen einzubrechen, um Feuerwaffen zu stehlen.

    Im Jahr 1867 fand eine Tagung des KKK statt. Bei dieser Tagung wurde der Klan formalisiert als eine nationale Organisation mit bestimmten Vorschriften, die von George Gordon geschrieben wurden. Mit diesem Bericht über die formelle Gründung ging Gordon zu dem ehemaligen Sklavenhändler und Konföderationsgeneral Nathan Bedford Forrest in Memphis. Forrest sprach seine Begeisterung zu der neu formierten Organisation aus, die seiner Ansicht nach, die Farbigen in ihre Schranken zurück weißt. Einige Wochen später wurde Forrest zum ersten “Grossen Hexenmeister” (Grand Wizard) ernannt, der der nationale Führer des Klans ist.

    Der Klan versuchte den politischen und sozialen Status der befreiten Sklaven zu kontrollieren. Die Mitglieder des Klans versuchten besonders die Ausbildung, den wirtschaftlichen Fortschritt, die Wahlrechte und das Recht Feuerwaffen zu tragen, der gesamten schwarzen Bevölkerung einzudämmen. Im Fokus des Klans waren nicht nur Afroamerikaner, sondern auch Südrepublikaner, die auch das Opfer ihrer Einschüchterungstaktiken wurden.
    Der bekannte Lynchmord an 1300 Menschen im Jahre 1868 war primär eine politische Säuberungsaktion als ein Rassenkonflikt. Die Gewalttaten dienten dem Zweck, die Republikanisch motivierten Leute einzuschüchtern, so das teilweise nur 1 Stimme für die gegnerischen republikanischen Politiker abgegeben wurden wie z.B. in Columbia Country.

    Auflösung des Klans

    Forrests nationale Organisation hatte in der Tat nur sehr wenig Einfluss auf die lokalen Klans, die sehr autonom waren und sich nicht kontrollieren lassen wollten. Ein Klan Mitglied beschwerte sich, das sein eigene so genannte Chefposition nicht die wenigste Autorität über die rücksichtlosen jungen Männer im Klan besitzt. Die jungen Mitglieder verbringen ihre meiste Zeit mit Auspeitschungen oder ähnlichen Aktivitäten. Dies war alles außerhalb der Intention des Klans. Forrest orderte im Jahre 1869 den Klan aufzulösen, weil er anfing pervers zu werden und von den eigentlichen ehrenwerten und patriotischen Zwecken abzuweichen.

    Politischer Einfluss

    Der zweite Ku Klux Klan verbreitete sich über den Süden, den mittleren Westen und den Nordstaaten von Amerika und sogar in Kanada. Während der Spitzenzeit hatte der Klan mehr als 4 Millionen Mitglieder, die mehr als 20% der erwachsenen männlichen Bevölkerung in vielen Regionen ausmachte und in bestimmten Regionen sogar mehr als 40%.

    Durch sympathisierende Wahlmänner kontrollierte der Klan die Regierungen der Staaten von Tennessee, Indiana, Oklahoma und Oregon. Der Klan Einfluss war besonders stark in Indiana, wo der republikanische Klanmitglied Edward Jackson zum Gouverneur im Jahre 1924 gewählt wurde. Der ganze Staatsapparat war dort gefüllt mit Klansmitgliedern.

    Auflösung

    Der zweite Klan kollabierte zum größten Teil durch einen Skandal in dem der Republikaner David Stephenson verwickelt war. Der “Grand Dragon” von Indiana und weiteren 14 anderer Staaten wurde wegen der Vergewaltigung und dem bestialischen Mord an Madge Oberholtzer verurteilt.
    Die Öffentlichkeit verlor das Interesse an dem Klan in den 1930er Jahren, weil der Skandal viele Leute aufgeweckt hat. Ebenso konnte der Klan seine politischen Aktivitäten nicht mehr ausweiten bzw. in dem Maß fortsetzen wie bisher.
    Der “Grand Wizard” Hiram Evans verkaufte die Organisation im Jahre 1939 an seine Nachfolger Colescott und Green. Die neuen Besitzer konnten den Verfall des Klans aber nicht mehr aufhalten. Das Ansehen des Klans wurde weiter durch Colescott beschädigt, der mit Nazi Sympathisanten in Verbindung stand, die Verwicklungen in dem Detroiter Rassenaufruhr (1943) hatten und die Anstrengungen zum stören der amerikanischen Kriegsbemühungen während des zweiten Weltkrieges unternahmen. Wegen einiger Steuerschulden musste Colescott den Klan im Jahr 1944 aufgeben. Danach wurde der Name von einige unabhängigen Gruppen weiter benutzt.

    Ku Klux Klan heute

    Die Gruppe hat heute wahrscheinlich einige tausend Anhänger, die sehr isoliert und weit verstreut sind.

    Einige der größeren KKK Organisationen, die momentan aktiv sind, sind folgende:

    • Church of the American Knights of the Ku Klux Klan
    • Imperial Klans of America
    • Knights of the White Kamelia

    Im Jahr 2005  schätze man die Anzahl der Mitglieder auf 3000 die in 158 Splitter Organisationen unterteilt sind. Zwei drittel von ihnen kommen aus ehemaligen Konföderationsstaaten und die anderen aus dem mittleren Westen der USA.

    Im Jahre 1871 unterzeichnete Präsident Ulysses S. Grant den “Ku Klux Klan Act”, dieser Erlass sollte die Bürgerrechte der Verfassung stärken. So sollten unter diesem Entwurf Bundestruppen mehr eingesetzt werden  als Staatsmilizen und Klanmitglieder wurden ebenfalls vom Bundesgericht verfolgt. Hunderte von Klanmitgliedern wurden gefunden, inhaftiert und verurteilt. Diese Anstrengungen waren so erfolgreich, das der Klan in South Carolina zerstört und im ganzen Land dezimiert wurde, wo der Niedergang des Klans schon seit einigen Jahren fortschritt.

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    Die Illuminaten

    November 30th, 2010

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    Der Templerorden

    November 30th, 2010

    er Templerorden stellt zum Zeitpunkt seiner Gründung ein außerordentliches Ereignis dar. Der Orden vereinigt die Ideale des Adels, die damaligen Ritter, und der Mönche. Der Orden ist somit der erste geistliche Ritterorden gewesen. Der Name Templer stammt von der Gegebenheit ab, das König Balduin im Jahre 1119 einen Flügel der Al-Aqsa-Moschee den Rittern als Quartier anbot. Diese Moschee soll einer Legende nach auf den Ruinen des salomonischen Tempels gebaut sein, und seit diesem Tage sind die Ritter als “Orden Ritterschaft vom Tempel zu Jerusalem” bekannt.

    Flurplan des Tempels von Jerusalem; Quelle der Inspiration für  Konstruktionen des Templarordens (Foto: GNU)

    Flurplan des Tempels von Jerusalem; Quelle der Inspiration für Konstruktionen des Templarordens (Foto: GNU)
    Gründung

    Der Orden wurde unter dem Namen “Armen Bruderschaft vom Tempel zu Jerusalem? von Hugo von Payens, Gottfried von St. Omer und sieben weiteren Rittern gegründet. Die Gründung war wahrscheinlich zwischen dem Jahr 1118 und 1119. Die ersten Mitglieder, die alle aus Frankreich stammten, hatten die Aufgabe, die Pilgerstraßen und die Heiligen Stätten zu sichern.

    Aktivitäten

    Die Templer waren in einige Schlachten verwickelt, aber ihre Hauptaufgabe war die Kontrolle der Transporte, die Güter und Gold ins heilige Land brachten. So erfanden die Templer Kreditbriefe, ein Vorläufer der heutigen Banknoten und schufen die ersten Techniken zur Buchführung. Ihre finanziellen Einkünfte erwirtschafteten die Templer unter anderem mit Geldanleihen. Ihre Ruf war so gut und makellos, das selbst Moslems mit ihnen Geschäfte machten.

    Ende des Ordens

    Im Jahre 1305 wurde der Orden der Ketzerei beschuldigt. Dem Ordnen wurden anti-christliche Aufnahmezeremonien und homosexuelle Handlungen vorgeworfen. Unter dem Druck des damaligen Königs Philipp IV. beugte sich der ebenfalls aus Frankreich stammende Papst Klemens V. dem Templerorden aufzulösen. Daraufhin wurden an einem Freitag den 13. im Oktober 1307 alle Templerritter und deren dienenden Brüder verhaftet. 1309 zählte man in den Gefängnissen von Paris, wo die Templer hingebracht

    Das Siegel der Templer - zwei Reiter interpretiert als Zeichen der  Armut und der Dualität von Ritter/Mönch

    wurden, 546 Gefangene. Die Untersuchungen der Inquisition zogen sich über 7 Jahre hin. Die Todesurteile wurden alle vollstreckt, nachdem die Templer unter Folterungen gestanden oder mit Falschaussagen angeklagt, beschuldigt und verurteilt wurden.
    Aber nicht überall war die Macht des Königs Philipp IV. so groß wie in Paris. In vielen anderen Städten wurden die Templer nicht zum Tode verurteilt. Einige Städte verfolgten die Templer gar nicht und hat auch kein Interesse an irgendeiner Bestrafung. Aber durch die Eliminierung der Führung in Paris war der Orden zerschlagen, so dass der Einfluss der Templer nur noch lokal auszumachen war.

    Neugründung

    Im Jahre 1319 gründete König Dionysius in Portugal den Orden der Christusritter. Die Güter und Statuten des Templerordens in Portugal wurden auf den neuen Orden der “Ritter Christi” übertragen. Viele ehemaligen Tempelritter, die vor Philipp IV. geflohen waren, traten in den neuen Orden ein. Der neue Orden erhielt ebenfalls den päpstlichen Segen.

    Der Orden heute

    Erst im 18. Jahrhundert interessierte man sich wieder für den Templerorden. So bildeten sich zu dieser Neuentdeckung der alten Werte einige Gruppen, die sich mit dem Namen ?Templer? schmücken. Diese Gruppe behaupten einen Bezug zu den ursprünglichen Templern zu haben und schmücken sich mit den Ruhmestaten, die sie vollbracht haben. Die Orientierung der angeblichen Templerorden ist heute sehr weit gestreut von katholisch, ökumenisch bis über konfessionslos.

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    Die Freimauer

    November 30th, 2010

    Die Freimaurer sind eine weltumspannende brüderliche Organisation. Die Mitglieder teilen die gleichen moralischen und metaphysischen Ideale und Vorstellungen. Die Freimaurer benutzen ein Initiationssystem, um ethische und philosophische Themen zu erforschen. Die Vereinigung verbindet Individuen aller sozialen Schichten, Gesellschaftskreise und Bildungsgrade.
    Alle Regeln und Grundsätze der Freimaurer sind für jedermann zugänglich. Ebenfalls sind alle Aktivitäten und geschichtlichen Ereignisse weder geheim noch werden diese verschwiegen. Aus diesem Grund sind die Freimaurer keine Geheimgesellschaft, obwohl die Mitglieder durch ein Gelöbnis an die Verschwiegenheit in Bezug auf ihr Freimaurer-Erkennungszeichen (Ausweis), Rituale und der Privatsphäre der Mitglieder gebunden.

    Das Symbol der Freimaurer

    Das Symbol der Freimaurer
    Gründung

    Am 24.Juni 1717 schlossen sich bereits vier Logen zusammen und bildeten die erste englische Großloge der Freimaurer. Zu diesem Zeitpunkt gab es ebenfalls Freimaurerlogen in Deutschland, Frankreich und anderen Ländern. Dieser Tag gilt trotzdem als der offizielle Gründungstag der organisierten Freimaurerloge. Seit diesem Ereignis wird der Tag als Ehrentag jährlich am 24. Juni gefeiert und hat den Namen Johannistag erhalten.
    Der Ursprung der Freimaurer ist nicht eindeutig überliefert. Wahrscheinlich ging der Freimaurerbund aus der Bruderschaft der Steinmetze und deren Bauhütten

    (zunftähnliche Organisation) hervor. Anfangs waren die Handwerker mit den Klöstern (Benediktiner) verbunden. Die organisierten Handwerker trennten sich jedoch von den Brüdern und bildeten den Bund deutscher Steinmetze. Die älteste Bekannte Steinmetzverordnung stammt aus dem Jahre 1459. Die Bruderschaft der Steinmetze wurde 1498, durch die von Kaiser Maximilian sanktionierte Gesetzgebung, zusammengehalten.

    Es ist nicht abzustreiten, dass viele alte Traditionen in die Freimaurerei Einzug hielten. Schwerpunkt bildet auf jeden Fall die Baugenossenschaft mittelalterlicher Bauhütten. Ebenfalls sind Einflüsse aus ägyptischen und griechischen Bünden, dem Templerorden, der Rosenkreuzer, der Kabbalah (Tradition im Judentum) sowie des Gnostizismus (religiöse Lehre des 2. und 3. Jahrhunderts) teilweise erkennbar. Aus den vielen Quellen stammen ebenfalls zahlreiche Symbole der Freimaurer.

    Logen
    Freimaurer Halle in der Great Queen Street, London, England

    Freimaurer Halle in der Great Queen Street, London, England

    Ein allgemeines Missverständnis: Freimaurer treffen sich als eine Loge nicht in einer Loge. Logen sind organisiert wie bürgerliche Vereine, denen ein Vorsitzender (Meister vom Stuhl oder Logenmeister) und ein

    Stellvertreter (erster und zweiter Aufseher) vorstehen.
    Die restliche Struktur richtet sich teilweise an die gesetzlichen Bestimmungen und besetzt deswegen weitere Positionen in der Hierarchie. Es wird zusätzlich ein Schatzmeister und Schriftführer (Sekretär) gewählt, die gemeinsam den Vorstand der Loge bilden. Des Weiteren werden zusätzliche Mitglieder ernannt, der Redner (nur  kontinentale Logen), die Schaffner (zuständig für den Versammlungsort und die Verpflegung der Mitglieder), der Gabenpfleger, Musikmeister, Archivar, Zeremonienmeister, dazu kommen ebenfalls noch die Ausschüsse (z. B. Aufnahmeausschuss, Ehrengericht).

    Aufnahme in die Loge
    Initiation eines neuen Mitglieder, Stich 18.Jahrhundert

    Initiation eines neuen Mitglieder, Stich 18.Jahrhundert

    Die Aufnahmekriterien können sich von Loge zu Loge unterscheiden. Alle Personen, die Mitglieder der Freimaurer werden wollen, werden als Profane bezeichnet. Die Profanen kommen fast immer durch Empfehlungen in die Loge. Bevor aber eine Mitgliedschaft ausgesprochen werden kann, muss das zukünftige Mitglied ein halbes Jahr lang die Gästeabende besuchen. Die wichtigste Vorraussetzung ist aber, dass das neue Mitglied (Mann oder Frau) ein “freier Mann von gutem Ruf” ist.
    Andere Mitglieder wurden über die Gästeabende oder bei öffentlichen Auftritten auf die Freimauer Loge aufmerksam und so zu späteren Freimaurern. Die direkte Werbung für die Freimaurer Loge ist strengstens verboten.

    Großlogen

    Alle Logen sind durch Dachverbände zusammengeschlossen, die auch als Großlogen oder “Großorienten” bekannt sind.
    Weltweit sind etwa 4-5 Millionen Freimaurer in einer Loge eingetragen. Eine starke Verbreitung der Freimaurer Logen findet man in den USA (1,8 Millionen), Skandinavien und Großbritannien. Leider sind genauere Angaben nicht möglich, da die Mitgliederlisten in fast allen Staaten nicht öffentlich zugänglich sind. So stammen die Zahlen nur von den Großlogen, die aber auf einen starken Schwund der Mitglieder in den letzten Jahrzehnten hinweisen.

    Verfolgung

    Die Kultur der Freimaurer verbreitete sich sehr schnell und wurde zum Interesse zahlreicher Beobachter. Die katholische Kirche und viele Staaten sprachen Kritik und Verbote aus, die die Ausbreitung der Freimaurer stoppen sollte. Die Maurerei wurden untersagt in Neapel 1731, in Polen 1734, in Holland 1735, in Frankreich 1737, in Genf, in Hamburg, in Schweden und von Kaiser Karl VI. in den österreichischen Niederlanden 1738 und in Florenz 1739. Die härtesten Strafen erwarteten die Freimaurer in Portugal und Spanien, wo die Inquisition gegen die Freimaurer vorging.
    Den bereits 1738 erlassenen Bannfluch (kirchenrechtliche Verurteilung) gegen die Freimaurer vom Papst Klemens XII., erneuerten nun die Päpste Benedikt XIV., Pius IX. und Leo XIII.. Nach einigen Jahren nahmen einige Länder das Verbot wieder zurück. Durch die Zusprache von Friedrichs des Großen wurde das Fortbestehen des Bundes in Deutschland gesichert.
    Verschwörungstheorien

    Fast in jeder Epoche waren die Freimaurer Gegenstand heftiger Diskussionen über ihre Aktivitäten. Die Mitglieder waren in allen Bevölkerungsschichten vertreten, es waren militärische Anführer oder Führungskräfte in Politik und Wirtschaft. Dadurch kam der Verdacht auf, dass die Freimaurer eine Quelle der Klüngelei, Korruption und Vetternwirtschaft sei. Die Mitglieder der Freimaurer sollen mehr dem Ideal der Bruderschaft gedient haben, als dem Wohl der Allgemeinheit.
    Andere Theorien verfolgen mehr das Ziel eine regelrechte Verschwörung der Freimaurer aufzudecken.
    Weiterführende Links

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    Area 51

    November 30th, 2010


    AREA 51
    November 30th, 2010

    Area 51 ist ein militärisches Speergebiet im südlichen Nevada, USA. Im Moment ist das Areal eine geheime Flugzeug Test Einrichtung. Area 51 ist auch unter den Namen “Watertown”, “Dreamland”, “Paradise Ranch”, “The Farm”, “The Box” und “Groom Lake” bekannt. Mit der geheimen Anlage werden sehr viele UFO und außerirdische Verschwörungstheorien verbunden.

    Geographische Lage
    Die Militärbasis Area51, Landsat-7-Aufnahme der NASA

    Die Militärbasis Area51, Landsat-7-Aufnahme der NASA

    Area 51 ist ein Teil des riesigen Militärstützpunktes “Nellis Air Force Base” in Lincoln County, Nevada, USA. Die ?Area 51? hat eine Größe von ca. 155 km² und ist noch einmal separat gesichert innerhalb der Nellis Militärbasis, die ca. 12139 km² groß ist.
    In der Nähe von Area 51 befindet sich die “Yucca Flats” Region, eine vom der U.S. Energiebehörde benutzten Region, die für nukleare Waffentests verwendet wird. Die Region ist auch als NTS ( Nuclear Test Site ) bekannt. Außerdem befindet sich in 64 km Entfernung das “Yucca Mountain” Lager für nukleare Elemente. In 5km Entfernung befindet sich ein ausgetrockneter Salzsee, der von den Bergen Groom und Papoose umgeben ist.

    Stellungnahmen der Regierung

    standardisierte Stellungnahme der US Airforce bezüglich Area 51

    CIA-Dokument von 1967, welches Area 51 erwähnt

    Die US-amerikanische Regierung bestätigt die Existenz der Area 51 am Groom Lake nicht explizit, obwohl sie die Existenz der Luftwaffenbasis offen zugibt.

    Auf der Seite des US-Verteidigungsministeriums wird erklärt, dass Area 51 keine offizielle Bezeichnung sei, allerdings als Teil der Nelli Test-Range Testgebiet für Technologien und Waffensysteme sowie Trainingsbereich für die Effektivität der US-Streitkräfte und die Sicherheit der Vereinigten Staaten zuständig ist. Es wird bestätigt, dass es teilweise besondere Aktivitäten auf der Basis gegeben hat, die jedoch Verschlusssache sind. Der Originaltext lautet:„”Area 51″, is not an Air Force designation, but the area referred to is part of the Air Force’s Nellis Complex. The complex is used for testing technologies and systems, and training for operations critical to the effectiveness of U.S. military forces and the security of the United States.

    One part of the complex is located near Groom dry lake. Some specific activities and operations conducted on the Nellis Range, both past and present, remain classified and cannot be discussed publicly.“

    „”Area 51″ ist keine Bezeichnung der Air Force, aber das damit gemeinte Gebiet ist Teil des Nellis-AFB-Komplexes. Dieser Komplex wird zur Erprobung von Technologien und Systemen und zum Training für Operationen verwendet, die für die Effizienz der amerikanischen Streitkräfte und für die Sicherheit der USA entscheidend sind. Ein Teil des Komplexes liegt am trockenen Groom Lake. Einige gewisse Aktivitäten und Operationen, die am Nellis Range in Vergangenheit und Gegenwart durchgeführt werden, bleiben unter Verschluss und können nicht öffentlich diskutiert werden.“

    Die Gegend taucht auf den meisten Karten als großes Sperrgebiet östlich der Bundesstraße 95 (von Las Vegas nach Reno) auf. Das Gebiet wird in den von der Regierung veröffentlichten Satellitenfotos der Vereinigten Staaten nicht aufgeführt. Auf der militärischen Luftraumkarte Nellis AFB Range Chart, die das gesamte Gebiet der Nellis Range abdeckt und die von der Defensive Mapping Accency herausgegeben wird, wird nur Nellis Air Force Base, ohne Erwähnung einer sogenannten „Area 51“, angezeigt. Seit langem ist das Gebiet jedoch in guter Auflösung bei Google Maps zu sehen. Private Interessenten haben in Moskau zusätzlich die Möglichkeit, hochauflösende Satellitenaufnahmen zu kaufen und zu veröffentlichen. Mittlerweile hat die Federation American`s Scientics (FAS) auf ihrer Seite Bilder des Sateliten KONOSpubliziert mit einer Auflösung von einem Meter, welche verschiedenste Anlagen innerhalb Nellis Air Force Base zeigen. Mit der Veröffentlichung der Programme „Google Earth“ oder „Worldwind“ ist es möglich, sich Satellitenbilder dieses Ortes über ein Geländemodell gezogen anzusehen.

    Überwachungskamera an der Groom Lake Road zur Area 51

    Mittlerweile hat der Flugplatz auf Groom Lake wie jeder andere mehr oder weniger öffentliche Flugplatz einen ICAO-Cde erhalten: KXTA. Der Las Vegas International Airport hat den Code KLAS.

    Anders als der Rest des Nellis-Übungsgeländes soll das Gelände um den Trockensee auch für normalen militärischen Luftverkehr permanentes Sperrgebiet sein (SUA-Special Use Airspace/ Flugbeschränkungsgebiet R-4808N). Es soll durch Radarstationen, versteckte Bewegungsmelder und auf menschliche Ausdünstungen reagierende Schweißsensoren gesichert sein. Befürworter der Existenz der starken Sicherheitsmaßnahmen sprechen auch von bewaffneten Wachen eines zivilen Wachdienstes und weisen auf eine Anweisung des US-Präsidenten hin, in der das Operationsgebiet der Air Force nahe dem Groom Lake, Nevada von den geltenden Umweltschutzgesetzen ausgenommen wird, da es Anfang der 1990er Jahre zu Gerichtsklagen gekommen war.

    Area 51 dient offenbar als Testflugbasis. Direkt neben dem Sperrgebiet Area 51 liegt ein weiteres Gebiet, das in zivilen Karten als Waffentestgebiet ausgezeichnet ist. In der Nähe findet regelmäßig das Red Flag Manöver statt.

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    Der kommende Irankrieg

    November 29th, 2010

    Öl, Geopolitik und der kommende Krieg gegen den Iran

    (Video)

    Man sollte mehr auf unnabhängiges Fernsehen, wie Free Tv, Infokrieger News oder Russian Today…

    Während sich die Vereinigten Staaten auf einen Angriff gegen den Iran vorbereiten ist eines sicher: Die Bush-Administration wird Öl niemals als Grund für diesen Krieg benennen. Wie im Falle des Irak werden Massenvernichtungsmittel als wesentliche Legitimation für den US-amerikanischen Angriff angeführt werden. “Wir werden den (iranischen) Bau von Atomwaffen nicht tolerieren”, so formulierte es Präsident Bush in einer viel zitierten Rede Mitte 2003.
    Zu einem Zeitpunkt, an dem feststeht, dass der Irak keine unerlaubten Waffen besaß und damit der Hauptgrund der US-Regierung für die Invasion nicht mehr existent ist, sollte die Behauptung der Bush-Regierung, dass ein Angriff auf den Iran aufgrund dessen vermeintlichen Nuklearpotentials gerechtfertigt sein würde, zu umfassender Skepsis auffordern. Wichtiger noch, jede seriöse Einschätzung sollte den Blick auf die strategische Bedeutung des Irans für die Vereinigten Staaten auf dessen Rolle für das globale Energiegleichgewicht richten.

    Bevor dies weiter ausgeführt wird, möchte ich festhalten, dass ich nicht behaupte, Öl sei die einzige Triebfeder hinter der offensichtlichen Entschlossenheit der Bush-Administration die iranischen Militärkapazitäten zu zerstören. Zweifellos gibt es zahlreiche Sicherheitsexperten in Washington, die wirklich über das iranische Nuklearprogramm beunruhigt sind, ebenso wie es viele gab, die sich tatsächlich um die irakischen Kapazitäten sorgen gemacht haben. Das respektiere ich. Aber kein Krieg wird durch einen einzelnen Faktor ausgelöst und öffentliche Verlautbarungen machen deutlich, dass viele Aspekte, einschließlich Öl, eine Rolle bei der Entscheidung der Regierung gespielt haben, im Irak einzumarschieren. Ebenso ist es vernünftig anzunehmen, dass viele Faktoren – wiederum einschließlich Öl – hinsichtlich der Entscheidungsfindung für einen möglichen Angriff auf den Iran zusammen wirken.

    Wie viel Gewicht dem Faktor Öl bei der Entscheidungsfindung der Bush-Administration zukommt, ist etwas, was wir zu diesem Zeitpunkt nicht mit absoluter Sicherheit sagen können. Berücksichtigt man jedoch die Bedeutung, die Energie in den Karrieren und Überlegungen verschiedener hochrangiger Offizieller dieser Regierung gespielt hat, wäre es in Anbetracht der immensen Ressourcen des Iran irrwitzig, den Faktor Öl nicht mit einzukalkulieren; allerdings kann man sicher sein, dass die mediale Berichtererstattung und Lagenanalyse in Amerika im Großen und Ganzen an den Ursachen vorbeigehen wird, so wie es schon bei den Vorbereitungen zum Einmarsch in den Irak der Fall war.

    Eine weitere Anmerkung: Spricht man über die Bedeutung des Öls für das amerikanische strategische Denken hinsichtlich des Irans, ist es wichtig, über die Frage des iranischen Potenzials zur Befriedigung des künftigen Energiebedarfs unseres Landes hinauszugehen. Da der Iran eine strategische Position an der nördlichen Seite des Persischen Golfes besetzt, ist er in der Lage, die Ölfelder Saudi Arabiens, Kuwaits, Iraks und der Vereinigten Arabischen Emirate zu bedrohen, die zusammengenommen über mehr als die Hälfte der bekannten Weltölvorkommen verfügen. Der Iran liegt auch an der Straße von Hormuz, der engen Wasserstraße, durch die täglich 40% der Weltölexporte gehen. Zudem entwickelt sich der Iran zu einem wesentlichen Öl- und Gasversorger Chinas, Indiens und Japans, was Teheran zusätzlichen Einfluss verschafft. Diese geopolitische Dimension bestimmt unzweifelhaft ebenso die strategischen Überlegungen der US-Administration, wie die Absicht, von dem iranischen Potenzial erhebliche Ölmengen in die USA zu exportieren.

    Auf dieser Grundlage will ich mit einer Einschätzung des künftigen iranischen Energiepotenzials fortfahren. Laut der jüngsten Einschätzung des Oil and Gas Journals, verfügt der Iran über die zweitgrößten noch nicht angezapften Petroleumreserven in der Welt, geschätzte 125,8 Mrd. Barrel. Nur Saudi Arabien mit schätzungsweise 260 Mrd. Barrel besitzt mehr; Irak, der dritte in der Liste, hat etwa 115 Mrd. Barrel. Mit soviel Öl – etwa ein Zehntel der weltweiten Energievorräte – wird dem Iran sicherlich eine Schlüsselrolle in der globalen Energiegleichung zukommen, egal was sonst noch passiert.

    Es ist nicht allein die schiere Größe der Vorkommen, die im Falle des Iran von Bedeutung ist; nicht weniger wichtig sind seine zukünftigen Produktionskapazitäten. Zwar verfügt Saudi Arabien über höhere Reserven, aber es produziert derzeit nahe an seinem Fördermaximum (um die 10 Millionen Barrel am Tag). Während man aber annimmt, dass die weltweite Nachfrage, angetrieben von dem signifikant steigenden Verbrauch der USA, Chinas und Indiens, um 50 % ansteigt, wird Saudia Arabien wahrscheinlich nicht in der Lage sein, seine Fördermenge in der nächsten 20 Jahre deutlich zu erhöhen. Auf der anderen Seite besitzt der Iran ein beträchtliches Zuwachspotential: Er produziert zur Zeit über 4 Millionen Barrel am Tag, aber man geht davon aus, dass er in der Lage ist, seine Fördermenge um ungefähr weitere 3 Millionen Barrel täglich zu steigern. Nur wenige andere Länder, wenn überhaupt, besitzen dieses Potenzial, darum wird Irans Bedeutung als Produzent in den nächsten Jahren zwangsläufig weiter zunehmen.

    Und der Iran besitzt nicht nur Öl im Überfluss, sondern auch Erdgas. Laut dem Oil and Gas Journal besitzt der Iran geschätzte 940 Billionen Kubikfuß Erdgas, das sind ungefähr 16% der gesamten Weltreserven (nur Russland hat mit 1.680 Billionen Kubikfuß einen größeren Vorrat). Da etwa 6.000 Kubikfuß Gas dem Energiegehalt von einem Barrel Öl entsprechen, stellen Irans Gasreserven das Äquivalent zu 155 Milliarden Barrel Öl dar. Dies wiederum bedeutet, das sich seine Reserven zusammengenommen auf ungefähr 270 Milliarden Barrel Öl belaufen, nur geringfügig weniger als Saudi-Arabiens gesamte Vorräte. Zur Zeit fördert der Iran nur einen kleinen Teil seiner Gasreserven, ungefähr 2,7 Billionen Kubikfuß im Jahr. Das heißt, der Iran ist eines der wenigen Länder, die in der Zukunft imstande sein werden, erheblich größere Mengen Erdgas zu liefern.

    All dies bedeutet, dass dem Iran eine entscheidende Rolle im zukünftigen Energiegleichgewicht der Welt zukommen wird. Dies ist besonders zutreffend, weil die weltweite Erdgasnachfrage schneller wächst als die nach jeder anderen Energiequelle, einschließlich Öl. Während die Welt im Augenblick mehr Öl als Gas verbraucht, werden die lieferbaren Petroleummengen voraussichtlich in nicht allzu ferner Zukunft schrumpfen, da die weltweite Förderung an ihre maximal aufrechterhaltbare Menge stößt – vielleicht schon 2010 – und ab dann ein schrittweiser, aber nicht umkehrbarer Rückgang beginnt. Die Erdgasförderung wird ihren Höhepunkt wahrscheinlich erst in einigen Jahrzehnten überschreiten und deshalb vermutlich viel des fehlenden Angebots abdecken können. Erdgas wird auch in vielen Anwendungsbereichen für attraktiver als Öl gehalten, besonders weil bei seinem Verbrauch (Verbrennung) weniger CO2 (das erheblich zum Treibhauseffekt beiträgt) freigesetzt wird.

    Zweifellos würden die großen US-Energiegesellschaften heute liebend gern mit dem Iran zusammenarbeiten, um die riesigen Öl- und Gasvorkommen abzubauen. Jedoch werden sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt durch die präsidiale Verfügung (EO)12959, von Präsident Clinton 1995 unterzeichnet und von Präsident Bush im März 2004 erneuert, davon abgehalten. Die USA haben auch ausländischen Firmen, welche mit dem Iran Geschäfte machen, Strafen angedroht (unter dem Iran-Lybia-Sanctions-Act 1996), aber dies hat viele große Firmen nicht davon abgehalten, Zugang zu Irans Reserven zu suchen. China, das riesige zusätzliche Mengen an Gas und Öl benötigt, um seine boomende Wirtschaft weiter voranzutreiben, richtet sein Augenmerk verstärkt auf den Iran. Laut dem US-Energieministerium lieferte der Iran 2003 14% der chinesischen Ölimporte und wird vermutlich zukünftig noch größere Mengen liefern. China wird wahrscheinlich auch bei seinen Flüssiggasimporten auf den Iran angewiesen sein. Im Oktober 2004 unterzeichnete der Iran einen Vertrag über 100 Milliarden US-$ und einer Laufzeit von 25 Jahren mit Sinopec, einer großen chinesischen Energiefirma. Hier geht es um den gemeinsamen Abbau eines der größten Gasfelder des Iran und die Lieferung von Flüssiggas nach China. Wenn dieser Vertrag Wirklichkeit wird, handelt es sich um eine der größten chinesischen Auslandsinvestitionen und eine wichtige strategische Verbindung dieser beiden Länder.

    Indien ist ebenfalls sehr daran interessiert, Öl und Gas aus dem Iran zu erhalten. Im Januar 2005 unterzeichnete die Gas Authority of India Ltd. (GAIL) einen 30 Jahres-Vertrag mit der National Iranian Gas Export Corp. über den Transfer von jährlich 7,5 Millionen Tonnen Flüssiggas nach Indien. Dieser schätzungsweise 50 Milliarden US-$ schwere Handel sieht auch eine indische Beteiligung an dem Abbau der iranischen Gasfelder vor. Bemerkenswerterweise führen indische und pakistanische Amtsträger Gespräche über den Bau einer 3 Milliarden US-$ teuren Flüssiggaspipeline vom Iran über Pakistan nach Indien – ein außergewöhnlicher Schritt für zwei langjährige Feinde. Falls die Pipeline fertig gestellt würde, könnte sie beide Länder mit einer beträchtlichen Menge Gas versorgen und Pakistan jährlich 200-250 Millionen US-$ an Transitgebühren einbringen. “Die Gaspipeline verspricht Gewinn für alle Beteiligten, für den Iran, Indien und Pakistan”, erklärte der pakistanische Premierminister Shaukat Aziz im Januar 2005.

    Trotz der offensichtlichen Anziehungskraft des Pipelineprojekts als Impuls für die Aussöhnung zwischen Indien und Pakistan – Atommächte, die seit 1947 drei Kriege um Kaschmir führten und die in der Debatte über den zukünftigen Status dieses Gebietes an einem toten Punkt angelangt sind – wurde das Pipeline-Projekt von Außenministerin Condoleezza Rice während einer Indienreise missbilligt. “Wir haben der indischen Regierung unsere Sorge über die Gaspipelinekooperation zwischen dem Iran und Indien mitgeteilt”, sagte sie am 16.März 2005 nach einem Treffen mit dem indischen Außenminister Natwar Singh in Neu-Delhi. Tatsächlich hat die US-Regierung sich als unwillig erwiesen, irgendein Projekt zu unterstützen, welches dem Iran einen ökonomischen Vorteil verspricht. Dies hat Indien jedoch nicht davon abgehalten, mit dem Pipeline-Projekt fortzufahren.

    Auch Japan tanzt in den Augen Washingtons aus der Reihe, was die energiepolitischen Beziehungen zum Iran angeht. Anfang 2003 erwarb ein Konsortium dreier japanischer Gesellschaften einen 20prozentigen Anteil an der Entwicklung des Soroush-Nowruz Offshore-Feldes im Persischen Golf. Es wird angenommen, dass dieses Feld etwa 1 Milliarde Barrel Öl enthält. Ein Jahr später erteilte die iranische Offshore Oil Company einen $1,26 Milliarden US-$ Auftrag zur Gewinnung von Gas und Flüssiggas aus dem Soroush-Nowruz und anderen Offshore-Feldern an die japanische JGC Corporation.

    Berücksichtigt man die iranische Rolle für das globale Energiegleichgewicht hat die Bush-Administration deshalb zwei strategische Ziele: Der Wunsch, die iranischen Öl- und Gasfelder für die Ausbeutung durch amerikanische Firmen zu öffnen und die Sorge über Teherans wachsende Verbindungen zu Amerikas Rivalen auf dem globalen Energiemarkt. Nach geltendem US-Recht kann das erste dieser Ziele nur erreicht werden, wenn der Präsident EO 12959 aufhebt, was aber wahrscheinlich so lange nicht geschehen wird, wie der Iran von anti-amerikanischen Mullahs kontrolliert wird und es ablehnt, seine Urananreicherungsaktivitäten, verbunden mit der möglichen Verwendung zum Bau einer Bombe aufzugeben. Gleichzeitig lässt das Verbot von US-Investitionen in die iranische Energieproduktion Teheran keine andere Wahl als den Kontakt mit anderen Verbraucherländern zu suchen. Aus Sicht der Bush-Administration gibt es nur einen schnellen Weg um diese unangenehme Konstellation zu verändern: ein Regimewechsel im Iran – den Ersatz der derzeitigen Führungsriege durch eine neue, die deutlich freundlicher gegenüber den amerikanischen strategischen Interessen ist.

    Dass die US-Regierung anstrebt, einen Regimewechsel im Iran herbeizuführen, steht außer Frage. Allein schon die Tatsache, dass der Iran zusammen mit Saddams Irak und Kim Jong Ils Nordkorea in der Ansprache des Präsidenten zur Lage der Nation im Jahr 2002 in die »Achse des Bösen« aufgenommen wurde, war ein unmissverständlicher Indikator hierfür. Bush ließ seine Bestrebungen nochmals im Juni 2003 zu einem Zeitpunkt öffentlich werden, an dem es zu studentischen regierungsfeindlichen Protesten in Teheran kam. “Dies ist der Beginn, dass Menschen sich für einen freien Iran aussprechen, was ich begrüße”, erklärte er damals. Die iranischen Volksmudschaheddin (oder Mujahedin – e Khalq, MEK), eine gegen die Regierung gerichtete Miliz, die Terroranschläge im Iran verübte und die ihre Basis nun im Irak hat, steht auf der Liste der Terrororganisationen des US-Außenministeriums. Im Jahr 2003 berichtete die Washington Post, dass einige hochrangige Regierungsoffizielle die MEK gerne für einen Stellvertreterkrieg gegen den Iran benutzen würden, ähnlich, wie die Nordallianz gegen die Taliban in Afghanistan eingesetzt wurde. Das ist aber offensichtlich nicht gelungen.

    Die iranische Führung ist sich sehr wohl darüber im Klaren, dass sie von der Bush-Administration ernsthaft bedroht wird und wird zweifellos alle Schritte unternehmen, um einen US-Angriff zu verhindern. In diesem Kontext ist Öl wiederum ein zentraler Faktor sowohl in Teherans als auch in Washingtons Überlegungen. Um amerikanische Angriffspläne zu durchkreuzen, droht der Iran damit, in diesem Fall die Straße von Hormuz zu schließen und den Öltransport per Schiff durch den Persischen Golf zu behindern. “Ein Angriff auf den Iran ist gleichbedeutend mit der Gefährdung Saudi Arabiens, Kuwaits und, um es kurz zu machen, des gesamten Öls des Mittleren Ostens”, sagte Mohsen Rezai, Sekretär des Wächterrats, am 1. Mai 2005.

    Solche Drohungen werden vom US-Verteidigungsministerium sehr ernst genommen. “Wir sind der Ansicht, dass der Iran in kürzester Zeit die Straße von Hormuz schließen kann, dabei wird er eine mehrschichtige Strategie anwenden, die vorwiegend auf Marine-, Luft- und einige Bodenkräfte setzt”, gab Vizeadmiral Lowell E. Jacoby bei einer Anhörung vor dem Geheimdienstkomitee des Senats am 16. Februar 2005 an.

    Die Vorbereitung des Angriffs auf den Iran hat ohne Zweifel höchste Priorität für die obersten Pentagonbeamten. Im Januar 2005 berichtete der Enthüllungsjournalist Seymour Hersh im New Yorker, dass das Verteidigungsministerium geheime Kommandounternehmen zur Aufklärung im Iran unternimmt, vermutlich um versteckte iranische Nuklear- und Raketenanlagen aufzuspüren, die in künftigen Angriffen ausgeschaltet werden könnten. “Mir wurde verschiedentlich mitgeteilt, dass der Iran das nächste strategische Ziel ist”, sagte Hersh bezüglich seiner Interviews mit hohen Militärs. Kurz danach enthüllt die Washington Post, dass das Pentagon Aufklärungsdrohnen über dem Iran einsetzt, um die Position von Waffenlagern zu lokalisieren und die iranische Luftverteidigung zu testen. Die Washington-Post schrieb: “Luftspionage [dieser Art] ist üblich für militärische Vorbereitungen auf einen Luftangriff.” Es gab Berichte über Gespräche zwischen amerikanischen und israelischen Offiziellen über mögliche israelische Schläge gegen iranische Waffenlager- und Produktionsstätten, vermutlich mit einer verdeckten Unterstützung der USA.

    Bei Washingtons Sorge über die iranischen Bestrebungen an Massenvernichtungsmittel und ballistische Raketen zu gelangen, steht die Sicherheit Saudi Arabeins, Kuwaits, des Iraks und anderer Öl produzierender Golfstaaten sowie Israels, tatsächlich stärker im Mittelpunkt als die Angst vor einem direkten iranischen Angriff auf die Vereinigten Staaten. “Teheran verfügt über das einzige Militär in der Region, das seine Nachbarn und die Sicherheit des Golf gefährden kann”, erklärte Jacoby in seiner Februar-Anhörung. “Sein expandierendes ballistisches Raketenarsenal stellt eine potenzielle Gefahr für die Staaten der Region dar.” Es ist diese regionale Bedrohung, die die amerikanischen Führer vorrangig zu eliminieren suchen.

    Gerade in diesem Kontext wird deutlich, dass die amerikanischen Angriffspläne auf den Iran grundlegend von der Sorge um die Sicherheit der US-Energieversorgung bestimmt werden, ebenso wie es bei der US-Invasion im Irak 2003 der Fall war. In der aufschlussreichsten Aussage über die Motive des Weißen Hauses, einen Krieg gegen den Irak zu beginnen, beschrieb Vizepräsident Dick Cheney (in einer Rede vor Kriegsveteranen im August 2002) die vom Irak ausgehende Gefahr folgendermaßen: “Sollten alle Bestrebungen [an Massenvernichtungsmittel zu gelangen] realisiert werden, wären die Auswirkungen für den Mittleren Osten und die Vereinigten Staaten gigantisch … Bewaffnet mit einem Arsenal dieser Waffen des Terrors und auf 10 Prozent der Weltölreserven sitzend, kann von Saddam Hussein angenommen werden, dass er die Vorherrschaft über den gesamten Mittleren Osten sowie die Kontrolle eines großen Teils der Weltölversorgung anstreben [und] direkt Amerikas Freunde in der ganzen Region bedrohen wird.” Alles, was man tun muss, ist das Wort »iranische Mullahs« für Saddam Hussein einzusetzen und man erhält eine perfekte Erklärung für die Gründe der Bush-Administration, einen Krieg gegen den Iran zu führen.

    Während man sich öffentlich auf die iranischen Massenvernichtungswaffen konzentriert, denken Schlüsselfiguren der Regierung sicher an die geopolitische Rolle, die der Iran in der globalen Energiegleichung spielt und an seine Möglichkeiten die Ölströme zu behindern. Wie im Falle des Irak ist das Weiße Haus entschlossen, diese Gefahr ein für allemal zu eliminieren. Auch wenn Öl vielleicht nicht der einzige Grund der US-Regierung für einen Krieg gegen den Iran ist, so ist es doch ein zentraler Faktor der strategischen Überlegungen, die einen Krieg wahrscheinlich machen.

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    Das Wahre gesicht der CIA

    November 29th, 2010

    Das sind Viedos aus Abu Gohreib, Guantanamo und anderen “Häftlingsanstalten. Da sieht man wider mal, wer der nazi des 21. Jarhunderts ist. Übrigens, gebt mal den Begriff “GHIU back” im Internet ein (das schwarze Folterbuch)…keine einziege anzeige…..

    Video nr.1

    Video nr.2

    Video nr.3

    Video nr.4

    Video nr.5

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    NAU, Die neue Weltordnung

    November 29th, 2010

    NAU, Die neue Weltordnung (Video)

    Trotz offizieller Landkarten, Dokumente, Pläne und Gesetzesentwürfe im US-Kongress wird der real stattfindende Aufbau der Nordamerikanischen Union und grenzübergreifender Super-Highways von den Massenmedien weiterhin verleugnet und Präsidentschaftskandidat Ron Paul wird dafür angegriffen, dass er über diese Themen spricht.

    Die Vorbereitungen zu einer anvisierten Nordamerikanischen Union nach dem Vorbild der Europäischen Union, die eine Verschmelzung der Volkswirtschaften der USA, Kanadas und Mexikos vorsieht, werden von einer Medienkampagne begleitet, in dessen Rahmen scharfe Angriffe gegen den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Ron Paul durchgeführt werden, da dieser sich zu verschiedenen Zeitpunkten gegen diese Agenda öffentlich ausgesprochen hat.

    Das Thema Nordamerikanische Union kam letzte Woche zum Tragen als der Kongressabgeordnete Dr. Ron Paul während einer von CNN übertragenen Debatte der Republikaner in höhnischer Weise gefragt wurde ob er denn an die Existenz des ganzen glaube, da viele seiner Unterstützer dies täten. Dr. Paul erklärte daraufhin klar und deutlich, dass es lächerlich sei, die real existierende Agenda zum Aufbau einer Nordamerikanischen Union als „Verschwörungstheorie“ zu bezeichnen:

    Der CFR [Council on Foreign Relations, A.d.Ü.] existiert ebenso wie die Trilateralen Kommision . Und es ist mehr eine “Verschwörung der Ideen”, denn es handelt sich hierbei um eine ideologische Schlacht. Einige Leute glauben an Globalismus, andere ziehen nationale Souveränität vor. Und es gibt Bestrebungen zum Aufbau einer Nordamerikanischen Union, so wie es früher Bestrebungen zum Aufbau einer Europäischen Union gab, die schließlich auch umgesetzt wurden. Wir haben NAFTA und Pläne, die sich um den Bau von NAFTA-Autobahnen drehen – diese Dinge sind real und nachprüfbar.


    Trotz Ron Pauls Erklärungen darüber, dass diese Dinge real sind, und trotz aller überwältigenden, offen einsehbaren Beweise dafür verbrachten die Kommentatoren von CNN einen Großteil der Zeit nach der Debatte damit, den Kongressabgeordneten bezüglich der Thematik zu behandeln als sei er verrückt.

    Der Rahmen auf den die Nordamerikanische Union aufgebaut sein wird ist ein grenzübergreifendes NAFTA-Superhighway-System, das vom südlichen Mexiko durch die USA durch bis hoch nach Kanada reicht.

    Die Organisation, die den Aufbau jener Superhighways vorantreibt ist NASCO (North America SuperCorridor Coalition Inc.), die sich selbst als eine „Non-Profit-Organisation“ bezeichnet, deren Ziel es sei,

    „der Welt erstes internationales, integriertes und sicheres, multi-modales Transportsystem entlang des International Mid-Continent Trade and Transportations Corridor zu entwickeln um sowohl den Handelswettbewerb zu fördern als auch die Lebensqualität in Nordamerika zu erhöhen.“

    HighwayNASCO erhielt 250 Millionen Dollar Fördermittel vom US Verkehrs- und Transportministerium um den NAFTA Superhighway zu planen, eine 10-spurige Autobahn (fünf Spuren in jede Richtung) mit kontrollierten Zubringern sowie Bahnlinien für Passagiere und Fracht und Pipelines für Öl und Erdgas, die an den Seiten verlaufen sollen. Ein Blick auf die von NASCO herausgegebenen Landkarten des NAFTA Superhighways zeigen, dass das Infrastruktur-Design darauf ausgelegt ist, Mexiko, Kanada und die USA in ein einziges, gemeinsames Transportsystem einzugliedern.

    Im Rahmen des Abkommens namens Security and Prosperity Partnership (SPP), das de facto am Kongress vorbeiläuft und bereits jetzt eine Zusammenarbeit zwischen US-amerikanischen, kanadischen und mexikanischen Behörden vorsieht, ist vorgesehen, Mautgebühren auf bereits existierende Überlandstraßen zu erheben um über diese den Bau des Superhighways zu finanzieren, dessen erster Abschnitt in Süd-Texas beginnen wird und bis nach Mexiko hinein reichen soll.

    Dokumente aus dem Security and Prosperity Partnership-Abkommen zeigen, dass von 85 US-Interstate-Highways 83 unter jenes Abkommen fallen werden und dass auf einigen dieser bereits Mauterhebungsstellen gebaut werden. Die bei diesem Unternehmen anfallenden Einnahmen wird man verwenden, um die Souveränität der USA weiterhin zu beschneiden und die Infrastruktur im Rahmen eines „unblutigen Putsches“ zu übernehmen.

    Der Highway soll mit dem Trans-Texas Corridor verbunden werden, jenem ersten Bindeglied, das die USA mit Mexiko verbinden wird. Jener Korridor wird vom Texas Department of Transportation (TxDOT) verwaltet, welches Mitglied von NASCO ist.

    Zu jener Bewegung zum Aufbau des NAFTA-Transportkorridors gehört auch CANAMEX, eine weitere Handelsorganisation, die eine trilaterale Handelsroute im Westen Nordamerikas plant, welche die Fernstraßen I-19, I-10, I-93 und I-15 in den Bundesstaaten Arizona, Nevada, Utah, Idaho und Montana verbinden soll um die drei Länder über den Handel zu integrieren. Siehe Bild (anklicken zum vergrößern):

    CANAMEX
    Eine weitere “Non-Profit-Gruppe”, das North American Forum on Integration (NAFI), zeigt vier verschiedene NAFTA-Korridore (Pacific, West, East, Atlantic), deren Aufbau primär darauf fußt, bereits existierende, in Nord-Süd-Richtung verlaufende Interstate-Highways zu internationalisieren und in NAFTA-Handelskorridore umzuwandeln (siehe Grafik).

    Auf der NAFI-Webseite findet sich folgende Mitteilung:

    Gemäß der Umsetzung des NAFTA-Abkommens haben sich Interessengruppen zusammengefunden um spezielle Transportkanäle zu fördern, um die Infrastruktur dieser Kanäle zu entwickeln und um die gesetzlichen Änderungen für vereinfachte Grenzüberschreitungen vorzulegen. Zu diesen Interessengruppen gehören Unternehmen, Regierungsbehörden, Nichtregierungsorganisationen, Stadtverwaltungen, Landwirtschaftsverbände und einzelne Individuen, deren Anliegen es ist, die kommerziellen Knotenpunkte ihrer Regionen zu stärken.

    Die Nordamerikanischen Handelskorridore sind bi- oder trinationale Kanäle für deren Aufbau sich verschiedene Interessengruppen aus allen beteiligten Ländern zusammengefunden haben, mit dem Ziel, die Infrastruktur zu entwickeln oder zu konsolidieren. Die Nordamerikanischen Handelskorridore sind multi-modal, d.h. sie bringen unterschiedliche Transportmodelle zusammen.

    Diese Infrastruktur kann folgendes umfassen: Straßen, Autobahnen, Transitstrecken, Flughäfen, Pipelines, Bahnstrecken und Bahnhöfe, Flusskanalsysteme und Häfen, Telekommunikations-Netzwerke und –Zentren.


    Die Architekten dieses Vereinigungsprozesses verschmelzen nicht bloß die Namen der einzelnen Behörden, Gesetze und Regulatorien sondern sie schaffen direkt die Landesgrenzen selbst ab indem sie Politiker kaufen und Lobbyisten auf bundesstaatlicher Ebene einsetzen, welche dann die Straßen an internationale Körperschaften und deren Zweigstellen übertragen.

    Ende Januar berichteten wir darüber, dass eines jener ausländischen Mautstraßen-Konglomerate, Macquarie, beschlossen hatte, Dutzende von lokalen Zeitungen in Texas und Oklahoma aufzukaufen. Genau jene Publikationen waren bisher als scharfe Kritiker des Trans-Texas-Corridor Superhighways bekannt. Dieses Vorgehen ist ein deutlicher Beweis für die Einmischung und massive Lobbytätigkeit und Propaganda um die es bei dieser Sache geht und es ist auch ein verzweifelter Versuch, den Widerstand gegen den Ausverkauf amerikanischer Infrastruktur und gegen die Agenda der Nordamerikanischen Union zu bekämpfen.

    Die Massenmedien werden uns weiterhin erzählen, dass nichts dergleichen existiere und – auch das wurde schon geschrieben – dass diese Aussagen auf einer Stufe stünden mit verrückten Geschichten über Außerirdische und dass jeder der sich dazu äußere selbst verrückt sei.

    Tatsächlich ist die Beweislage im Fall der Agenda für den Aufbau der Nordamerikanischen Union geradezu erdrückend und könnte ganze Bücher füllen.

    Das ursprüngliche SPP-Abkommen (Security and Prosperity Partnership) wurde am 23. März 2005 von Präsident Bush, Mexikos Präsident Vicente Fox und dem kanadischen Premierminster Paul Martin in Waco (Texas) unterzeichnet. Es sah die Einrichtung diverser Arbeitsgruppen vor, die in den Verwaltungsbüros des North American Free Trade Agreement (NAFTA) tätig werden sollten.

    SPP-Dokumente, die mit Hilfe des US-Informationsfreiheitsgesetzes (FOIA) veröffentlicht wurden zeigen auf, dass eine ganze Bandbreite an administrativer US-Gesetzgebung heimlich umgeschrieben werden soll um den Ansprüchen dieses Programms zu genügen und entsprechenden Gesetzen in Mexiko und Kanada gegenüber „harmonisiert“ und „integriert“ werden soll, wie es z.B. innerhalb der Europäischen Union mittlerweile zum Standard gehört.

    Die Dokumente verweisen auf bis zu 13 verschiedene Arbeitsgruppen (Working Groups) innerhalb einer streng organisierten Infrastruktur, der Beamte aus den meisten administrativen Behörden der USA angehören, wie etwa die Ministerien für Äußeres, Heimatschutz, Handel, Finanzen, Landwirtschaft, Energie, Gesundheit und Human Services und dem Büro des US-Handelsrepräsentanten.

    Weitere Dokumente, die beim 2006er SPP-Gipfeltreffen in Banff (Kanada) unterzeichnet und von Judicial Watch mittels FOIA-Gesetz herausgeklagt wurden, beziehen sich explizit auf eine sogenannte „Entwicklung im Geheimen“ (evolution by stealth), in dessen Rahmen die Agenda vorangetrieben werden müsse, da die amerikanischen Bürger das SPP und das wofür es steht mit Sicherheit ablehnen würden.

    Auf diese Geheimniskrämerei bezüglich der Agenda des SPP wies auch ein White Paper des Hudson Institute hin mit dem Titel „Negotiating North America: The Security and Prosperity Partnership“ (PDF-Datei). Auszug:

    Der wohl wichtigste Aspekt in der Konstruktion des SPP ist der, dass es weder einen Staatsvertrag noch ein offizielles Abkommen wie NAFTA darstellen soll, da dies eine Ratifizierung durch den Kongress oder auch die Verabschiedung einer bestimmten Gesetzgebung in den USA voraussetzen würde. Das SPP wurde speziell zugeschnitten um allein mittels der administrativen Authorität der Exekutive funktionieren zu können.

    Der Text stellt auch fest, dass “Mobilität über die Grenzen hinweg zentraler Gedanke eines integrierten nordamerikanischen Wirtschaftsraumes ist“.

    Das Hudson White Paper erinnert auch an eine Publikation des Council on Foreign Relations aus dem Jahr 2005 mit dem Titel „Building a North American Community“ (PDF-Datei), in welchem man sich damit brüstete, dass die im Text genannten Empfehlungen „explizit auf das SPP verweisen“ würden. Das Dokument des CFR fordert den Aufbau eines „gemeinsamen Aktionsbereiches“ im Raum Nordamerika für das Jahr 2010, die Einführung eines biometrischen Reisepasses für Nordamerika und die Einführung gemeinsamer nordamerikanischer Zollpräferenzen.

    Jener Text vom CFR sagt auch explizit, dass die Gruppe

    private Körperschaften gründen will, welche sich regelmäßig oder zumindest jährlich treffen sollen um die nordamerikanischen Beziehungen entsprechend dem Vorbild der Bilderberg-Konferenzen zu stärken.

    Die Bilderberg-Konferenzen waren maßgeblich an Gründung und Ausbau der Europäischen Union sowie der Einführung des Euro als europäischer Einheitswährung beteiligt.

    Während des kürzlich stattgefundenen SPP-Gipfeltreffens tagte auch ein im Jahr 2006 geschaffener Beirat namens North American Competitiveness Council und besprach dabei Angelegenheiten bezüglich Grenzvorschriften (border regulation) und Wettbewerbsangelegenheiten in den Bereichen Automobilwirtschaft, Transport, Fertigung und Dienstleistung. Der Beirat soll sich jährlich mit SPP-Funktionären und Ministern treffen und auch mit weiteren Regierungsbeamten auf regelmäßiger Basis zusammenarbeiten.

    Beim 2007er SPP-Gipfel in Kanada passierte es auch, dass die US Army (in Kanada!, A.d.Ü.) eine 25 km breite „Sicherheitszone“ errichtete, gegen Demonstranten vorging, anwesende Medienvertreter gängelte und öffentliche Informationsforen in der näheren Umgebung schließen ließ.

    Achtzehn US-Bundesstaaten haben Resolutionen vorbereitet, nach denen ihre Vertreter in Washington alle Arbeiten zum Aufbau einer Nordamerikanischen Union unverzüglich einzustellen haben. Unter ihnen sind Virginia und South Carolina. Die Bundesstaaten Idaho, Oklahoma und Montana haben diese Resolutionen bereits verabschiedet.

    Dies geschah nachdem bekannt geworden war, dass der Bürgermeister von Oklahoma City mit der Unterstützung von 90 weiteren Beamten ein Dokument unterzeichnete, welches die wirtschaftliche und politische Integration der USA mit Kanada und Mexiko vorantreiben soll.

    Zweiundzwanzig US-Kongressabgeordnete, darunter Virginia Foxx und Walter Jones aus North Carolina und ebenso drei für das Präsidentenamt kandidierende Abgeordnete, haben ebenso die Resolution HCR40 öffentlich unterstützt. In jener Resolution wird die Exekutive aufgefordert unverzüglich alle Arbeiten an der Nordamerikanischen Union und dem beabsichtigen „Superhighway“ umgehend einzustellen.

    Sogar der kanadische Sierra Club hat sich in einer Publikation Namens „Threats to our Water“ (PDF-Datei) gegen die Nordamerikanische Union ausgesprochen.

    Die Standardisierung und Zentralisierung von politischer Arbeit und administrativer Verwaltung innerhalb eines nordamerikanischen Rahmens ist sehr real und wir selbst (also Infowars.com, A.d.Ü.) kamen diese Woche damit direkt in Berührung als unser Büro ein Schreiben von der Texas Workforce Commission erhielt in dem gefordert wurde, dass wir unsere Geschäftsdaten herausgeben sollten damit unser Standort in ein neues, sogenanntes North American Industry Classification System (NAICS) integriert werden könne. Hier die Dokumente (anklicken zum vergrößern):

    Tex  CommTex  Comm
    Die NAICS-Webseite schreibt, dass das “North American Industry Classification System das U.S. Standard Industrial Classification System (SIC) ersetzt hat. NAICS wird die Art und Weise ändern nach der wir unsere Wirtschaft sehen.” Und:

    NAICS wurde in gemeinsamer Zusammenarbeit zwischen den USA, Kanada und Mexiko entwickelt um neue statistische Vergleichsmöglichkeiten innerhalb der privatwirtschaftlichen Aktivitäten in ganz Nordamerika zu ermöglichen.


    Die Tatsache, dass wir dieses Schreiben erhielten und dass Firmen überall in den USA gezwungen werden Zensusinformationen für den Aufbau einer nordamerikanischen Datenbank, die Kanada und Mexiko mit einschließt herauszugeben ist keine Verschwörungstheorie. Es ist ein weiterer, dokumentierter Schritt auf dem Weg zu vollständiger Harmonisierung und Integration.

    Die geplante Einführung des Amero, einer pan-amerikanischen Einheitswährung, wurde in einem Artikel des Boston Globe als weitere „Verschwörungstheorie“ abgestempelt obwohl es unter allen gut informierten Finanzanalysten ein offenes Geheimnis ist. Steve Previs von Jefferies International sprach letztens in einer Sendung von CNBC vom November 2006 über den Amero:

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    Projekt “Blue Book”

    November 29th, 2010

    Das Project Blue Book war ein Ermittlungsteam des Geheimdienstes der US-Luftwaffe zur Sammlung und Auswertung der Sichtungen von UFOs durch Luftwaffenpiloten, Luftwaffenradarstationen und andere Luftwaffenangehörigen sowie zur Ermittlung vor Ort. Das Projekt war von 1947 bis 1969 tätig.

    Geschichte

    Project Sign, Project Grudge [Bearbeiten]Nach angeblichen UFO-Sichtungen auf Luftwaffenstützpunkten Anfang 1947 sowie durch den Privatpiloten Kenneth Arnold am 24. Juni 1947 und schließlich dem Roswell-Zwischenfall Anfang Juli 1947 wurde das Project Sign (dt. Zeichen) eingerichtet. Es kam in einem Bericht 1949 zu dem Ergebnis, dass es sich bei den UFOs um extraterrestrische Flugkörper handeln müsse. Daraufhin wurde das Team entlassen und das Projekt der Öffentlichkeit gegenüber für beendet erklärt. Später sollte das Project Grudge das Interesse an UFOs durch geeignete Maßnahmen unterminieren. Dies führte zu großer Empörung unter den als inkompetent und halluzinatorisch hingestellten Piloten, so dass das Projekt wiederum beendet wurde.

    Project Blue Book

    1951 wurde das neue Project Blue Book unter der Leitung von Edward J. Ruppelt gegründet. Er versuchte, die Untersuchungen systematischer und wissenschaftlicher zu gestalten. Insbesondere förderte er eine Standardisierung der Fragebögen, mit denen Personal konfrontiert wurde, das Sichtungen gemacht hatte.

    1954 stellte das Project Blue Book den Bericht Project Blue Book – Special Report No. 14 vor, der Sichtungsberichte und Tabellen enthielt. Insgesamt waren rund 3200 Sichtungen vom Project Blue Book dokumentiert. Die Sichtungen wurden nach known (dt. bekannt), unknown (dt. unbekannt) und insufficient information (dt. ungenügende Informationen) kategorisiert, die Qualität der Berichte auf einer Skala von eins bis vier eingestuft.

    Rund 69% der Fälle wurden als bekannt kategorisiert, bei 9% fehlten weitere Angaben, 22% wurden als unbekannt bewertet. 35% aller exzellenten Fälle waren unbekannt gegenüber nur 18% der schlechtesten Fälle. Als exzellent wurden Fälle bewertet, die besonders zufällig beobachtet wurden, also zum Beispiel von mehreren vertrauenswürdigen und erfahrenen Personen. Weiterhin unterschieden sich die bekannten von den unbekannten Sichtungen signifikant in den beobachteten Merkmalen. Trotz dieser statistisch auffälligen Umstände wurde von der Air Force behauptet, der Bericht würde bestätigen, dass keine der Sichtungen mit außerirdischen Fahrzeugen in Verbindung gebracht werden könne. Edward J. Ruppelt kritisierte in seinem 1956 erschienen Buch Report und unidentified flying diese Bewertung des Reports und behauptet, der Bericht wäre zu politischen Zwecken missbraucht worden, ohne auf die Inhalte einzugehen.

    Condon Committee und Beendigung von Project Blue Book. Das Condon Committee war eine von der USAF als unabhängig und objektiv angekündigte Untersuchungskommission unter der Leitung von Prof. Edward Condon von der der Universität Colorado. Es sollte alle bis dahin gesammelten Unterlagen über UFO-Vorfälle auswerten. 1969 wurde das Project Blue Book beendet. Das Condon Committee kam nach schwerwiegenden internen Zerwürfnissen zu der im Januar 1969 veröffentlichten Schlussfolgerung der Irrelevanz der UFO-Sichtungen für die Wissenschaft und der Überflüssigkeit weiterer Untersuchungen.

    Daran orientierte sich die USAF in ihrer Begründung der Beendigung von Project Blue Book, während sie die eigentlichen Fallbearbeitungen im hinteren Teil des Reports ignorierte, in dem sich Analysen fanden, die Condons Ergebnis widersprachen.

    Der offizielle Abschlussbericht enthält eine Statistik über 12.618 gemeldete Vorfälle von 1947 bis 1969. Die meisten Vorfälle konnten angabegemäß auf Naturphänomene oder herkömmliche Flugkörper zurückgeführt werden. Bei manchen Meldungen handelte es sich laut Condon um mutwillige Fälschungen. 701 Vorfälle (ca. 6%) wurden als „unidentified“ klassifiziert.

    David R. Saunders fiel ein Memo des Projektmanagers der Kommission, Robert Low, in die Hände, das kurz vor der Aufnahme der Tätigkeit der Kommission geschrieben wurde und unumwunden darlegte, welches Ergebnis die Kommission zu zeitigen hätte, und auf welche Weise die Öffentlichkeit getäuscht werden sollte. Nachdem die Öffentlichkeit von dieser Tatsache erfuhr, wurde Saunders gefeuert; eine andere Mitarbeiterin schrieb ein ausführliches Memo über eklatante Missstände an Condon und quittierte ihre Mitarbeit. Andere UFO-Experten, die zur Mitarbeit eingeladen worden waren – z.B. Donald E. Keyhoe (NICAP) – zogen sich ebenfalls zurück.

    Nach der Einstellung von ‘Blue Book’ im Jahr 1969 veröffentlichte J. Allen Hynek 1972 ein Buch mit dem Titel The UFO Experience (Die UFO-Erfahrung), in dem er Fakten und Zahlen aus seiner Sicht nennt und vor allem über seine Erfahrungen in Project Sign/Grudge/Blue Book berichtet. Nach seiner Darstellung war die USAF beständig bestrebt, die Öffentlichkeit über Realität und Ausmaß des UFO-Problems zu täuschen, woran er selbst nicht unbeteiligt war. Jedoch konzentrierte sich Hynek vor allem auf die wissenschaftliche Seite des Problems und kritisierte in aller Schärfe die Unzulänglichkeit der Ausstattung und die Unwissenschaftlichkeit von Project Blue Book.

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    Die Annunaki

    November 29th, 2010

    Die Annunaki sollen vor über 300.000 Jahren auf die Erde gelandet sein, um in einem Tal in der nähe der wüste Sahara eine Kolonie zu gründen, als es ihnen an Arbeitskräften fehlte, erschuffen sie aus ihren eingenen Genen eine art arbeiter-Sklavenrasse: Die Menschen. Genauere Infos findet ihr in dem Anunaki Video

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    Zualllererst will ich euch Danken, das ihr euch für meinen Blog entschieden habt. Ich will schnell klarstellen, das ich keine Verbindungen zu Organisationen habe, die euch vielleicht Sektenartig erscheinen. Überhaupt habe ich eigentlich mit keienr Organisation etwas am Hut. Nun kommen wir zum Thema.

    Ich habe vor einiger Zeit per Zufall von einem User auf  Facebook eine Datei erhalten, kurz nachdem sein Account “unzugänglich” gemacht wurde.

    MJ12-Akte (das Passwort Lautet “Excubitor” auf die grosschreibung achten)

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